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Alle Jahre wieder… Warum feiert man Geburtstag?

Ein mal im Jahr kommt ein Tag in unserem Leben, denn man Geburtstag nennt. Jeder von uns ist ja irgendwann wurde geboren. So wie ich vor 38 Jahren! Ich weiß noch, dass ich mir sehr lange die Frage gestellt habe, warum ich eigentlich geboren wurde? Und die Antwort fand ich in der Bibel: „Der HERR wird schreiben beim Verzeichnen der Völker: Dieser ist dort geboren.“ (Ps. 87,6) Wie bitte? Nur damit der Herr in seinem Verzeichnis schreiben kann? Aber das ist schon Grund genug, um in diese Welt zu kommen. Es steht auch geschrieben: „Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ (Off. 3,5) Also, im Verzeichnis im Buch des Lebens zu stehen, ist ein großer Vorrecht. Gott hat mich mit Absicht erschaffen und nicht, weil Er Bock drauf hatte, irgendeinen Jungen zu produzieren. Sicher, hab ich vom Teufel oft gehört, dass ich sowas wie „Fehlgeburt“ bin, weil ich so fehlerhaft bin und weil ich mehr Schwächen als Stärken habe, aber auch dann sagt mir die Bibel, dass er ein Lügner und der Vater der Lüge ist. (Joh. 8,44) Also, brauche ich seiner Lüge, gar nicht zu glauben. Stattdessen kann ich sagen: „Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.“ (Ps. 139,14) Ja, es ist ganz wichtig, dass meine Seele es erkennt, dass ich ein wunderbarer Werk Gottes bin. Trotzt meiner Fehler und Schwächen, denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. (2.Kor. 12,10) Also, Gott kann nur dann in mir stark sein, wenn ich schwach bin. Das heißt, dass schwach zu sein, überhaupt keine Schande ist, wie der Teufel versucht uns zu vermitteln. Ich habe mich schon oft gewundert, wie Gott mich in meiner Schwachheit gebrauchen konnte, um jemanden zu segnen. Ja, Er tat es, obwohl ich mich schwach fühlte. Und jedes mal, wenn Gott durch meine Schwachheit etwas starkes gemacht hat, wurde auch mein Glaube gestärkt. Also, ich bin froh, dass ich mein weiteres Lebensjahr mit diesem wunderbaren Gott leben darf, der mir die Kraft gibt, das Leben zu meistern und mir immer hilft, wenn ich etwas allein nicht schaffe. So kann ich mit Freude jeden Geburtstag feiern, weil ich jedes Jahr meinem Herrn immer näher kommen darf.

PS: Falls Du mich beschenken möchtest, hier ist mein Wunschzettel.

Hilfe des Feindes beim Wachsen des Glaubens…

Glaube

Kennst Du das, wenn Du etwas tust, was Gott gefällt und Er hat versprochen Dich dafür zu segnen, aber der Segen bleibt aus und statt dessen kommt voll das Gegenteil? Ich zumindestens hab so etwas schon oft erlebt und ich weiß auch warum. Als ich frisch zum Glauben kam, mein Wunsch an Gott war: „Bitte, gib mir starken Glauben!“ Nun Gott hat sich über diesen Wunsch natürlich sehr gefreut und hat schon ein Plan entworfen, wie Er mir dabei helfen kann. Und hier musste natürlich auch der Feind helfen! Ja, richtig gelesen! Der Teufel spielt auch eine positive Rolle im Glaubenswachstum! Wie? Na, wenn ich Gott um etwas gebeten habe, kam zuerst scheibar alles vollkommen anders, als ich erwartet habe, weil der Feind versucht mir immer den Glauben nehmen, dass Gott mein Gebet erhört. Aber, Gott sei Dank, habe ich das Wort Gottes, das meinen Glauben stärkt. So wie, als ich epileptische Anfälle hatte, sagte der Teufel: „Auf deine Heilung kannste lange warten! Vergiss es einfach!“ Aber das Wort Gottes sagte mir: „Durch Seine (Jesu) Wunden sind wir geheilt!“ Na, wer hatte da mehr Recht? Gottes Wort oder des Feindes Lüge, die „auf Tatsachen“ basiert war. Unser Glaube kann nur wachsen, wenn wir auf Widerstand stoßen. Wofür braucht man denn den Glauben, wenn alles glatt läuft und ich nicht herausgefordert bin, an Gottes Hilfe zu glauben? Das Wort Gottes gibt mir Kraft und Zuversicht, dass ich am Ende meines Glaubenskampfs doch der Sieger bin! Paulus sagte zu Timotheus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!“ (1.Tim. 6,12) Was ist das aber für ein „gutes Bekenntnis vor vielen Zeugen“? Ich bin mir sicher, dass Timotheus seinen Glauben nicht „für sich“ behalten hat, sondern vor vielen Zeugen bekannt hat. Ja, der Glaube wird fester, wenn man das, was man glaubt, auch laut bekennt. Wenn ich krank bin und allen erzähle, wie weh mir alles tut, und Gott jeden Abend um Heilung bitte, dann kann Gott keine Heilung bewirken. Wenn ich aber das Wort Gottes als meine Waffe in die Hand nehme und bei der Frage „Was macht deine Gesundheit?“ sage: „Ich bin bereits durch Jesu Christi Wunden geheilt!“, werden zwar einige die Augen reiben (falls die Krankheit sichtbar ist) und vielleicht auch sagen „Du siehst aber nicht ganz gesund aus!“, aber dass soll Dich dann nicht stören, denn Du hast Gottes Verheißung in der Hand und bekennst sie öffentlich. Im Gebet brauchst Du dann nicht mehr sagen „Bitte, Gott heile mich!“ sondern kannst dann nur sagen „Danke Gott, dass Du mich geheilt hast!“ Ich habe das praktiziert und ich kann Dir versichtern, dass das funktioniert! Ich bin geheilt, jetzt nun nicht mehr im Glauben, sondern real. Mein Glaube ist in der Zeit, wo ich auf die körperliche Heilung wartete, ist gewachsen. Auch wenn der Feind jetzt mit anderen Problemen auf mich einstürmt, dann kann ich ihm nur sagen: „Der Herr ist mein Hirte! Mir wird NICHTS mangeln!“ Möge Gott Deinen Glauben stark machen, auch wenn es Dir zuerst unangenehm erscheint, aber am Ende wirst Du Gott für alle Deine Schwierigkeiten dankbar sein, denn dann bist Du ein starkes und im Glauben geprüftes Kind Gottes.

Glauben, dass es gelingt…

Gott ist mit dir!
Ich mache momentan Praktikum in der privaten Pflege, wo ich gestern mich mit einem Pfleger unterhielt, der professionell Poker spielt. Er erzählte mir, dass er bald zu einem Wettbewerb fahren wird, an dem er 8 Mio. Euro gewinnen könnte, dann sagte er, dass es noch weitere Wettbewerbe in Las Wegas gibt, wo die Spieler noch professioneller sind, an denen er nie gewinnen würde. Da habe ich ihm aber gesagt: „Wenn Du sagst, dass Du nie gewinnen wirst, dann wirst Du auch nie gewinnen. Erst wenn Du anfängst zu glauben und zu sagen, dass Du trotz der Professionalität deiner Gegner gewinnst, dann wirst Du auch tatsächlich gewinnen.“
Dass ich nun ausgerechnet in privaten Krankenpflege arbeiten werde, ist kein Zufall. Das merke ich jetzt schon, wo ich nur Praktikum mache. Ich habe ja Gott um einen Job gebeten, in dem ich nebenbei noch Zeit hätte, Buch zu schreiben. Und ausgerechnet bei meinem Patient finde ich ein Buch mit dem Titel „schreib dich reich“, in dem der Autor Tippst zum schreiben der Bücher gibt. Das Buch konnte ich bereits in den Pausen lesen und ich find’s sehr spannend. Nun heute Nacht wachte meine Tochter schon um 3 Uhr auf und erst halbe Stunde später schlief sie wieder ein. Da ich eh um 6 aufstehe, dachte ich, dass es sich nicht lohnt, diese Paar Stunden zu schlafen, deswegen gehe ich schon mal mein Buch schreiben. Als ich 2 Kapiteln geschrieben habe, lese ich in den Losungen: „Gott ist mit dir in allem, was du tust.“ (1.Mose 21,22) So bin ich wieder motiviert, weiter zu machen. Also, Gott ist ein genialer Ermutiger! Nun hoffe ich, dass ich schon bald mein Skript zum Verlag bringen kann. Und Dich will ermutigen, zu glauben, dass es Dir etwas gelingen wird, auch wenn es so unmöglich zu sein scheint. Denn mit Gott ist uns alles möglich!

Gott kann man nicht bestechen

Bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht, weder Ansehen der Person noch Annehmen von Geschenken.
2.Chronik 19,7

Dieser Bibelvers steht heute in den Losungen und ist für mich ein Grund zum Nachdenken. Gott liebt uns nicht nach sympathie oder irgendwelchen äußeren Merkmalen. Er liebt uns einfach, weil Er die Liebe ist. Wir können Gott auch niemals bestechen, weil 1. Er alles hat und 2. Er treu zu Seinem Wort steht. Wenn man also betet: „Gott tu dies oder jenes für mich, dafür werde ich das oder dies tun.“, dann kann man sein Gebet schon vergessen. Das klingt so, als ob wir Gott mit unsrem Tun bestechen wollen, damit Er etwas in unserem Leben tut. Aber Gott will doch gern etwas in unserem Leben tun, nur dafür braucht Er keine Geschenke oder Versprechen von uns, sondern einfach nur unseren Glauben! „Wie? So einfach?“ Ja, einfacher geht’s nicht! „Aber, mein Glaube ist so schwach!“ Dann sollte man mehr das Wort Gottes laut lesen und sich vorlesen lassen, denn Glaube kommt vom Hören des Wortes Gottes. Wenn man das Wort Gottes samt allen seinen Verheißungen und Zusagen im Herzen hat und daran fest glaubt, dann tut Gott viele Dinge im Leben, von denen wir nie gedacht hätten, dass sie passieren. Sie werden vielleicht nicht exakt allen unseren Wünschen entsprechen, aber wir werden bald feststellen, dass es genau das Richtige ist! Verlass Dich auf Gottes Wort, dann brauchst Du Gott nicht mehr bestechen, dafür wird Er Dich reichlich beschenken!

Ein neues, gesegnetes und erfolgreiches Jahr hat begonnen

Nun haben wir das alte Jahr 2012 hinter uns gelassen und sind alle darauf gespannt, was Gott für uns in diesem neuen Jahr vorbereitet hat. Ich hoffe, dass Du auch auch große Erwartungen hast und Dich vollkommen auf Gottes mächtige Hand verlässt. ‚
Als heute Nacht die Glocken 12 mal geläutet haben, nahm ich meine Bibel in die Hand und schlug ganz spontan das Buch Jesaja, Kapitel 42 und hab es durchgelesen. Dieses Kapitel ist voll mit Verheißungen, die auch mein Herz angesprochen haben. Es beginnt schon mit Vers 6:
„Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen.“ (Jes. 42,6-7)
Gott will Dich und mich bei der Hand ergreifen und für unsere Gerechtigkeit sorgen. Er will uns behüten und beschützen, uns zum Licht der Nationen machen, um blinde Augen aufzutun, um die Gefangenen aus der Finsternis zu befreien. Sag bitte mit mir: „Ja, Herr, ich will das für Dich tun!“
Dann steht dort:
„Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues verkündige ich. Bevor es aufsprosst, lasse ich es euch hören.“ (Jes. 42,9)
Ja, im neuen Jahr wird Gott etwas Neues tun! Was will Er uns dann hören lassen?
Ich denke das:
„Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt er den Eifer. Er erhebt einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Feldgeschrei, er beweist sich als Held gegen seine Feinde. Seit ewigen Zeiten habe ich geschwiegen, war still, habe an mich gehalten. Wie eine Gebärende will ich nun stöhnen, schnauben und nach Luft schnappen zugleich.“ (Jes. 42,13-14)
Schlachtruf? Feldgeschrei? Ja, aber nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis. Wir sollen im neuen Jahr mit unserem Held Jesus den Feind (Armut, Depressionen, Krankheiten, Sünde, Süchte usw.) besiegen. Warum will Gott wie eine Gebärende stöhnen und schnauben? Weil noch viele Menschen Kinder Gottes werden sollen! Und wir, die bereits Kinder Gottes sind, sollten bei der Geburt neuer Himmelsbürger dabei sein und helfen.
Die Verblendung soll weichen, weil es geschrieben steht:
„Und ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen, auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen und das Holperige zur Ebene. Das sind die Dinge, die ich tun und von denen ich nicht ablassen werde.“ (Jes. 42,16)

Also, als ich das las, bebte mein Herz. Es ist die Zeit zum Aufstehen und zur erneuten geistlichen Kampfführung. Wir brauchen keine Angst, vor Menschen oder Geistern zu haben, denn Jesus Christus ist unser Held und mit Ihm zusammen sind wir unbesiegbar! Lass Dich von der feindlichen Stimme nicht in die Irre führen lassen, die dir nur das negative erzählt. Schau keine negativen Nachrichten mehr an und konzentriere Dich auf das mächtige Wort Gottes. Und Du wirst Seine mächtige Hand in allen Deinen Lebensbereichen deutlich spüren.
Ich wünsche Dir ein gesegnetes, erfülltes und erfolgreiches neues Jahr mit unserem Herrn Jesus Christus!

Dank fürs alte Jahr

Lieber Vater,

dieses Jahr war für mich und meine Familie sehr herausfordernd. Viele Probleme mit der Arbeitssuche, mit dem Auto und mit den Finanzen haben uns oft bis an die Grenzen unserer Geduld gebracht und waren oft der Grund für die Streitigkeiten. Aber, tief in mir wusste ich, dass Du das alles nur dafür zulässt, damit ich wieder im Glauben wachsen kann und enger mit Dir verbunden werde. Natürlich wollte der Feind mich immer wieder entmutigen und zeigte mir nur auf meine Probleme hin, doch in Deinem Wort lese ich: „In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an.“ (Rö.12,12) So habe ich mich trotz aller Problemen gefreut, als in jeder schlechten Situation immer eine neue Hoffnung von Dir kam. So kann ich mit ruhigen Gewissen sagen, dass dieses Jahr nicht umsonst verging, auch wenn ich meine Ziele noch nicht erreicht habe. Vieles habe ich dieses Jahr mit Deiner Hilfe doch geschafft.

Ich danke Dir für den Vorrecht, Frank beim Übersetzen seiner Andachten auf Russisch zu unterstützen. Das macht mir viel Spaß, schon weil Du durch seine Andachten oft zu mir gesprochen hast. Das hat dem Feind sicher nicht gefallen, was ich an den negativen Situationen gespürt habe. Ich danke Dir, dass wir es trotzdem geschaft haben und Du durftest zu vielen Menschenherzen durch die Andachten auch in russischer und litauischer Sprache sprechen. Bitte segne Frank und sprich weiterhin durch ihn und seine Andachten.

Ich danke Dir für die positive Entwicklung der Christlichen Blogger Community, die ich 2011 ins Leben gerufen habe. Segne auch weitere Entwicklung dieser Arbeit, damit ich zusammen mit vielen anderen christlichen Bloggern das Internet mit deinen Botschaften füllen kann.

Auch wenn ich mich dieses Jahr oft ohne Erfolg beworben habe, u.a. auch bei einem Querschnittsgelähmten in Schwäbisch Gmünd, aber die Hoffnung habe ich nie aufgegeben und Du hast mich mit meinem zukünftigen Arbeitgeber zusammengeführt, den ich dieses Jahr kennen lernen durfte. Er ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber, weil er querschnittsgelähmt ist und mich wirklich als seine Hände und Füße braucht. Seit meinem Besuch bei ihm am Heiligabend sind wir miteinander per Du, was uns die Zusammenarbeit sicher um einiges erleichtern wird. Um später alles richtig bei ihm zu machen, mache ich gerade ein Kurs, in dem man die Grundlagen der Pflege und Betreuung lernt. Jetzt kann ich Dir danken, dass ich ab nächstes Jahr einen tollen Job haben werde.

Ich danke Dir auch für viele schöne Momente mit meiner kleinen Familie, auch wenn vieles nicht so glatt gelaufen ist und meine Tochter oft krank war, aber ich kann mich trotzdem auf ihre gute Entwicklung freue und Dir für den Kindergartenplatz danken, den wir ab Februar haben.

Ich danke Dir, lieber Vater, dass Du mich wieder als Seelsorger und Ermutiger gebrauchen willst. Danke für die Gelegenheit, nächstes Jahr bei Prochrist in der Seelsorge mitzuarbeiten, und dass ich dafür bereits eine Schulung besuchen durfte. Nichts will ich so sehr, als Menschen im Glauben zu ermutigen und ihnen zu helfen, Deine Gnade zu erfahren.

Danke, dass ich dieses Jahr einige Videos mit ermutigenden Botshaften aufnehmen durfte, die von Deinem Wirken in meinem Leben bezeugen. Gib mir viel Weisheit und kreative Gedanken, damit noch mehr ermutigende Botschaften entstehen können.

Auch wenn unser Urlaub in Bibione nicht besonders schön war, danke ich Dir trotzdem, dass Du uns die ganze Zeit bewahrt und beschützt hast. Ich freue mich schon auf nächsten Uraub, der mit Deiner Hilfe und Deinem Segen sicher viel schöner sein wird.

Ich danke Dir, mein lieber Vater, dass Du mir hilfst, alle Probleme zu lösen, besonders die finanziellen. Ich will nicht auf den Feind hören, der mir sagt: „Du musst im nächsten Jahr noch so viel zahlen, dass du nichts mehr übrig haben wirst. Denk dran: Dein Auto muss repariert werden, weil es im Sommer durch den TÜV muss, deine Frau muss noch Führerschein machen, was auch viel Kostet….“

Mit Dir mein Gott habe ich keine schreckliche Aussichten, sonder immer nur Hoffnung und Zuversicht. Ich glaube, dass mir alles hinzugefügt wird, was ich brauche, weil ich zuerst nach dem Reich Gottes trachten will (Mt. 6,33) So kann ich voller Zuversicht sagen: „Der Herr ist mein Hirte und mir wird nichts mangeln!“

So freue ich mich auf ein neues, gesegnetes, erfülltes und erfogreiches Jahr mit Dir, mein wunderbarer Gott, an meiner Seite. Ich danke Dir, dass ich zum Ende nächsten Jahres noch mehr Grund zur Freude und Dankbarkeit haben werde, als je zuvor.

Amen.

Leben in der Ewigkeit

Diese Bibelstelle durfte ich gestern in meinem Kurs vorlesen, wo es sich um den Tod handelte. Als ich ihn vorgelesen habe betonnte ich die Frage: „Glaubst du das?“ Leider habe ich keine „JA!!!“ – Rufe gehört, aber das Wort muss erstmal in den Herzen wachsen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, dass Jesus mir das ewige Leben geschenkt hat, dass ich in Ewigkeit sterben werde. Glaubst du das?

Wenn ich schwach bin…

Erst gestern im Hauskreis haben wir über das Schwachsein und Demut gesprochen und heute stehen solche Verse in den Losungen. In 2. Kor. 12,10 schreibt Paulus weiter: Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.
Das klingt irgendwie unlogisch, oder? Wenn ich schwach bin, so bin ich stark? Bin ich nicht schwach, wenn ich schwach bin? Nicht bei Gott! Gott gibt uns die Kraft, stark zu sein, auch wenn wir vor unseren ungünstigen Umständen schwach da stehen und nichts ändern können. Gott gibt uns die Kraft, durchzuhalten und Er selbst sorgt dafür, dass unsere Probleme, die uns schwächen, durch Seine Hand gelöst werden.
Wenn ich manchmal merke, dass ich ein Problem habe, dass ich selbst nicht lösen kann, dann kann ich mir sicher sein, dass es ein Problem ist, das mein Himmlischer Vater gern für mich lösen will, damit ich Ihn dafür preise und von Seiner starken Hand anderen Menschen erzählen.
Gestern im Hauskreis kamen viele Erinnerungen an das, was Gott in meinem Leben bereits getan hat, hoch und sie konnten die anderen ermutigen. Aber, wenn ich mich an die Umstände erinnere, in denen ich früher steckte und durch die ich im Glauben mich durchkämpfte, dann wird es mir selbst bewusster, dass ich es nicht ausgehalten hätte, wenn Gott mir die Kraft dafür nicht gegeben hätte.
Gott kann in mir stark sein, wenn ich mich demütige und zugebe, dass ich schwach bin. Wir brauchen uns unserer Schwachheit nicht schämen, denn wir haben einen starken Gott in uns!

Sich bemühen, lohnt sich…

Weil ihr darauf wartet, darum setzt auch alles daran, dass eure Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt wird. Bemüht euch, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen, wenn er kommt. 
2.Petrus 3,14

Dieses Vers stand heute in den Losungen. Hier sagt Petrus, dass unsere Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt werden soll. Genau das aber will der Feind immer erreichen. Wir leben in einer Zeit, in der man so viele Verpflichtungen und Arbeiten hat, so dass man kaum zur Ruhe kommt. Wir machen uns Sorgen, die uns meistens auf die Gedanken bringen, dass wir noch „etwas besorgen“ müssen, um glücklicher zu sein. Und so laufen wir und laufen, und finden keine Ruhe. Gott will aber, dass wir zur Ruhe kommen, dass wir aufhören nach Wind zu haschen. Wir sollen uns bemühen, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen. Auch wenn wir es nicht schaffen, immer fehlerlos zu bleiben. Wir sollen uns zumindest bemühen. Dafür müssen wir uns bemühen, still zu sein, auf Gott zu hören, Seine Stimme zu verstehen. Gott wird diese Mühe sicher belohnen.
Es gibt nichts besseres, als im Vertrauen zu Gott zu leben! Denn, wenn man Gott vertraut, ist man sicher um seine Zukunft, dann hat man Ruhe im Herzen und keine Angst, um den morgigen Tag.

Ein weiteres Vers aus den Losungen heute sagt:
Seine Hilfe ist nahe denen, die ihn fürchten, dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Psalm 85,10.11

Wie soll man das verstehen? Hier ist die Rede von Gottes Furcht, doch das hat nicht im geringsten mit der Angst zu tun. Gott zu fürchten ist praktisch, sich bemühen, rein und fehlerlos vor Ihm zu stehen, wie Petrus das schon erwähnt hat. Gott will, dass unser Herz rein und sauber bleibt. Für uns ist das eine Herausforderung, besonders in unserer Gesellschaft, in der Moral keine Rolle mehr spielt und man auf keine Werte mehr achtet.
Es ist oft ein Kampf, aber es steht geschrieben:
Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1,12

Wenn wir uns also von den Gedanken und Verführungen dieser Welt in die Irre führen lassen, wartet ein Siegeskranz des Lebens auf uns. Ist das nicht genial! Das ist fast wie im Sport. Die Sportler müssen sich auch bemühen, um bei einem Wettkampf die Goldmedaille zu kriegen. Wir müssen uns körperlich gar nicht anstrengen, aber unser Geist soll wachsam bleiben. Gott möge uns dabei helfen.

Meine Schafe hören meine Stimme…

Als Kinder Gottes, sind wir eine Schafherde unseres guten Hirten Jesus Christus. Aber meint er an dieser Stelle, dass jedes Schaf automatisch seine Stimme hört? Ich denke nicht. Ich denke, dass Er meint, dass wir bereit sein sollen, Seine Stimme zu hören und Ihm nachzufolgen, dann gibt er uns das ewige Leben und wir gehen nicht verloren in Ewigkeit. Wir haben den Heiligen Geist, der zu uns ganz leise redet. Wir müssen lernen seine leise Stimme zu hören und ihr zu folgen. Als Schafe Gottes dürfen wir aber ganz sicher sein, dass uns niemand aus Gottes Hand rauben wird. Aber wir sollen trotzdem wachsam bleiben, denn der Feind kommt ja wie ein Wolf im Schafspelz und kann uns auf die falsche Weide veführen, wo er uns dann zerfleischen kann. Deswegen ist es wichtig, die Stimme Gottes zu hören, um die Stimme des Feindes zu erkennen und ihr nicht zu folgen. Möge Gott uns ein sensibles Herz geben, das immer Seine Stimme hört.

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