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Papa, hilf mir! Warum uns nicht immer geholfen wird?

Meine Tochter ist vor kurzem erst 3 Jahre alt geworden und ist ein fröhliches und lebendiges Mädchen. Als Eltern verfolgen wir mir Neugier und manchmal Sorge ihre Entwicklung, was das Leben noch spannender macht. Nun, manchmal sehen wir, das unsere Kleine etwas macht, was ihr offensichtlich nicht so leicht fällt, z. B. ihr Stuhl über die Balkon-Rampe zu schleppen. Meine Frau, wenn sie das sieht, dann eilt sie sofort zur Hilfe oder sie ruft mich, damit ich meiner Tochter helfe. Doch ich mache das oft nicht, wenn ich merke, dass sie es doch alleine schafft. Und meistens ist es auch der Fall. Ich denke, dass meine Tochter ruhig etwas selbst schaffen soll, bevor ich ihr zur Hilfe eile, denn sie soll auch etwas im Leben lernen.
Nun, unser Vater im Himmel hilft uns oft auch nicht sofort, wenn wir etwas schweres zu schleppen haben, weil wir entweder daraus etwas lernen oder einfach stärker werden sollen. Aber Er lässt uns niemals allein, so wie wir als Eltern unsere Tochter in so einem kleinen Alter nicht aus dem Auge verlieren, um sie notfalls von der Gefahr zu schützen. Genauso, wie ich meiner Tochter Tipps geben kann, wie es in manchen Situationen leichter gehen kann, so gibt uns Gott auch Seine Tipps in Seinem Wort, die uns zeigen, wie man’s richtig machen soll. Oft hat meine Tochter meine Tipps überhört und das war ein wenig schmerzhaft für sie. So ist es auch mit uns, Kindern Gottes, wenn wir auf das Wort Gottes nicht genau hören und versuchen es doch aus eigener Kraft, dann werden wir meistens verletzt und enttäuscht. Aber wenn man geistlich wachsen will und sich vernünftig geistlich ernährt, dann kann man auch lernen, Gottes Stimme richtig wahrzunehmen und Seine Tipps zu befolgen. Und das bringt Erfolg im Leben und erfüllt unser Herz mit Freude.

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Mut zum Risiko. Was wir von Kindern lernen können…


Es ist wirklich spannend, Vater zu sein. Ich staune immer, wie meine kleine Tochter keine Angst hat vor irgendwelchen großen Dingen oder Viehern. Als wir heute spazieren waren, da waren wir vor einem Pferdehof. Meine fast 3-jährige Tochter hat sich zuerst mit dem Pferd unterhalten und dann wollte sie unter dem Zaun rüber zum Pferd laufen. Ich hab sie natürlich gleich gestoppt, sonst hätte sie das Pferd verletzen können. Woher hat so ein kleines Wesen so viel Mut? Ich glaube, von Gott! Gott will auch, dass wir mutig im Glauben voran gehen und uns auch in „Risiko-Zonen“ trauen. Dabei brauchen wir keine Angst zu haben, denn unser Vater zieht uns rechtzeitig raus, weil er nicht zulassen möchte, dass wir drauf gehen. Ich denke, meine Tochter wäre ohne mich an ihrer Seite nicht so mutig. Es ist ihr bewusst, dass der Papa in der Nähe ist und sie vor jeder Not beschützen wird. Als meine Frau sie vor kurzem fragte, wer ihr Freund ist, sie sagte eindeutig: Papa!
Wenn wir also Gott als unseren Vater an unserer Seite wahrnehmen und Ihn als unseren treuen Freund ansehen, dann können wir uns auch trauen, Dinge zu machen, die sonst mit viel Vorsicht zu genießen wären. Dazu fällt mir nur eine Bibelstelle ein: Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht3 und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, wo immer du gehst. Josua 1,9
Das ist mein Lieblingsvers, wenn ich vor wichtigen Entscheidungen stehe, die mit gewissem Risiko verbunden sind. Aber meine Erfahrungen haben immer gezeigt, dass Gott mich beschützt und mich bewahrt, auch wenn ich manchmal falsche Entscheidungen getroffen habe, die ich später bereut habe.

Papa, ich will…

Meine Tochter ist fast 2,5 Jahre alt, aber sie kann schon sagen, was sie will. Und wehe sie bekommt von mir nicht, was sie will, dann gibt’s lautes Geschrei und Geheule, um Papa weich zu kriegen. Leider kann ich ihr viele Dinge einfach nicht geben, weil sie sich damit gefährden würde, aber wenn sie etwas gutes von mir will, kann ich es ihr geben.
Zwischen uns und unserem Himmlischen Vater ist es doch ähnlich. Wir bitten Gott um etwas und bekommen es von Ihm, aber nur, wenn es gut für uns ist. Doch manchmal zögert Gott mit der Antwort auf unsere Bitte, weil Er genau weiß, wann es für uns gut ist. Wenn meine Tochter z.B. beim Brot-Schneiden helfen will, kann ich ihr noch kein Messer geben, weil sie dafür einfach zu klein ist. Wenn sie aber groß genug wird, dann kann ich ihr auch das Messer geben, damit sie mir hilft, Brot zu schneiden. So will Gott uns gewisse Werkzeuge erst später anvertrauen, weil wir jetzt noch nicht reif dafür sind.
Ich war früher nie aktiv in der Seelsorge tätig, außer einzelnen Fällen, wo ich gemerkt habe, dass ich es kann. Aber jetzt, wo ich seit einem Jahr in der Stuttgarter Region wohne, habe ich die Gelegenheit, bei ProChrist als Seelsorger zu dienen. Wahrscheinlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo Gott mich dafür für reif hält, um Ihm in diesem Bereich zu dienen. Ich war bereits bei einer Schulung und es hat mir gefallen. Nun bin ich gespannt, was Gott durch mich nächstes Jahr macht.

Ende gut, alles gut…

Das stimmt vollkommen, was in diesem Vers steht. Gestern waren wir beim Gericht, weil unsere ehem. Vermieterin unser Goldschmuck beschlagnahmt hat, um von uns unzählige Kosten für die Reparatur der angeblichen Schäden und für die Reinigung der Wohnung zu verlangen. Sie wollte 1350 Euro von uns! Doch die Rechtsanwälte haben sich darauf geeignet, dass sie uns das Gold zurück gibt und wir ihr 280 Euro zahlen. Das ganze Theater dauerte ein ganzes Jahr! Doch es ist zum guten Ende gekommen. Wir waren herausgefordert ein Jahr lang daran zu glauben, dass alles beim Gericht gut ausgeht und Gott hat es gut gemacht! Wenn Du auch auf eine Lösung warten musst, verliere die Geduld nicht und halte fest im Glauben, dass Gott alles zum guten wenden wird. Gott hat für alles eine Lösung, nur er macht nicht alles gleich. Gott ist kein Zauberer, er ist ein Vater, der seinen Kindern Geduld beibringen will. Verzweifle nicht, wenn Du auf eine Lösung deiner Problemen lange warten musst, denn Gottes Hilfe kommt niemals zuspät!

…bis alle Arbeit vollendet ist.

Und David sagte zu seinem Sohn Salomo: Sei stark und mutig, und handle; fürchte dich nicht und sei nicht niedergeschlagen! Denn Gott, der HERR, mein Gott, wird mit dir sein. Er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen, bis alle Arbeit für den Dienst des Hauses des HERRN vollendet ist.
1. Chronik 28,20

David konnte seinen Sohn Salomo mit diesen Worten richtig ermutigen, weil er diesen wunderbaren Gott an seinem eigenem Leib oft erfahren hat. Er ermutigte ihn, zu handeln, nicht bloß zum regieren. Er sollte sich nicht fürchten und nicht niedergeschlagen sein!
Stopp! Wie oft sind wir im Leben ängstlich und niedergeschlagen? Wie oft versucht der Feind, uns einzuschüchtern, weil etwas nicht sofort klappt und wir uns fühlen wie die letzten Luser? Aber er lügt nur! Lasst uns von diesen Lügen nicht abhalten.
Zu Salomo sagte David, dass Gott, der HERR, sein Gott, wird mit ihm sein. Aber die gleiche Verheißung haben wir doch auch! Unser Gott wird immer mit uns sein und wird uns niemals aufgeben und niemals verlassen,…. bis alle Arbeit für den Dienst des Hauses des HERRN vollendet ist. Also, wir wissen nun, was wir tun sollen. Arbeiten für den Dienst des Hauses des HERRN. Dabei brauchen wir keine Angst zu haben, dass uns irgendjemand etwas böses tun könnte. Und die ganzen Instrumente wird Gott uns zur verfügung stellen. Gott hat Salomo Kraft und Erfolg gegeben, so dass er den Tempel fertig bauen konnte. Er hatte zu der Zeit Frieden im Land, so dass er sich um keine Kriege kümmern musste. So wird Gott auch uns Kraft und Erfolg geben, wenn wir an Seinem Tempel mit bauen. Dafür brauchen wir zwar keine Steine oder Gold, wir brauchen nur Menschen um uns herum, die nach Gott suchen. Natürlich gibt es böse Zungen, die über uns böse Gerüchte verbreiten, damit keiner uns etwas glaubt. Doch während wir an dem „Tempel Gottes“ bauen, schaft Gott uns Frieden, damit wir unser Werk vollenden können. Unser Gott schafft oft geniale Gelegenheiten, in denen wir Menschen in solchen Momenten begegnen können, in denen sie uns offen zuhören und eine Entscheidung für Jesus treffen können. Ich wünsche mir und auch anderen Christen mehr solche Gelegenheiten, damit das Reich Gottes wachsen kann und das Evangelium, die Frohe Botschaft sich schneller in der ganzen Welt verbreiten kann. Möge Gott uns Mut geben und alle Angst nehmen!

Falk & Sons

Vorgestern war ich mit meiner Frau in Darmstadt auf einem Konzert mit Dieter Falk und deinen beiden Söhnen Max und Paul. Es war ein super Konzert! Dei Jungs spielten die Stücke vom Bach in einer modernen, poppigen Art. Ich kannte Dieter Falk bereits aus den christlichen Medien, und nun hatte ich die Gelegenheit, ihn live zu erleben. Ihre CD „Celebrate Bach“ kann man hier bestellen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=3agSobxABns]

Ein mutiger Weg (Video)

Gestern habe ich mit meiner Frau zusammen den Film „COURAGEOUS“ (Der mutige Weg) auf russisch angeschaut und fand ihn einfach genial.
Vier Männer, eine Berufung: Dienen und beschützen. Als Strafverfolger, sind Adam Mitchell, Nathan Hayes, David Thomson und Shane Fuller zuversichtlich und konzentriert. Doch am Ende des Tages, stehen sie vor einer Herausforderung, dass keiner von ihnen wirklich bereit ist, anzugehen: Vaterschaft.

Wenn Tragödie zu Hause trifft, kämpften diese Männer mit ihren Hoffnungen, ihren Ängsten, ihren Glauben und ihren Überzeugungrn. Kann eine neu gefundene Dringlichkeit helfen diese Väter, Gott näher zu kommen … und auch ihren Kindern?

Der Schutz der Straßen ist zweite Natur dieser Menschen. Erziehung ihrer Kinder an einem Gott-ehren-Weg? Das ist mutig.
Wir Väter können von diesen Männern lernen.

Schaut euch zuerst den Trailer an (leider nur auf Englisch):
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=i9VT_NBIVfs]

Der Film ist in Deutschland für nur 12 Euro als DVD bei Amazon erhältlich. Klicke hier, um es zu bestellen.