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Sich bemühen, lohnt sich…

Weil ihr darauf wartet, darum setzt auch alles daran, dass eure Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt wird. Bemüht euch, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen, wenn er kommt. 
2.Petrus 3,14

Dieses Vers stand heute in den Losungen. Hier sagt Petrus, dass unsere Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt werden soll. Genau das aber will der Feind immer erreichen. Wir leben in einer Zeit, in der man so viele Verpflichtungen und Arbeiten hat, so dass man kaum zur Ruhe kommt. Wir machen uns Sorgen, die uns meistens auf die Gedanken bringen, dass wir noch „etwas besorgen“ müssen, um glücklicher zu sein. Und so laufen wir und laufen, und finden keine Ruhe. Gott will aber, dass wir zur Ruhe kommen, dass wir aufhören nach Wind zu haschen. Wir sollen uns bemühen, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen. Auch wenn wir es nicht schaffen, immer fehlerlos zu bleiben. Wir sollen uns zumindest bemühen. Dafür müssen wir uns bemühen, still zu sein, auf Gott zu hören, Seine Stimme zu verstehen. Gott wird diese Mühe sicher belohnen.
Es gibt nichts besseres, als im Vertrauen zu Gott zu leben! Denn, wenn man Gott vertraut, ist man sicher um seine Zukunft, dann hat man Ruhe im Herzen und keine Angst, um den morgigen Tag.

Ein weiteres Vers aus den Losungen heute sagt:
Seine Hilfe ist nahe denen, die ihn fürchten, dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Psalm 85,10.11

Wie soll man das verstehen? Hier ist die Rede von Gottes Furcht, doch das hat nicht im geringsten mit der Angst zu tun. Gott zu fürchten ist praktisch, sich bemühen, rein und fehlerlos vor Ihm zu stehen, wie Petrus das schon erwähnt hat. Gott will, dass unser Herz rein und sauber bleibt. Für uns ist das eine Herausforderung, besonders in unserer Gesellschaft, in der Moral keine Rolle mehr spielt und man auf keine Werte mehr achtet.
Es ist oft ein Kampf, aber es steht geschrieben:
Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1,12

Wenn wir uns also von den Gedanken und Verführungen dieser Welt in die Irre führen lassen, wartet ein Siegeskranz des Lebens auf uns. Ist das nicht genial! Das ist fast wie im Sport. Die Sportler müssen sich auch bemühen, um bei einem Wettkampf die Goldmedaille zu kriegen. Wir müssen uns körperlich gar nicht anstrengen, aber unser Geist soll wachsam bleiben. Gott möge uns dabei helfen.

Verlieren, doch keine Verlierer sein…

Deutschland hat gestern gegen Italien mit 2:1 verloren. Bild schreibt:

Bundestrainer Löw: „In der Kabine fließen Tränen. Es ist mucksmäuschenstill. Die Enttäuschung ist für alle saugroß. Heute haben wir verloren. Das müssen wir in Zukunft besser machen. Ich will jetzt nicht alles kritisch sehen. Die Mannschaft hat ein gutes Turnier gespielt. Die Mannschaft wird aus diesen Dingen lernen.“ Oliver Bierhoff: „Jeder fällt in ein tiefes Loch.“

Ehrlich gesagt, wenn ich das lese, möchte ich am liebsten zu den Jungs gehen und ihnen von Jesus erzählen und sie mit ein paar Worten aus der Bibel ermutigen. Interessant ist, dass ich vor paar Tagen einen Traum hatte in dem ich den Poldi gesehen habe, wo er sehr deprimiert war und ich fing an, ihm von Gott zu erzählen und ihm Mut zu machen. Es gibt bereits einige Christen in der Fußball-Szene und die sollten sich die Jung zum Vorbild nehmen. Wenn man sich nur auf eigene Leistung und auf irgendwelche Glücksbringer verlässt, kann man bitter ettäuscht werden, aber wenn man sich auf Gott verlässt, wird man nie enttäuscht.
In unserem Leben ist es oft so, dass wir manche Kämpfe verlieren, aber selbst dass dient uns zum Guten, wie in Römer 28,8 steht: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken.
Hätte ich manch einen Kampf nicht verloren, hätte mir wahrscheinlich irgendwas gefehlt in meinem Leben, aber wenn ich zurück blicke sehe ich wie Gottes Hand alles in meinem Leben so geführt hat, dass letztendlich alles bestens zusammen passt. Auch meine Fehler kann Gott gebrauchen, um mir etwas beizubringen und mich später zu segnen. Auch ich kann die anderen segnen, die die gleichen Fehler machen, die ich auch gemacht habe. Und so kann ich ihnen helfen, aus diesen Fehlern herauszukommen, so wie Gott mir geholfen hat.
Lasst uns für unsere Nationalelf beten, dass Sie alle Gott kennen und lieben lernen. Dann ist der nächste Titel garantiert!