Die Zeit – Der Sieger Blog

Die Zeit

6 years ago


Morgen habe ich Geburtstag und das lässt mich wieder über die Zeit nachdenken, die ich bereits hinter mir habe und über die Zeit, die noch vor mir liegt.
Prediger schreibt:
Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit: Zeit fürs Gebären und Zeit fürs Sterben, Zeit fürs Pflanzen und Zeit fürs Ausreißen des Gepflanzten, Zeit fürs Töten und Zeit fürs Heilen, Zeit fürs Abbrechen und Zeit fürs Bauen, Zeit fürs Weinen und Zeit fürs Lachen, Zeit fürs Klagen und Zeit fürs Tanzen, Zeit fürs Steinewerfen und Zeit fürs Steinesammeln, Zeit fürs Umarmen und Zeit fürs sich Fernhalten vom Umarmen, Zeit fürs Suchen und Zeit fürs Verlieren, Zeit fürs Aufbewahren und Zeit fürs Wegwerfen, Zeit fürs Zerreißen und Zeit fürs Zusammennähen, Zeit fürs Schweigen und Zeit fürs Reden, Zeit fürs Lieben und Zeit fürs Hassen, Zeit für Krieg und Zeit für Frieden. Welchen Gewinn hat also der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht? Ich habe das Geschäft gesehen, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich darin abzumühen. Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende. Ich erkannte, dass es nichts Besseres bei ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun. Aber auch, dass jeder Mensch isst und trinkt und Gutes sieht bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. Ich erkannte, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird. Es ist ihm nichts hinzuzufügen und nichts davon wegzunehmen. Und Gott hat es so gemacht, damit man sich vor ihm fürchtet. Was da ist, war längst, und was sein wird, ist längst gewesen; und Gott sucht das Entschwundene wieder hervor. Prediger 3,1-15

Diese Frage “Welchen Gewinn hat also der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht?” stellt er zu Recht. Wir mühen uns oft ab, sind andauernd im Stress, weil wir etwas besorgen, etwas erreichen, etwas erledigen müssen. Dabei geht so viel wertvoller Zeit verloren. Denn es gibt Dinge im Leben, um die sich unser Gott für uns besser kümmern kann, als wir das machen. Unsere Sorgen nehmen uns Ruhe weg und wir drehen uns wieder im Hamsterrad, um alles gut zu machen. Aber, besser als Gott, können wir sowieso nicht machen. Wenn ich zurück blicke auf mein Leben, dann sehe ich leider, dass ich soviel Zeit vergäudet habe, weil ich etwas versucht habe, zu machen ohne Gott zu fragen. Ja, so spart man tatsächlich Zeit, wenn man Gott fragt, was man als nächstes tun soll.

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