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Gebetshaus Augsburg

Bildquelle: www.sonntagsblatt-bayern.de

Auch letztes Wochenende hatte ich die Gelegenheit, das Gebetshaus in Augsburg zu besuchen. Ich find allein schon die Idee, dass man dort in einem Gebetsraum 24 Stunden lang beten kann, grandios. Ich habe es genossen, eine Stunde lang dort einfach in Ruhe zu beten und die Gegenwart Gottes zu genießen. Es wäre doch super, wenn es solche Gebetshäuser in jeder Stadt geben würde. Ich bin ja oft unterwegs und manchmal bin ich an irgendwelchen Kirchen vorbei gelaufen, in der Hoffnung, dort ein Paar Minuten zu beten, aber meistens standt ich vor der verschlossenen Tür, die nur zu Messen oder Gottesdiensten aufgeht. Schade eigentlich, denn unser Land und die ganze Welt braucht viel Gebet. Gebet ist das wichtigste Bestandteil eines christlichen Lebens. Ohne Gebet gibt’s keine Kommunikation zu Gott, mit dem man kommunizieren muss, damit Er in unserem Leben wirken kann.

Verlorene Schafherde…

Schäfchen
Gestern hatte ich einen merkwürdigen Traum, in dem ich in einem Zug unterwegs war, ohne den Ziel der Fahrt zu wissen, bis ich den Eindruck hatte, aussteigen zu müssen. Als ich dann ausgestiegen bin und zum Bahnhof gelaufen bin sah ich dort eine Schafherde und eine Stimme sagte mir dann: „Sammle sie alle ein und fahre mit ihnen weiter!“ Dann bin ich aufgewacht. Aber dieser Traum ging mir nicht aus dem Kopf. So habe ich versucht ihn zu deuten: der Zug ist mein Leben, Schafe sind verlorene Menschen in der Welt, die ich mit auf den Zug des Ewigen Lebens sammeln soll, um sie zu Jesus zu bringen. Das Ziel der Zugfahrt bestimmt nur Gott. Lasst uns die verlorene Schafe suchen, um sie zum guten Hirten zu bringen. Gott wird uns sicher dabei helfen. Wir sollten ihn darum bitten, dass uns zu diesen Schafen führt, um sie zu finden.

Gott spricht nicht nur EIN Wort…

Losungen 13.02.2013

Gestern Nachmittag, als meine Mädels nicht zuhause waren, hatte ich die Gelegenheit länger zu beten, als sonst möglich ist. Was ich aber am Gebet auch nach 22 Jahre Glaubensleben immer noch faszinierend finde ist, dass Gott tatsächlich mit mir spricht. Leider nicht akustisch, das wäre ja cool, aber Er hat Sein Wort [Bibel], um zu mir zu reden. Ich hatte nicht nur eigenen Anliegen, die ich vor Gott im Gebet gebracht hab, sondern betete auch für eine Gruppe Teens aus Osnabrück, die seit Kurzem Jesus nachfolgen und mich gebeten haben, sie dabei zu unterstützen. Als ich dann nach dem Gebet meine Bibel aufschlug, las ich in Jesaja 65,24: Und es wird geschehen: „Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.“ Also, diese „sie“, das bin wohl auch ich, weil ich mich in diesem Augenblick von dieser Bibelstelle angesprochen fühlte. Nun, wenn Gott spricht, bleibt es oft nicht nur bei einem Wort. So las ich heute die Losungen und siehe was dort steht: „Nun aber hat der Herr mir die Bitte erfüllt, die ich an Ihn gerichtet habe!“ Also, kann ich fest davon ausgehen, dass Gott meine Bitte erfüllt hat, auch wenn ich das noch nicht sehen kann. Erst der Glaube an das Wort Gottes bringt die Erfüllung Seines Wortes in mein Leben hinein. So bleibe ich fest überzeugt, dass Gott meine Bitte tatsächlich erfüllt hat, und bin mir im Glauben sicher, dass ich das bald auch sehen werde.

Bittet, dann wird’s euch gegeben…

Ja, wenn man Gott um etwas konkretes bittet, kann man oft schneller eine Antwort bekommen. Je nach Bedarf. Nun vorgestern betete ich, dass Gott mir einen Freund hier in der Gegend schenkt, der ein Christ und Musiker ist, und vielleicht ähnliche Hobbys hat wie ich. Dann fing ich gestern mit meinem Praktikum als Pflegeassistent an und lernte einen Pfleger kennen, der zuerst irgendwas über „seine Gemeinde“ gesprochen hat, als ich ihn aber fragte, was das für eine ist, hat sich herausgestellt, dass er in Gospel Forum nach Stuttgart geht, wo wir schon öfter waren. Dann bei einem Erledigungsspaziergang erfahre ich, dass er auch Musiker ist und selbständig im Grafikbereich arbeitet. Nanu! Das passt ja zu dem, was ich gebetet habe. Jetzt hoffe ich, dass zwischen uns außer einer Facebook-Freundschaft, die wir schon geschlossen haben, auch eine echte Freundschaft entwickeln kann.
Dieser Fall hat mir wieder gezeigt, dass es keine Zufälle gibt’s, sondern alles gut von Gott geplant. Dieser Mann hat als Pfleger angefangen, weil er bisschen Geld dazu verdienen wollte, aber er ahnte nicht, dass er mich an seinem Arbeitsplatz trifft. Gott hat uns beide auf einen Platz gebracht, wo wir uns getroffen haben. Gottes Wege sind unerklärbar, aber immer genial!
Trau Dich, Gott um etwas zu bitten, wo dein Verstand dir sagt: „Damit brauchst Du Gott doch nicht, zu belasten.“ Gerade bei solchen Dinge, wo wir denken, dass wir es alleine schaffen, klappt’s meistens nicht so wie wir es wollen und wir sind dann enttäuscht. Aber wenn wir alles vor Gott im Gebet bringen, wird Er ganz sicher helfen.

Gott kann man nicht bestechen

Bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht, weder Ansehen der Person noch Annehmen von Geschenken.
2.Chronik 19,7

Dieser Bibelvers steht heute in den Losungen und ist für mich ein Grund zum Nachdenken. Gott liebt uns nicht nach sympathie oder irgendwelchen äußeren Merkmalen. Er liebt uns einfach, weil Er die Liebe ist. Wir können Gott auch niemals bestechen, weil 1. Er alles hat und 2. Er treu zu Seinem Wort steht. Wenn man also betet: „Gott tu dies oder jenes für mich, dafür werde ich das oder dies tun.“, dann kann man sein Gebet schon vergessen. Das klingt so, als ob wir Gott mit unsrem Tun bestechen wollen, damit Er etwas in unserem Leben tut. Aber Gott will doch gern etwas in unserem Leben tun, nur dafür braucht Er keine Geschenke oder Versprechen von uns, sondern einfach nur unseren Glauben! „Wie? So einfach?“ Ja, einfacher geht’s nicht! „Aber, mein Glaube ist so schwach!“ Dann sollte man mehr das Wort Gottes laut lesen und sich vorlesen lassen, denn Glaube kommt vom Hören des Wortes Gottes. Wenn man das Wort Gottes samt allen seinen Verheißungen und Zusagen im Herzen hat und daran fest glaubt, dann tut Gott viele Dinge im Leben, von denen wir nie gedacht hätten, dass sie passieren. Sie werden vielleicht nicht exakt allen unseren Wünschen entsprechen, aber wir werden bald feststellen, dass es genau das Richtige ist! Verlass Dich auf Gottes Wort, dann brauchst Du Gott nicht mehr bestechen, dafür wird Er Dich reichlich beschenken!

Dank fürs alte Jahr

Lieber Vater,

dieses Jahr war für mich und meine Familie sehr herausfordernd. Viele Probleme mit der Arbeitssuche, mit dem Auto und mit den Finanzen haben uns oft bis an die Grenzen unserer Geduld gebracht und waren oft der Grund für die Streitigkeiten. Aber, tief in mir wusste ich, dass Du das alles nur dafür zulässt, damit ich wieder im Glauben wachsen kann und enger mit Dir verbunden werde. Natürlich wollte der Feind mich immer wieder entmutigen und zeigte mir nur auf meine Probleme hin, doch in Deinem Wort lese ich: „In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an.“ (Rö.12,12) So habe ich mich trotz aller Problemen gefreut, als in jeder schlechten Situation immer eine neue Hoffnung von Dir kam. So kann ich mit ruhigen Gewissen sagen, dass dieses Jahr nicht umsonst verging, auch wenn ich meine Ziele noch nicht erreicht habe. Vieles habe ich dieses Jahr mit Deiner Hilfe doch geschafft.

Ich danke Dir für den Vorrecht, Frank beim Übersetzen seiner Andachten auf Russisch zu unterstützen. Das macht mir viel Spaß, schon weil Du durch seine Andachten oft zu mir gesprochen hast. Das hat dem Feind sicher nicht gefallen, was ich an den negativen Situationen gespürt habe. Ich danke Dir, dass wir es trotzdem geschaft haben und Du durftest zu vielen Menschenherzen durch die Andachten auch in russischer und litauischer Sprache sprechen. Bitte segne Frank und sprich weiterhin durch ihn und seine Andachten.

Ich danke Dir für die positive Entwicklung der Christlichen Blogger Community, die ich 2011 ins Leben gerufen habe. Segne auch weitere Entwicklung dieser Arbeit, damit ich zusammen mit vielen anderen christlichen Bloggern das Internet mit deinen Botschaften füllen kann.

Auch wenn ich mich dieses Jahr oft ohne Erfolg beworben habe, u.a. auch bei einem Querschnittsgelähmten in Schwäbisch Gmünd, aber die Hoffnung habe ich nie aufgegeben und Du hast mich mit meinem zukünftigen Arbeitgeber zusammengeführt, den ich dieses Jahr kennen lernen durfte. Er ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber, weil er querschnittsgelähmt ist und mich wirklich als seine Hände und Füße braucht. Seit meinem Besuch bei ihm am Heiligabend sind wir miteinander per Du, was uns die Zusammenarbeit sicher um einiges erleichtern wird. Um später alles richtig bei ihm zu machen, mache ich gerade ein Kurs, in dem man die Grundlagen der Pflege und Betreuung lernt. Jetzt kann ich Dir danken, dass ich ab nächstes Jahr einen tollen Job haben werde.

Ich danke Dir auch für viele schöne Momente mit meiner kleinen Familie, auch wenn vieles nicht so glatt gelaufen ist und meine Tochter oft krank war, aber ich kann mich trotzdem auf ihre gute Entwicklung freue und Dir für den Kindergartenplatz danken, den wir ab Februar haben.

Ich danke Dir, lieber Vater, dass Du mich wieder als Seelsorger und Ermutiger gebrauchen willst. Danke für die Gelegenheit, nächstes Jahr bei Prochrist in der Seelsorge mitzuarbeiten, und dass ich dafür bereits eine Schulung besuchen durfte. Nichts will ich so sehr, als Menschen im Glauben zu ermutigen und ihnen zu helfen, Deine Gnade zu erfahren.

Danke, dass ich dieses Jahr einige Videos mit ermutigenden Botshaften aufnehmen durfte, die von Deinem Wirken in meinem Leben bezeugen. Gib mir viel Weisheit und kreative Gedanken, damit noch mehr ermutigende Botschaften entstehen können.

Auch wenn unser Urlaub in Bibione nicht besonders schön war, danke ich Dir trotzdem, dass Du uns die ganze Zeit bewahrt und beschützt hast. Ich freue mich schon auf nächsten Uraub, der mit Deiner Hilfe und Deinem Segen sicher viel schöner sein wird.

Ich danke Dir, mein lieber Vater, dass Du mir hilfst, alle Probleme zu lösen, besonders die finanziellen. Ich will nicht auf den Feind hören, der mir sagt: „Du musst im nächsten Jahr noch so viel zahlen, dass du nichts mehr übrig haben wirst. Denk dran: Dein Auto muss repariert werden, weil es im Sommer durch den TÜV muss, deine Frau muss noch Führerschein machen, was auch viel Kostet….“

Mit Dir mein Gott habe ich keine schreckliche Aussichten, sonder immer nur Hoffnung und Zuversicht. Ich glaube, dass mir alles hinzugefügt wird, was ich brauche, weil ich zuerst nach dem Reich Gottes trachten will (Mt. 6,33) So kann ich voller Zuversicht sagen: „Der Herr ist mein Hirte und mir wird nichts mangeln!“

So freue ich mich auf ein neues, gesegnetes, erfülltes und erfogreiches Jahr mit Dir, mein wunderbarer Gott, an meiner Seite. Ich danke Dir, dass ich zum Ende nächsten Jahres noch mehr Grund zur Freude und Dankbarkeit haben werde, als je zuvor.

Amen.

Papa, ich will…

Meine Tochter ist fast 2,5 Jahre alt, aber sie kann schon sagen, was sie will. Und wehe sie bekommt von mir nicht, was sie will, dann gibt’s lautes Geschrei und Geheule, um Papa weich zu kriegen. Leider kann ich ihr viele Dinge einfach nicht geben, weil sie sich damit gefährden würde, aber wenn sie etwas gutes von mir will, kann ich es ihr geben.
Zwischen uns und unserem Himmlischen Vater ist es doch ähnlich. Wir bitten Gott um etwas und bekommen es von Ihm, aber nur, wenn es gut für uns ist. Doch manchmal zögert Gott mit der Antwort auf unsere Bitte, weil Er genau weiß, wann es für uns gut ist. Wenn meine Tochter z.B. beim Brot-Schneiden helfen will, kann ich ihr noch kein Messer geben, weil sie dafür einfach zu klein ist. Wenn sie aber groß genug wird, dann kann ich ihr auch das Messer geben, damit sie mir hilft, Brot zu schneiden. So will Gott uns gewisse Werkzeuge erst später anvertrauen, weil wir jetzt noch nicht reif dafür sind.
Ich war früher nie aktiv in der Seelsorge tätig, außer einzelnen Fällen, wo ich gemerkt habe, dass ich es kann. Aber jetzt, wo ich seit einem Jahr in der Stuttgarter Region wohne, habe ich die Gelegenheit, bei ProChrist als Seelsorger zu dienen. Wahrscheinlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo Gott mich dafür für reif hält, um Ihm in diesem Bereich zu dienen. Ich war bereits bei einer Schulung und es hat mir gefallen. Nun bin ich gespannt, was Gott durch mich nächstes Jahr macht.

Gott anrufen? Aber wenn man nicht kann?

Wir haben seit Paar Tagen ein Problem mit unserem Handy-Anbieter, so dass wir niemanden anrufen können und uns niemand erreichen kann. Das ist in der heutigen Zeit ganz blöde Situation. Wenn ich in der Schule bin, kann ich meine Familie von meinem Handy nicht anrufen, um sicher zu sein, dass ihnen nichts fehlt. Doch ich habe eine Klassenkameradin, die mir freundlicherweise ihr Handy gibt, von dem ich auf Festnetz anrufen kann. So rief ich vom fremden Handy jeden Tag meine Familie an.
Das ist doch ein Bild für Kommunikation mit Gott. Wenn unsere Herzen gestört sind und oft nicht in der Lage sind, Gott anzurufen, braucht man einen Bruder oder eine Schwester, die dann für uns Gott anrufen und Gott wird sie dann hören und uns helfen. Ja, dass ist Fürbitte! Für uns Christen ist es oft peinlich, jemanden um Fürbitte zu bitten, weil wir uns so schwach vorkommen. Aber das ist falsch. Wir haben alle Phasen im Leben, wo Gott von uns weit fern zu sein scheint. Er will bloß, dass wir auf einander gehen und einander dienen. Gott sei Dank, haben wir Glaubensgeschwister! Ich hatte oft Probleme im Leben, die mich deprimiert und gelähmt haben. Doch ich hatte immer Geschwister, die mich unterstütz haben mit ihren Gebeten oder auch praktisch. Gott möchte, dass wir als Kinder des lebendigen Gottes in einer Einheit leben und nicht jeder für sich. Lasst uns füreinander vor Gott eintreten und einander vom Herzen dienen.

…durch den Glauben bewahrt…


Dieses Vers stand heute in den Losungen und hat mich angerecht darüber zu schreiben.
Da heißt es, dass wir durch Gottes Macht durch den Glauben bewahrt zur Seligkeit
Was bedeutet das? Für bedeutet das, dass die ganze Macht Gottes mich bewahrt zur Seligkeit, aber eben durch den Glauben! Ohne Glauben hat man die Macht Gottes nicht an seiner Seite! Eigentlich sollte man sich ohne Glauben gar nicht vor der Tür trauen. So ergeht auch vielen Ungläubigen. Sie haben Angst, dass etwas schief gehen könnte. Als letztes Jahr meine Mutter uns besucht hat, liet darunter unser Hausfrieden. Vor einem Monat hat sie angekündigt, dass sie bald mit meiner Schwester und ihren 2 Kindern kommt. Da war meine Frau sehr aufgeregt. Doch gestern morgen, bevor sie alle kamen, habe ich dafür gebetet, dass Gottes Frieden in unserem Haus herrscht und kein Streit, keine Anfeindungen und nichts negatives Platz hat. Ich war mir dabei sicher, dass Gott das für mich macht. Und so haben wir gestern einen schönen, friedlichen Tag erlebt. Meine kleine Tochter war besonders froh, dass sie mit Ihren Cousins spielen durfte.
Also, man kann Gott um alles bitten, aber nur im Glauben, dass Er das auch für uns macht. Und Er ist ein liebender Vater, der gut für uns sorgt und immer in unserer Nähe sein will.

Gebet des Glaubens

David hat mal gebetet: „Schaffe uns Hilfe vor dem Bedränger! Menschenhilfe ist ja wertlos.“ Im nächsten Vers schreibt er dann: „Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und er, er wird unsere Bedränger zertreten.“ (Psalm 60,13-14) Wonach sieht das aus? Na, klar, nach einem Gebet des Glaubens! Zuerst bittet er Gott um Hilfe und erkennt, dass von Menschen man keine Hilfe erwarten kann, aber dann bekennt er Gott, mit dem er mächtige Tagen tun wird und der seine Bedränger zertreten wird. Er glaubte daran, dass er mit Gott mächtige Dinge erleben wird und hat sich auf sein Schutz verlassen, der die Bedränger von ihm fern halten wird.
Wir haben auch viele „Bedränger“ im Leben, die uns das Leben schwerer machen. Doch wir sind nicht hilflos diesen Bedrängern ausgeliefert. Im Psalm 9,10-11 schreibt David: Doch dem Unterdrückten ist der HERR eine hohe Feste, eine hohe Feste in Zeiten der Bedrängnis. Auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich suchen, HERR. 
Also, wir brauchen uns nicht zu fürchten, denn unser Herr ist eine hohe Feste in Zeiten der Bedrängnis. Die Bedrängnis wird erst nachlassen, wenn wir uns auf Gott verlassen, wenn wir im Glauben sagen: „Mit Gott werden wir mächtige Taten tun!“ Dabei ist es vollkommen egal, was wir in der Vergangenheit für Fehler gemacht haben und wo wir alles versagt haben.
Wir dürfen uns die Lieblingslügedes Feindes  (Du bist ein Versager, aus dir wird nichts!) nicht einreden lassen. Wir dürfen glauben und sagen: „Mit meinem Gott werde ich über Mauern springen!“ Und Gott wird uns auf jeden Fall dabei helfen. Denn keiner steht so zu seinem Wort wie Gott.