Wo Heilung ist, da ist auch Neid… – Der Sieger Blog

Wo Heilung ist, da ist auch Neid…

6 years ago

Blinde und Lahme im Tempel gingen zu Jesus und er heilte sie. Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich.
Matthäus 21,14-15

Dieses Vers stand heute in den Losungen und weckte meine Aufmerksamkeit, weil die Hohenpriester und Schriftgelehrten entrüsteten sich über die Wunder, die Jesus tat. Die Frage ist: Warum?! Jesus hat nichts Böses gemacht, er heilte Kranken. Das ist doch nett! Oder? Aber ich denke, dass hier ganz viel Neid im Spiel war. Die Hohenpriester und Schriftgelehrten fühlten sich in dieser Situation machtlos und fürchteten den Verlust ihrer Mitglieder, die dann Jesus nachfolgen würden. Ähnliches passiert auch heute noch. Wenn in irgendeiner Gemeinde jemand durch Glauben und Gebet geheilt wird, wird das gleich verteufelt oder kritisiert. Meistens sind irgendwelche Theologen im Spiel, die nicht über den Tellerrand ihrer Theologie schauen wollen und alles “ungewöhnliche” einfach ablehnen. Leider!
Ich kann nur sagen, dass Jesus auch heute noch die Kranken heilt und zwar durch die Kraft des Heiligen Geistes, der als sein Stellvertreter auf der Erde ist. Mich hat Jesus auch geheilt, zwar nicht sofort, sondern durch jahrelangen Gebete und durch beständigen Glauben. Aber Er tat es! Dafür gibt’s keine Theologie, man nehme einfach das Wort Gottes, verlasse sich auf seine Verheißungen und nehme dankend von Gott an, was Er versprochen hat.

1comment
Charly - 6 years ago

Hallo Viktor,
nette Gedanken. Schade nur, dass sie schon an dem von dir ausgewählten Bibeltext scheitern. Denn von Neid auf Wunder steht in dem Text absolut nichts.
Vielmehr steht dort, dass die Hohepriester und Schriftgelehrten sich in typisch religiöser Weise darüber aufregten, dass Jesus sowohl durch die Zeichen und Wunder als auch durch die Rufe der Kinder nicht nur auf den Strassen, sondern jetzt auch im Tempel als Messias auftrat. Das Jesus sich unwidersprochen als Messias darstellte, war der Grund der Entrüstung, welche letztlich zum Tod von Jesus führte. Die Zeichen und Wunder wären dem Hohepriester und den Schriftgelehrten rel. egal gewesen.
Es ist fatal, wenn unter uns Christen das Evangelium aus lauter Wundersucht mehr und mehr auf ein paar Kranknheilungen reduziert wird.

Reply
Click here to add a comment

Leave a comment: