Category Archives for Ermutigung

Alles friert

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Endlich haben wir Winter. Meine Tochter hat sich riesig gefreut, mit dem Schlitten Berg runter zu rutschen. Für sie spielte eisige Kälte überhaupt keine Rolle, weil sie immer in Bewegung war. Sie war unter der Jacke heiß.
Nun wir leben in einer kalten Welt mit immer wenigen Werten. Wollen wir dann einfach stehen bleiben und selbst erfrieren, oder wollen wir uns mit Freude bewegen, so dass wir innerlich heiß werden und so die Herzen der Menschen in der Welt snheizen, damit sie auch an die Liebe Gottes glauben? Die Entscheidung liegt bei uns.

MEHR 2016

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Heute ist der Anfang der 9. MEHR-KONFERENZ, bei der ich auch meinen Klassenkameraden traff, denn ich vor 13 Jahren zum Glauben an Jesus Christus bringen durfte. Die Stimmung ist super und die Spannung steigt. Leider kann ich an nächsten Tagen nicht dabei sein, weil ich beruflich angespannt bin. Jetzt freu ich mich auf den heutigen Abend.

Neues Jahr, neue Fehler?

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Die meisten Menschen hoffen, dass im neuen Jahr etwas neues und angenehmes passiert. Viele treffen schon im alten Jahr einige Vorbereitungen. Doch dann passieren unerwartet Dinge, mit denen wir gar nicht rechnen. Und was dann? Viele werden traurig oder sogar depressiv. Aber wir als Kinder Gottes haben immer den Vorteil, dass Gott mit uns ist, egal was passiert. Bei Ihm sind wir auch gegen unsere Fehler versichert.  Er weiß, dass wir unvollkommen sind und oft falsche Entscheidungen treffen, aber auch unsere Fehler tragen meistens dazu bei, dass Sein Plan erfüllt werden kann. Hab keine Angst, neue Fehler zu begehen. Vertraue Gott bei jeder Entscheidung, auch wenn sie falsch werden sollte. So kannst Du später evtl. jemanden vor der gleichen Entscheidung warnen und ihn damit segnen.

Umzug und seine Folgen

Nun, es ist schon Paar Tage her, als wir nach Augsburg umgezogen sind und ich möchte euch schon einen kurzen Rückblick gewähren.
Nun, dass es Gottes Wille war, dass wir in diese schöne Stadt ziehen, hat sich mehrmals bestätigt. Allein schon, dass wir eine schöne Wohnung im Zentrum Augsburgs so schnell finden konnten, ist Gott zu verdanken, denn die Wohnungen sind in Augsburg, wie auch in vielen anderen Städten im Moment sehr knapp. Auch den Kindergartenplatz im Kindergarten, der 5 min. zu Fuß von uns entfernt ist, konnten wir auch ohne Probleme bekommen.
Der Umzug selbst war aber relativ stressig. Auch wenn ich über Facebook versuchte, Helfer zu finden, die mir helfen, den Transporter auszuladen, war leider niemand bereit, mir dabei zu helfen. Aber Gott ist dennoch mein Helfer und schickte mir Paar Männer von der Straße vorbei, die mir geholfen haben die schweren Geräte (Kühlschrank, Waschmaschine) in die Wohnung zu schleppen. Das hat mir nun wieder gezeigt, dass nur auf Gott allein und sonst auf niemanden kann man sich verlassen.

An dieser Stelle möchte jeden Christen ermahnen, hilfsbereit zu sein. Nicht einfach die Augen verschließen und einfach so tun, als wüsste man nichts von der Bedürftigkeit der anderen, sondern aktiv sogar die Leute suchen, die Hilfe benötigen und helfen, wo es nur geht. Besonders, wenn man den Glaubensgeschwistern hilft, hilft man eigentlich Jesus mit. Als Er sagte: „Ich war krank und ihr habt mich nicht besucht.“ und die Jünger wunderten sich, wann Er denn krank sein sollte, zeigte er Ihnen, dass Er sich mit Seinen Kindern identifiziert.
Denkt bitte immer daran, dass ihr in der Wiklichkeit Jesus die Hilfe verweigert, wenn ihr euren Glaubensgeschwistern nicht helfen wollt. Dann von Jesus zu hören bekommen: „Geht weg von mir, ich habe euch nie gekannt!“ wäre nicht so gut. Oder?

Bei uns geht’s jetzt weiter mit der Suche nach einer Gemeinschaft mit Christen in Augsburg und ich hoffe, dass Gott uns dabei führt und mit aufrichtigen und lebendigen Christen zusammenführt.

Unser Ehevertrag ist heute 6 Jahre alt!

4. Juni 2009

Wer hätte das gedacht, das es schon 6 Jahre her ist, als wir im Standesamt Gifhorn unseren Ehevertrag unterzeichneten. In einem Monat wird unsere Tochter schon 5 Jahre alt sein.
Ich will nun Gott mein Dank dafür aussprechen, dass er unsere Ehe bewahrt hat und uns immer auch durch viele Schwierigkeiten durchgetragen hat. Besonders danke ich Gott für unsere Tochter Sophie, die unser ganzes Stolz ist. Sie ist wahrlich ein Geschenk Gottes an uns (auch wenn sie manchmal Quatsch macht!). Es macht uns große Freude, zu sehen, wie sie sich entwickelt.
Haben wir eine perfekte Ehe? Nein, denn sowas gibt’s nicht! Jede Ehe hat ihre Herausforderungen und Probleme, aber das Eheleben besteht nicht nur daraus. Man kann auch miteinander glücklich sein und gemeinsam alle Probleme lösen. Nun bin ich auf weitere Ehejahre gespannt und hoffe, dass Gott uns neue Türe öffnet, durch die wir gemeinsam gehen können.

Man trifft nicht jeden Tag Freunde auf der Autobahn

Bist Du schon mal mitten in der Autobahn alten Freunden begegnet?
Das passiert sicher nicht jedem, aber wir durften es am 22. Mai erleben, als wir zu meiner Mutter unterwegs waren. Meine Frau hat ein bekanntes Auto mit Fisch bemerkt, das vor uns fuhr, als wir es dann überholten, sah sie ein bekanntes Gesicht. Es waren unsere Freunde, die ich aus der Gemeinde in Lilienthal kannte und bei denen meine Frau ein Aupair-Jahr gemacht hat. Denen haben wir auch mehr oder weniger unser Zusammensein zu verdanken.
Interessant war’s, dass unsere Frauen sich sehr gern wieder sehen wollten, aber die Entfernung voneinander und Mangel an der Zeit bei den Beiden hat es nie zugelassen. Und dann, mitten auf der Autobahn führt uns Gott einfach für eine Weile zusammen. Zufall? Wohl kaum! Gott kennt die Gedanken in unseren Herzen und wenn sie gut sind, bringt Er sie auch zur Erfüllung. Wir haben uns auf jeden Fall sehr gefreut und so ist nach dem Kuchen bei Göttinger Raststätte dieses Bild entstanden.

Äußere und innere Veränderungen

Bart abEs ist schon erstaunlich, wie eigene äußere Veränderung sich gleich auf die Umgebung, auf Freunde und Verwandte auswirkt. Als ich vor Paar Tagen mein Bart abrasiert habe, war meine Familie (Mutter, Schwester, Neffe, Nichte) geschockt. So kennen sie mich schon lange nicht. Ich trug seit der Pubertät immer ein Schnauzbart und später kam noch der Bart dazu. Und jetzt ist auf einmal alles weg!
Aber ist es nur bei den äußeren Veränderungen so?
Ich glaube, dass auch, wenn wir uns innerlich verändern, egal ob positiv oder negativ, hat es eine große Auswirkung auf unsere Umgebung. Gott möchte uns natürlich im Herzen so verändern, dass wir unsere Umgebung segnen können, anstatt sie in Angst zu versetzen.

Der Aberglaube tötet

Meine Eltern als Brautpaar

Heute, ein Tag nach meinem Geburtstag wäre der Hochzeitstag meiner Eltern, doch mein Vater lebt nicht mehr. Er ist mit 40 Jahren am Herzleiden gestorben. Doch erst vor meinem 40. Geburtstag habe ich etwas erfahren, was ihn wirklich getötet hat. Und zwar: Der Aberglaube! Meine Mutter erzählte mir nämlich, dass man den 40. Geburtstag nicht feiern darf, sonst passiert das Unglück. Und mein Vater hat sein 40. Geburtstag gefeiert und starb dann 5 Monate später. Sicher war mein Vater krank und hat sich nicht gesund ernährt, aber wenn da dieser Aberglaube wäre, kann ich mir gut vorstellen, dass er noch leben könnte.
Also, Aberglaube ist ein negativer Glaube und es haben viele Menschen in ihren Herzen. Sie tun manche Dinge nicht, weil sie etwas befürchten. Gott will aber, dass wir im Glauben leben. Das bedeutet, von Gott viel Gutes zu erwarten und auch weiter zu geben. Auch wenn ich gestern im Rahmen der Familie meinen 40. Geburtstag gefeiert habe, brauche ich keine Angst zu haben, dass mir was Schlimmes passiert, denn ich glaube an Gott! Er ist mein Beschützer und mein Arzt. Er hat mich bereits von Epilepsie geheilt und so kann er mich auch von allen Gebrechen heilen, die mir zustoßen könnten. Gott will, dass wir frei sind vom Aberglauben! Aberglaube ist die Angst, die der Feind den Menschen einjagt, um ihr Leben zu zerstören. Ich will aber in dieser Angst nicht leben, sondern mich jeden Tag freuen, dass Gott mit mir ist und mir in allen Dingen meines Lebens hilft.

Was? Schon 40? Warum ich noch nicht alt bin.

Ich als kleiner Bub

 

Letzter Schultag 1992

Kaum zu glauben, aber mich gibt’s heute schon 40 Jahre auf dieser Welt!
Schon mehr als die Hälfte meines Lebens lebe ich in Deutschland und hier bin ich im Glauben gewachsen, zu dem ich in Russland gekommen bin. Hier wurde ich von Epilepsie geheilt. Hier habe ich viele Zeichen und Wunder erlebt. Hier hat mich Gott gebraucht und gebraucht immer noch als Ermutiger. Auch wenn ich bis zu meinem 16. Lebensjahr nicht als Christ leben konnte, bin ich Gott für alle nachfolgende Jahre, die Er mitbestimmen durfte, sehr dankbar.
Dass ich solange leben darf ist eine pure Gnade Gottes, denn ohne Sein Schutz und Seine oft übernatürliche Bewahrung wäre ich schon längst nicht mehr in dieser Welt. Ich fühle mich aber noch nicht alt, obwohl man sich in unserer schnellebigen Zeit so fühlen kann. Gott gibt mir immer wieder neue Energie, um weiter zu gehen und Ihn zu verherrlichen. Ich werde oft jünger geschätzt, weil ich eine Hoffnung im Herrn habe, die mein Herz mit Freude füllt.
Was habe ich nun in den nächsten 40 Jahren vor?
Ich will Gott weiterhin im Internet verherrlichen, um Ihn auch im realen Leben bekannter zu machen. Wir leben in einer Zeit der Informationstechnologie, die ich dafür nutzen kann, um Gott zu dienen und auch andere Christen herausfordern will, das Internet mit mir zusammen mit mehr christlichen Inhalten zu füllen, damit keiner mehr in dieser Welt später sagen kann, dass er nichts über Jesus Christus gewusst hat.
Kennst Du schon Christliche Blogger Community? Meine Andachten? Folgst Du mir schon auf Instagram? Facebook? Twitter? Hast Du mein Youtube-Kanal und mein Fotoblog abonniert? Wenn nicht, mach das unbedingt.
Nun, da ich heute Geburtstag habe, darf ich mir was wünschen. Hier ist mein Wunschzettel. Oder spende mir einfach Geld zum Geburtstag, das ich dafür verwenden kann, um mir ein Geschenk zu kaufen, das ich dann zur Ehre Gottes verwenden kann. Ich bedanke mich schon im Voraus!