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Madame Mallory und der Duft von Curry

Fotoquelle: kino.de

Gestern war ich mit meiner Frau im Kino und wir haben den Film „Madame Mallory und der Duft von Curry“ angeschaut. Ich weiß auch nicht, aber dieser Film hat mich irgendwie berührt. (Siehe Beschreibung hier).
Diese indische Familie, die alles verloren hat und ihr Glück in Europa gesucht hat, hatte auch dort zuerst große Schwierigkeiten, vor allem mit der Besitzerin des Restaurants gegenüber, die zu ihnen feindlich eingestellt war. Da war der talentierter Sohn sehr weise und sagte, dass man den Feind mit gutem besiegen kann. So ist es auch gekommen, dass die befeindeten Seiten sich dann angefreundet haben. So ist es auch im Leben, wenn wir jemandem vergeben, dann werden wir ihn nicht mehr als Feind haben, weil das macht ihn von der Feindseligkeit frei! Und wir sind dann auch frei! Also, der Film lohnt sich auf jeden Fall. Viel Spaß beim Anschauen!

Wie fühlt sich Gott als Vater?

Je länger ich Vater bin, desto besser kann ich nachfühlen, was Gott als Vater mit uns, Seinen Kindern durchmachen muss. Meine Tochter ist fast 2,5 Jahre alt und macht oft was sie will, egal, ob wir es gut oder schlecht finden. Wenn wir ihr sagen, dass sie etwas nicht machen soll, macht sie es trotzdem und verärgert uns damit. Wir müssen sie dann erziehen und so probieren wir alle mögliche Erziehungsmaßnahmen aus. Als wir sie einmal nach dem schlechten benehmen in ihrem Zimmer eingesprerrt haben, was das für sie sehr schlimm. Sie hat laut gebrüllt, was mir persönlich nicht leicht gefallen, anzuhören. Aber in dieser Situation musste ich daran denken, dass für mich eigentlich auch so schlimm ist, wenn ich von meinem Himmlischen Vater getrennt bin, weil ich gesündigt habe. Um mich zu erziehen, zieht sich Gott zurück, damit ich meine Schuld erkenne und Ihn um Vergebung bitte. Erst wenn ich meine Sünde bereue und nicht einfach rumschreie, weil Gott mich verlassen hätte, dann wird Er gnädig und holten mich wieder zu sich. Glaub mir, es zerreißt Gott das Herz, wenn die Sünde uns voneinander trennt, und Er will uns nicht abstoßen, wenn wir Fehler gemacht haben oder uns Ihm gegenüber ungehorsam waren. Er ist ein geduldiger Vater, der Seinem Wort immer treu ist. Für uns ist die größte Straffe, getrennt sein von unserem Himmlischen Vater. Weil dann kann der Feind mit uns machen, was er will. Wenn wir in der Sünde leben und Gott nicht gehorchen, bestrafen wir uns selbst. Wenn wir aber immer zu Ihm kommen und um Vergebung bitten, wird Er uns vergeben und nimmt uns wieder in den Arm. Oft dauert es fast unser Leben lang bis wir es lernen, Gott gehorsam zu sein und nach Seinem Willen zu leben, weil es einfach Sein Erziehungsprozess ist, damit wir vollkommener werden können und von Ihm verwandelt werden.

Vergebung


„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Mt. 6,12

Leben mit Gott bedeutet Leben in der Vergebung. Oft kann man Gott auf Seine wunderbare Weise nicht erleben, wenn man im Herzen irgendjemandem nicht vergeben hat. Man muss sich immer bewusst sein, wie viel Gott uns vergeben hat. Jesus war bereit, zu sterben, damit uns vergeben werden kann. Durch Sein Blut ist uns Vergebund aller Sünden und Schulden von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vergeben. Gott ist voller Gnade und Er verlangt kein „Extraopfer“ von uns, weil Jesus durch Sein Tod und seine Auferstehung bereits alles für uns getan hat. Wenn Gott auf mich nicht mehr sauer ist (wofür viele Gründe geben könnte), warum soll ich woller Wut auf meinen Nachbarn schimpfen, der sein Auto wieder falsch geparkt hat. Selbst wenn man Verletzungen erlebt, soll man denen, die uns verletzen, vergebung aussprechen und sie segnen. Wenn man in Unvergebenheit lebt, ist man selbst gefangen und hält den Verletzer auch fest, der dann sich nicht ändern kann, weil es ihm nicht vergeben worden war.
Ich brauche aucha nicht zu erwarten, dass jemand mir meine Fehler vergibt, wenn ich selbst nicht bereit bin, anderen zu vergeben.
Letztes Jahr lernte ich ein Mädel kennen, die auf der Suche nach Gott war, aber sie konnte ihn nicht erleben. Dann hab ich festgestellt, dass sie ihrem leiblichen Vater nicht vergeben hat, was er ihr Schlimmes in ihrer Kindheit angetan hat. Sie hat ihn gehasst. Doch als sie bereit war, ihrem Vater zu vergeben, ist Gott in ihr Leben gekommen und hat sie mit dem Heiligen Geist erfüllt.



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