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Tag 4 in der Ukraine

Heute waren wir im Gottesdienst in der „Lobpreis“-Gemeinde in Krivoj Rog. Es war schön, wieder den lebendigen Lobpreis zu erleben. Abends haben wir einige Geschwister zum Essen eingeladen und es war für uns erfrischend, sich über die Glaubenserfahrungen auszutauschen. In der Gemeinde war die Ukraine-Krise eigentlich überhaupt kein Thema. Ich dachte, dass ich dort etwas hören werde, aber das war nicht der Fall. Die Christen dort versammeln sich wirklich, um Gott anzubeten.

Liebeskreislauf

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.
Johannes 14,21

Dass Jesus uns über alles liebt, ist keine Frage, das hat Er auch mit Seinem Tod am Kreuz bewiesen. Nun ist die Frage, ob wir Ihn lieben? Jesus sagt ja in diesem Vers, was Er unter dieser Liebe versteht: „Gebote haben und halten!“ Das klingt irgendwie religiös, aber eigentlich ist es nicht so. Jesus sagt in Mt. 22,37-40: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ Dies ist das größte und erste Gebot.Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Also, das sind wohl die Gebote, die man haben und halten soll: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten. Das ist doch nicht viel. Oder? Aber ohne Unterstützung des Heiligen Geistes ist das nicht so einfach, fast unmöglich, weil unsere gefallene menschliche Natur rebelliert gegen Gott und Seine Gebote. Wir lassen uns oft von Emotionen leiten, die uns dazu bringen, negativ über die anderen zu urteilen und zu reden, was aber kein Zeichen der Nächstenliebe ist. Also, wenn man aus eigener Kraft versucht, eigene Emotionen zu kontrollieren, schaft man’s nicht. Wenn aber der Geist Gottes in uns Freiraum hat und uns leitet, dann werden wir alle unsere Emotionen ohne Mühe unter Kontrolle halten und es wird uns nicht so schwer fallen, den Nächsten zu lieben. Wenn wir aber unseren Nächsten lieben, so zeigen wir unsere Liebe auch Gott. Gott aber lässt dann auf sich nicht lange warten und überschüttet uns mit Seinem Segen. So funktioniert eigentlich der Kreislauf der Liebe. Wenn ich meinen Nächsten liebe, liebe ich auch Gott und Gott lässt mich dann Seine Liebe immer mehr genießen. Lasst uns also, Kanäle Seiner Liebe sein.

Erstaunliche Gnade…

Dieses Lied geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf. Lesen wir zuerst die Übersetzung auf Deutsch:

Erstaunliche Gnade, wie süss ist der Klang
der ein Verlorener wie mich gerettet hat
Früher war ich verloren, jetzt weiss ich, wo ich bin,
ich war blind, aber jetzt kann ich sehen.

Durch Deine Gnade hat mein Herz Dich ehren gelernt
und durch Deine Gnade ist meine Angst weg
Wie wertvoll war Deine Gnade, in der ersten Stunde,
in der ich zu glauben begann.

Viele Gefahren habe ich bis jetzt überstanden
Nur durch Deine Gnade sind wir so weit gekommen
und Deine Gnade wird uns auch nach Hause führen.

Wenn wir dann dort sind für 10 tausend Jahre
und scheinen werden wie die Sonne,
werden wir genügend Zeit haben,
Gottes Gnade zu preisen
wie wir es ganz am Anfang getan haben

Eigentlich bräuchte man dazu fast gar nichts mehr sagen. Dennoch fällt mir eine Bibelstelle ein, wo eine Sünderin Jesus mit dem teuersten Öl gesalbt hat. Simon hat sich darüber aufgeregt, aber was sagt Jesus: „Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Er aber sprach zu ihr: Deine Sünden sind vergeben.“ (Lk. 7,74) Daraus kann man schließen, dass nicht die coolsten Gottes Anbeter oder irgendwelche Leute, die sich mit Religion sehr gut auskennen, die Gnade erfahren, sondern die Sünder, die „viel lieben“! Auch wenn wir uns vielleicht schon vor 10 oder 20 Jahren bekehrt haben, für Gott spielt das keine Rolle. Er will, dass wir Ihn selbst so sehr lieben, dass wir unser Wertvollstes für Ihn geben, wie diese Sünderin. Und ich denke, dass das Wertvollste in unserer Zeit ist eben die Zeit selbst. Wenn doch mehr Zeit mit Jesus verbringen würden, dann würde es für Ihn bedeuten, als ob wir Ihn mit frischen Ölen als unseren König salben. Ich wünsche uns allen, dass wir anfangen, mehr zu lieben und dadurch mehr Gnade und Vergebung erfahren.

Meine Freude kommt vom Herrn…

Gott gibt uns Freude, aber lächeln müssen wir schon selbst! Diesen Spruch hat wahrscheinlich schon jeder mal gehört. Natürlich gibt es Umstände, die nicht besonders erfreulich sind, doch die Freude von Gott lebt in unseren Herzen und ist von äußeren Umständen nicht beeinflüssbar. Diese Freude kommt von innen und nicht, wie die emotionale Freude, von außen. Damit aber die Freude von innen raus kommen kann, muss das Herz mit dem Heiligen Geist gefüllt sein. Die Menschen um uns herum werden merken, dass in uns eine andere Freude zum Ausdruck kommt, die sie noch gar nicht kennen. Im Prinzip, um das Evangelium wirksam zu verkündigen, müssen wir uns nur im Herrn freuen. Die Menschen sehen das und fragen nach, woher wir so eine übernatürliche Freude haben. Wir können ihnen dann die korrekte Antwort geben: Meine Freude kommt vom Herrn Jesus Christus!

Jesus Christus ist das JA!

Lasst uns Gott loben! Ja, auch wenn’s uns schlecht geht! Denn mit Lob und Anbetung zeigen wir Gott unseren Glauben an Seine Allmacht!
Auf Gottesverheißungen ist Jesus Christus das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe. Hier steht klar, dass Jesus ist das Ja für Gottes Verheißungen, aber wir müssen dazu unser Amen sagen! Eine Verheißung von Gott kann mir nichts bringen, wenn ich an sie nicht glaube und Gott im Glauben für das verheißene Wort danke und lobe. Ich mache es so: Morgens (um 3:30 h) – während ich zur Bäckerei fahre – bete ich. Danach – während ich zum Kunden fahre – singe ich Lobpreislieder. Seit dem ich so mache, spüre ich immer Sein Schutz und Geborgenheit, trotz allen Problemen und Sorgen, die um mich herum lauern. Warum soll der Teufel mich besiegen, wenn er bereits besiegt ist? Ich lasse mich von ihm nicht verarschen, denn mein Gott ist allmächtig und hilft mir jeden neuen Tag mit neuer Kraft durchzustehen. Ich gehe auch in diesen Tag voller Erwartungen, dass Gott in meinem Leben etwas tut, was in meinem Herzen noch größere Dankbarkeit Ihm gegenüber auslösen kann.

Papaaaaaa!!!!!

Meine kleine Tochter ist zur Zeit wieder im Krankenhaus, weil sie am Freitag ihren dritten Fieberkrampf hatte. Das ist anstrengend für uns alle. Ich muss nach der Arbeit noch zum Krankenhaus fahren und sie mit meiner Frau hat im Krankenhaus auch nicht leicht. Doch in all den bösen Umständen erlebe ich etwas, was mir das Herz zerreißt. Wenn ich meine Mädels besuche, läuft meine Tochter mit Jubel mit entgegen und schreit laut: „Papaaaaa!!!!“ Und wenn ich sie abends verlasse, weint sie, weil ich gehen muss. Jetzt hab ich darüber nachgedacht, wie sich wohl Gott, unser Himmlischer Vater, sich fühlt, wenn wir mit einem „Papaaaaaaa!!!“-Jubel in Seine Arme laufen. Ich denke, dass es Ihn auch sehr berührt. Wenn es für uns oft so selbsverständlich ist, dass Gott sich um uns kümmert und uns versorgt, dann scheint Er uns dann nicht wirklich wichtig zu sein. Wenn es aber so aussieht, als hätte Er uns verlassen, dann heulen wir Ihm die Ohren voll und beklagen unser Leid. Aber Gott will im Prinzip nur eins: Unser liebster Papi sein!
Die Medien berichten aktuell über das Geburtstag des Papstes und die Katholiken feiern ihn als „heiligen Vater“, aber er ist doch nur ein Mensch! Ein echter Vater ist nur Gott! Nicht umsonst sagte Jesus: „Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel!“ (Matth. 23,9) Also kann ich mir ruhigem Gewissen behaupten, dass die katholische Kirche Jesus Christus nicht gehorcht.
Doch das ist nicht mein Thema.
Ich bin zwar noch nicht lange Vater und die Vater-Rolle fällt mir manchmal nicht so leicht, doch es macht mich super glücklich, wenn ich sehe wie mein Kind lacht und sich freut, wenn sie ihren Vater sieht. Lasst uns unserem Himmlischen Papa eine große Freude bereiten und Ihm zu jubeln!

Werdet wie die Kinder!

Meine kleine Tochter (1,5 J.) ist eine wahre Anbeterin. Heute im Gottesdienst, als die Lobpreisband anfing, zu spielen, war sie die erste, die angefangen hat zu klatschen und zu tanzen. Auch nach jedem Lied, als alle still standen, klatschte sie ganz laut. Das hat mir wieder gezeigt, was Jesus mit dem Wort aus Matthäus 18,3 meinte. Gott braucht keine versteinerte fromme Gesichter, die nur Lieder singen, er will funkelnde Freude in unseren Augen sehen. Er will, dass wir ihm, wie die Kinder ihren Eltern, alles anvertrauen können und uns von ihm vollkommen angenommen und geliebt fühlen. Lasst uns wie die Kinder sein!

STILL UND RUHIG

Dieses Bibelvers habe ich heute in Schorndorf auf einer Kirche entdeckt. Weiter steht es im Psalm 131: „wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir. Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit!“
Wie ist ein kleines Kind bei seiner Mutter? Na, bei guten Mutter wahrscheinlich satt, ruhig und zufrieden. So kann man sich auch bei Gott fühlen, auch wenn drumherum die Umstände herrschen, die einen eher verunsichern, als ermutigen. Gott kennt unsere Sorgen und will uns von ihnen befreien. Er ist unser Papa, aber er ist gleichzeitig auch unsere Mutter, denn wir sind vom Gott geboren. Auf jeden Fall tut es gut, zu wissen, dass es einen gibt, der sich um dich kümmert. Und das macht Gott gern, weil er uns über alles liebt! Und deswegen will er, dass wir auf den Herrn hoffen von nun an bis in Ewigkeit! Für IHN ist kein Problem zu groß!

Glücklich der Mann…(und die Frau)

Glücklich sein will jeder auf dieser Welt. Nur für einen ist es, wenn er etwas besitzt, für den anderen, wenn er etwas tut. Doch letztendlich gibt’s so viele unglückliche Menschen in dieser Welt. Viele schaffen es oft nicht selbst, aus ihrer unglücklichen Lage raus zu kommen.
Rat der Gottlosen
 „Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen.“
Aber was bedeutet das?
Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen: Weil die Ratgeber, die Gott gar nicht kennen, geben zwar gut gemeinte Ratschläge, aber selten wirklich brauchbare. Jemand, aber, der Gott kennt, kann durchaus einen weisen Rat geben, den man im Leben anwenden kann, weil er kommt von Gott. Und wenn etwas Gottes im Leben passiert, dann ist man doch wirklich glücklicher, als wenn man auf den Rat der Gottlosen gehört hat, was man später bereut.
Der Weg der Sünder
„Glücklich der Mann, der den Weg der Sünder nicht beitritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt.“
Eine klare Aussage. Die Sünde kann uns Menschen nicht glücklich machen. Auch wenn es sündige Gewohnheiten sind, die vielleicht eine Zeit lang Befriedigung schenken, dann aber in Abgrund führen. Wir Menschen fallen oft in irgendeine Sünde rein, aber wir können Gott jede Zeit um Vergebung bitten und er wird uns vergeben. Erst nach der Vergebung der Sünde, kann man wieder glücklich sein.
Wer über die andere spottet, der wird sich früher oder später in einer Spott verdienenden Situation befinden, was ihn nicht glücklich machen wird.
Lust am Gesetz des Herrn
„Glücklich ist der Mann, der seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!“
Gottes Wort zu studieren macht große Freude. Es kann tatsächlich befriedigend sein, denn der Geist und die Seele des Menschen werden gesättigt. Ich denke, dass zum glücklich sein braucht man nur Gottes Wort und seine Gegenwart. Dann werden alle Sorgen und Problemen klein und unbedeutend, die uns früher krank und unglücklich machten.