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Geheimagent im Gottesdienst * Wie reagierst Du drauf?

Stell Dir mal vor, dass hinter Dir im Gottesdienst ein Geheimagent mit der Kamera in der Hand sitzt. Wie würdest Du darauf reagieren? Rufst Du laut ganze Gemeinde zusammen, um ihn bloßzustellen oder bleibst Du einfach gelassen und wartest einfach ab, wie er sich im Gottesdienst verhalten würde?
Heute hab ich mich auf jeden Fall wie ein Geheimagent im Gospel Forum gefühlt, denn ich hatte meine Kamera dabei! Ein Mitarbeit hat mich vor dem Gottesdienst angesprochen und gesagt, dass ich nur den Bühnenbereich fotografieren darf und sonst niemanden. Als ich aber mit meiner Kamera neben meiner Frau gesetzt habe, sprach mich eine Ordnerin an und fragte, ob ich dafür eine Erlaubnis hätte. Ich dachte, sie meint eine schriftliche Erlaubnis, und habe dann verneint. Sie fuhr dann los, dass ich dann keine Kamera dabei haben dürfe und dass es nicht in Ordnung sei. Auch wenn ich ihr versicherte, nichts zu fotografieren oder zu filmen, holte sie einen anderen Odner bei dem sie sich beschwert hat und er hat mich bloß gefragt, ob die Kamera läuft oder nicht. Die war natürlich aus. So ging der Ordner wieder weg und die Ordnerin setzte sich vor mich hin und schaute alle Paar Minuten nervös zurück, um sicher zu sein, dass ich meine Kamera nicht benutze. Selbst, als ich meine Kamera meiner Frau in die Hand drückte, hörte sie nicht auf, nervös zurück zu schauen bis der Gottesdienst vorbei war.

Also, diese Geschichte fand ich nicht besonders cool, denn diese Ordnerin hat sich absolut unweise verhalten. Was wäre, wenn ich nichtgläubig wäre und sie mich so behandelt hätte? Dann hätte ich bestimmt keine Lust auf die Gemeinde, wo man mir misstraut. Sie hätte auch den Gottesdienst abwarten können, um mich dann zu fragen, ob ich evtl. ohne Erlaubnis fotografiert hätte. Was sie offensichtlich nicht gemacht hat. Ich musste darüber lachen, aber es wäre wirklich traurig, wenn einer, der Jesus nicht kennt mit Misstrauen empfangen wird und ihn damit aus der Gemeinde verscheucht. Wir sollen die Menschen mit Liebe empfangen, auch wenn sie für uns verdächtig aussehen, denn nur die Liebe Gottes kann die Menschen innerlich bloßstellen und sie zur Umkehr bewegen.

Ciao Italia! Urlaub vorbei…


Gestern Abend bin ich vom Urlaub in Viareggio(Italien) mit meiner Familie zurück gekehrt und morgen muss ich wieder arbeiten. Aber es war eine schöne Zeit an der Sonne, die uns sicher gut getan hat. Nebenbei habe ich dort ein Paar Videos aufgenommen, die man in meinem Youtube-Kanal demnächst auch sehen kann. Interessant, dass nur ein Paar Bungalows vor uns hat auch eine andere christliche Familie Urlaub gemacht. Leider hatten wir keine Zeit, uns öfter zu sehen, aber ein kurzes Kennen lernen an einem Abend, als ich spazieren gegangen bin, gab es schon. Ich finde die spontane Bekanntschaften mit anderen Christen immer gut, denn man weiß ja nie, wie wir einander irgendwann mal behilflich sein können. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass manche solcher Bekannschaften mir einige Male geholfen haben. Also, kann ich Dich nur ermutigen, Leute kennen zu lernen, die Deine Glaubensansichten teilen.
Ach, ja! Auf einer Tankstelle in Österreich haben wir das LAMM gesehen:

Verlorene Schafherde…

Schäfchen
Gestern hatte ich einen merkwürdigen Traum, in dem ich in einem Zug unterwegs war, ohne den Ziel der Fahrt zu wissen, bis ich den Eindruck hatte, aussteigen zu müssen. Als ich dann ausgestiegen bin und zum Bahnhof gelaufen bin sah ich dort eine Schafherde und eine Stimme sagte mir dann: „Sammle sie alle ein und fahre mit ihnen weiter!“ Dann bin ich aufgewacht. Aber dieser Traum ging mir nicht aus dem Kopf. So habe ich versucht ihn zu deuten: der Zug ist mein Leben, Schafe sind verlorene Menschen in der Welt, die ich mit auf den Zug des Ewigen Lebens sammeln soll, um sie zu Jesus zu bringen. Das Ziel der Zugfahrt bestimmt nur Gott. Lasst uns die verlorene Schafe suchen, um sie zum guten Hirten zu bringen. Gott wird uns sicher dabei helfen. Wir sollten ihn darum bitten, dass uns zu diesen Schafen führt, um sie zu finden.

Den Mantel des Fleisches ablegen…


Das zweite Vers in heutigen Losungen passt gut zu meinem Bild, dass ich heute im Gottesdienst hatte (ohne vorher die Losugen gelesen zu haben). Und zwar sah ich einen großen fetten Mann, der sich nicht bewegen konnte. Als ihn aber das Licht von oben angestrahlt hat, zog er sein fettes Leib wie einen Manten aus und lief als schlanker Mann zum Licht. So hab ich das dann gedeutet: Das fette Leib ist unser Fleisch (Sünde, Begierde, Eifersucht, Geiz…) und solange wir ihn nicht ablegen, bleiben wir unbeweglich in unserem geistlichen Leben und werden nicht in der lage sein, zum Licht (Jesus) zu laufen, weil unser Fleisch uns daran hindert. Gott will in unserem Leben noch viele Dinge tun, aber unser Fleisch unsere Liebe zur Sünde hindert ihn daran. Ich persönlich, will zu Jesus hin laufen, auch wenn es nicht einfach sein wird, denn ich bin ein Mensch, der im sündigen Leib wohnt. Aber mit Ausdauer kann ich meinen Lauf laufen und der Geist Gottes wird mich dabei unterstützen.
Gott hat dieses Jahr Großes mit uns vor und deswegen müssen wir uns reinigen lassen, damit Sein Werk vollbracht wird.

Dank fürs alte Jahr

Lieber Vater,

dieses Jahr war für mich und meine Familie sehr herausfordernd. Viele Probleme mit der Arbeitssuche, mit dem Auto und mit den Finanzen haben uns oft bis an die Grenzen unserer Geduld gebracht und waren oft der Grund für die Streitigkeiten. Aber, tief in mir wusste ich, dass Du das alles nur dafür zulässt, damit ich wieder im Glauben wachsen kann und enger mit Dir verbunden werde. Natürlich wollte der Feind mich immer wieder entmutigen und zeigte mir nur auf meine Probleme hin, doch in Deinem Wort lese ich: „In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an.“ (Rö.12,12) So habe ich mich trotz aller Problemen gefreut, als in jeder schlechten Situation immer eine neue Hoffnung von Dir kam. So kann ich mit ruhigen Gewissen sagen, dass dieses Jahr nicht umsonst verging, auch wenn ich meine Ziele noch nicht erreicht habe. Vieles habe ich dieses Jahr mit Deiner Hilfe doch geschafft.

Ich danke Dir für den Vorrecht, Frank beim Übersetzen seiner Andachten auf Russisch zu unterstützen. Das macht mir viel Spaß, schon weil Du durch seine Andachten oft zu mir gesprochen hast. Das hat dem Feind sicher nicht gefallen, was ich an den negativen Situationen gespürt habe. Ich danke Dir, dass wir es trotzdem geschaft haben und Du durftest zu vielen Menschenherzen durch die Andachten auch in russischer und litauischer Sprache sprechen. Bitte segne Frank und sprich weiterhin durch ihn und seine Andachten.

Ich danke Dir für die positive Entwicklung der Christlichen Blogger Community, die ich 2011 ins Leben gerufen habe. Segne auch weitere Entwicklung dieser Arbeit, damit ich zusammen mit vielen anderen christlichen Bloggern das Internet mit deinen Botschaften füllen kann.

Auch wenn ich mich dieses Jahr oft ohne Erfolg beworben habe, u.a. auch bei einem Querschnittsgelähmten in Schwäbisch Gmünd, aber die Hoffnung habe ich nie aufgegeben und Du hast mich mit meinem zukünftigen Arbeitgeber zusammengeführt, den ich dieses Jahr kennen lernen durfte. Er ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber, weil er querschnittsgelähmt ist und mich wirklich als seine Hände und Füße braucht. Seit meinem Besuch bei ihm am Heiligabend sind wir miteinander per Du, was uns die Zusammenarbeit sicher um einiges erleichtern wird. Um später alles richtig bei ihm zu machen, mache ich gerade ein Kurs, in dem man die Grundlagen der Pflege und Betreuung lernt. Jetzt kann ich Dir danken, dass ich ab nächstes Jahr einen tollen Job haben werde.

Ich danke Dir auch für viele schöne Momente mit meiner kleinen Familie, auch wenn vieles nicht so glatt gelaufen ist und meine Tochter oft krank war, aber ich kann mich trotzdem auf ihre gute Entwicklung freue und Dir für den Kindergartenplatz danken, den wir ab Februar haben.

Ich danke Dir, lieber Vater, dass Du mich wieder als Seelsorger und Ermutiger gebrauchen willst. Danke für die Gelegenheit, nächstes Jahr bei Prochrist in der Seelsorge mitzuarbeiten, und dass ich dafür bereits eine Schulung besuchen durfte. Nichts will ich so sehr, als Menschen im Glauben zu ermutigen und ihnen zu helfen, Deine Gnade zu erfahren.

Danke, dass ich dieses Jahr einige Videos mit ermutigenden Botshaften aufnehmen durfte, die von Deinem Wirken in meinem Leben bezeugen. Gib mir viel Weisheit und kreative Gedanken, damit noch mehr ermutigende Botschaften entstehen können.

Auch wenn unser Urlaub in Bibione nicht besonders schön war, danke ich Dir trotzdem, dass Du uns die ganze Zeit bewahrt und beschützt hast. Ich freue mich schon auf nächsten Uraub, der mit Deiner Hilfe und Deinem Segen sicher viel schöner sein wird.

Ich danke Dir, mein lieber Vater, dass Du mir hilfst, alle Probleme zu lösen, besonders die finanziellen. Ich will nicht auf den Feind hören, der mir sagt: „Du musst im nächsten Jahr noch so viel zahlen, dass du nichts mehr übrig haben wirst. Denk dran: Dein Auto muss repariert werden, weil es im Sommer durch den TÜV muss, deine Frau muss noch Führerschein machen, was auch viel Kostet….“

Mit Dir mein Gott habe ich keine schreckliche Aussichten, sonder immer nur Hoffnung und Zuversicht. Ich glaube, dass mir alles hinzugefügt wird, was ich brauche, weil ich zuerst nach dem Reich Gottes trachten will (Mt. 6,33) So kann ich voller Zuversicht sagen: „Der Herr ist mein Hirte und mir wird nichts mangeln!“

So freue ich mich auf ein neues, gesegnetes, erfülltes und erfogreiches Jahr mit Dir, mein wunderbarer Gott, an meiner Seite. Ich danke Dir, dass ich zum Ende nächsten Jahres noch mehr Grund zur Freude und Dankbarkeit haben werde, als je zuvor.

Amen.

Frohe Weihnachten 2012

Liebe Freunde,
dieses Jahr war für mich voller Erreignisse, die zum Teil nicht besonders angenehm waren, aber Gott hat mich dennoch mit vielen Dingen gesegnet und motiviert weiter zu machen. Z.B. meine Christliche Blogger Community steht bei Google-Angabe: „Christliche Blogs“ auf dem ersten Platz! Was mich motiviert weiter zu machen. Auch mein DER SIEGER BLOG ist ab jetzt unter www.dersiegerblog.de zu verfolgen. An der Follower-Funktion arbeite ich noch, aber ihr könnt meine Posts bei Facebook oder Twitter verfolgen. Ich wünsche euch gesegnete Weihnachtszeit und Gottes reichen Segen im Neuen Jahr.

Ein alter Lehrer – oder wie werde ich gebraucht

Ein alter Lehrer ging abends immer zu seiner Schule, in der er sein Leben lang Mathematik unterrichtete. Vor paar Jahren ging er in die Rente, was für ihn nicht so erfreulich war, weil er ganz allein zu hause war. So schaute er sich jeden Abend die Schule und das Schulgelände an und verlor manchmal eine Träne. Er füllte sich nicht mehr brauchbar und einsam, auch wenn er noch geistig und körperlich fit war. Er liebte Mathematik und sehnte sich danach, sein Wissen an die anderen weiter zu geben.
Nun, eines Tages, als er wieder vor der Schule war und sich auf die Bank draußen setzte, kam ein junger Mann mit einer Mappe unter dem Arm und setzte sich daneben. Er schlug seine Mappe auf und kritzelte auf einem Blatt voller Zahlen. Der Lehrer schaute ihn an und guckte neugierig, was der junge Mann macht. Dann fragte er ihn: „Verzeihen Sie, machen Sie da etwa Mathematik-Aufgaben?“
Der junge Mann rechnete nicht mit so einer Interesse eines alten Mannes und sagte dann:
„Ja, ich bereite mich für eine Aufnahmeprüfung in einer Universität, wo ich gern Mathematik als Lehrfach studieren möchte.“
„Aber, warum lernen Sie hier, draußen? Haben Sie kein  Zu hause?“
„Doch, doch! Ich wohne noch mit meiner Familie. Leider sind meine jüngsten Geschwister zu laut und lassen mich nicht in Ruhe lernen.“
Der Lehrer schaute ihn nochmal genau an und dann machte er ihm einen Vorschlag: „Sie können aber zu mir nachhause gehen und dort in Ruhe lernen. Außer mir wohnt dort eh keiner mehr.“
Das war eine Überraschung für angehenden Studenten und er sagte dann: „Aber ich kenne Sie doch gar nicht und will Ihnen nicht zur Last fallen.“
Der alte Lehrer streckte ihm seine Hand entgegen und stellte sich vor: „Ich bin Herr Dienert! Ehemaliger Mathe-Lehrer in dieser Schule. Und Sie sind…“
„Ich bin Alex Freisetzki!“
„Na fein,“ sagte Herr Dienert „jetzt haben wir uns kennen gelernt.
Alex hat damit gar nicht gerechnet, dass er einem erfahrenen Lehrer begegnet, der ihn beim Lernen unterstützen kann. Aber er hat die Einladung des Herrn Dienert gern angenommen und ging zu ihm nachhause. Dort fand er viele Matte-Bücher und wurde vom Herrn Dienert beim Lernen tatkräftig unterstützt. Mit seiner Hilfe hat er nicht nur seine Aufnahme-Prüfung bestanden, sondern machte auch erfolgreichen Abschuss bei der Uni. Herr Dienert wurde inzwischen von der Schule angerufen, weil sie dringend einen MatteLehrer brauchten und keinen fanden, weswegen sie ihn bitten wollten, für eine Zeit lang bei ihnen wieder zu arbeiten. Doch Herr Dienert wollte nicht mehr arbeiten, aber er hat der Schule Alex als Matte-Lehrer empfohlen und seine Empfehlung wurde angenommen. Als Alex nun als Lehrer arbeitete, schickte er seine in Matte schwachen Schüler zum Herrn Dienert, damit er mit ihnen Nachhilfe-Unterricht macht. So war der alte Lehrer nicht mehr einsam und hatte weiterhin viel Freude am unterrichten in seinem eigenem Haus, der nie mehr leer war bis er starb.

Liebe Freunde,
diese Geschichte habe ich frei erfunden, weil es mir in den Sinn kam darüber zu reden, wie man gebraucht werden kann.
Jeder von uns hat wunderbare Gaben von Gott bekommen, die er vielleicht schon öfter benutzt hat oder auch nicht. Doch manchmal schleichen sich die Gedanken, die uns einreden, dass wir gar nicht mehr gebraucht werden, dass wir nutzlos sind. Aber Gott schickt uns oft die Menschen über den Weg, die ausgerechnet unsere Gaben, die vielleicht sonst keiner hat, bitter nötig haben.
Gott will uns gebrauchen und Er schickt uns auch die Menschen über den Weg, denen wir dienen können. Lasst uns Diener der Liebe Gottes sein!

Sponsor für einen PC gesucht!!!

Hilfe, mein Laptop gibt langsam seinen Geist auf! Er ist 3 Jahre alt und das ist in Computeralter schon viel. Der Monitor geht oft nicht an und jetzt ist es in der Ecke unten links ein schwarzes Fleck und es ist heiß an dieser Stelle (siehe Bild). Ich würde so gern auf einen Computer verzichten, doch ich brauche ihn, um Andachten zu übersetzen, Blogs zu schreiben, Fotos zu bearbeiten und für weitere Arbeiten. Leider erlaubt mir momentan meine miese finanzielle Lage nicht, einen PC zu kaufen. Deswegen brauche ich jemanden, der mir einen Rechner sponsert. Falls Gott Dir das aufs Herz legt, rufe mich unter +497151-1692790 an. Ich habe hier einen preiswerten und guten PC ausgesucht. Gott wird Dich reichlich dafür segnen!

Kurz angedacht…

Das Herz eines Menschen ist wie ein Gefäß, das mit gutem oder schlechtem Wein gefüllt werden kann. Deswegen gab Gott dem Menschen den Verstand, damit er kontrollieren kann, was in sein Herz rein kommt und was nicht. Wenn der Verstand unter dem Einfluss des Heiligen Geistes steht, kommt nichts schlechtes in unser Herz rein. Wenn unser Verstand aber von der Finsternis beeinflusst wird, ist es  nicht auszuschließen, dass unser Herz mit Müll gefüllt wird. Aber wir wollen doch keine Müllhalde in uns drin haben. Oder?

Deswegen haben wir allen Grund, Gott zu vertrauen und den Heiligen Geist zu bieten, dass Er unser Verstand kontrolliert und beeinflusst.

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