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Geheimsache Männerherz Teil 1

Von Michael Stahl habe ich zum ersten Mal über die christlichen Medien erfahren. Seine Geschichte hat mich sehr berührt, weil ich in meiner Kindheit auch große Probleme mit meinem Vater hatte. Am 4. November begegnete ich Michael in der Arche in Augsburg und er schenkte mir sein Buch „Geheimsache Männerherz“, damit ich es lese und darüber blogge.
Nun, die ersten Kapiteln habe ich schon durch und will jetzt dazu meine Meinung sagen.
Im ersten Kapitel wird berichtet, wie Michael einen Herzinfarkt erlitten hat und ausgerechnet zu dem Zeitpunkt hielt er einen Vortrag in der Nähe der Herzklinik. Zufall? Bestimmt nicht, denn vorher hat er mal gebetet, dass Gott sein Herz reparieren soll. Er hat zwar nicht sein fleischliches Herz gemeint, aber das sollte auch „repariert“ werden. Sein Herz sollte nach dem Infarkt operiert werden und dafür wurde bis auf die Socken nackt gemacht und musste sich dem behandelnden Arzt anvertrauen. So druckt er das in seinem Buch aus:

So legte ich mein kleines zerbrechliches Leben, mein Herz, in die Hände eines Mannes, den ich nicht kannte, von dem ich nicht das geringste wusste, außer dass er Arzt war; und wenn man es ganz genau nähme, nicht mal das könnte ich mit absoluter Gewissheit behaupten. Trotzdem vertraute ich ihm mein Leben an.

Er meint weiter, dass wir uns vielen Menschen im Leben anvertrauen, egal ob es ein Zugführer ist, Busfahrer oder Pilot. Umso mehr sollten wir dem Evangelium Christi vertrauen.
Jesus hat viel Ablehnung in der Welt erlebt und erlebt immer noch, weil sie zu voll mit vielen Dingen ist und kein Platz für Jesus hat. So steht weiter im Buch:

Die Welt will ihn nicht haben, sie ist schon voll. Sie hat eine Menge von dem anzubieten, was „voll macht“ und doch werden wir immer leerer und ärmer an der Liebe.
Außerhalb von Bethlehem geborgen und außerhalb von Jerusalem gestorben, um inmitten unseres Herzes zu wohnen.

Dass ein Männerherz weich sein kann und sogar weint bestätigt folgendes Zitat aus Michaels Buch:

Damals wie heute füllen angesichts seiner Gegenwart Trännen meine Augen. Sein Name „Ich bin für dich da“ ist sein Programm, sein Charakter, ja, sein ganzes Wesen. Das berührt mich im Innersten, im Grunde meines Männerherzens.

Also, wir müssen manchmal uns innerlich vor Gott entblößen, damit Er unser Herz reparieren kann, bzw. uns neues Herz geben kann. Er will, dass wir Seine Liebe empfangen und fähig werden, selbst andere zu lieben.
Mein Fazit: Das Buch fängt schon herzzerreißend an und lässt mich über den Zustand meines Männerherzens nachdenken.

Hier kannst Du das Buch bestellen

Vortrag „Mei Leben als Happyleptiker und seine Folgen“

Heute abend findet mein erster Vortrag „Mein Leben als Happyleptiker und seine Folgen“ in Reichertshausen beim CiB-Chapter Pfaffenhoffen an der Ilm.
Wer hätte das gedacht, dass ich eines Tages solche Vorträge halten werde?!
Nun, in meinen 27 Jahren des Glaubenslebens habe ich viele wunderbare Dinge mit Gott erlebt, von denen ich jetzt in meinen Vorträgen zur Ermutigung berichten kann.
Rückblickend stelle ich oft fest, dass Gott auch viele unschöne Dinge des Lebens zu meinem Besten umgewandelt hat. So kann ich mich heute nicht beschweren, dass mein Leben so schwer oder unerträglich wäre. Heute kann ich die Menschen ermutigen, die auch schwer im Leben haben. So erreichte mich heute eine E-Mail von einem Bruder, der meine Andachten liest:

Lieber Viktor,
herzlichen Dank für Deine tolle Arbeit !!!!
Wie oft hat mir Deine morgendliche Andacht schon geholfen.
Nun bin ich aber in einer absolut verzweifelten Situation. Ich habe so fürchterliche Probleme, dass ich nicht mehr ein noch aus weiß. Manchmal denke ich, es wäre besser wenn alles vorbei ist.
Was soll ich machen??

Nun, ich hätte ihm keine Antwort geben können, wenn ich selbst noch nie in verzweifelten Situationen gewesen wäre. Und so konnnte ich dem Bruder ein Paar ermutigende Worte schreiben und dafür beten, dass Gott diese Worte nutzt, um ihn zu segnen.
Wenn Du in Reichertshausen oder in der Nähe wohnst, komme heute Abend zu meinem Vortrag! Mehr Infos hier.

Wenn nicht mehr passiert

Es gibt im Leben vieler Christen Phasen, in denen es geistlich nichts mehr los ist. Man ist im Stress mit der Arbeit und Familie, viele Termine, viele Verpflichtungen… Und so bleibt die Gemeinschaft mit Gott auf der Strecke. So ging’s mir auch zeit lang, aber jetzt will ich entschlossen dagegen steuern und mich mehr mit Gott in Verbindung setzen, weil Er dann auch mehr Chancen hat, mein Leben zu verändern. Ohne Gebet, ohne Gemeinschaft mit Gott gehen wir unter. Und das will der Feind auch erreichen, wenn er uns vom Termin zum Termin jagt und uns alle nötige Zeit mit nebensächlichen Dingen raubt. Dann kommt die Enttäuschung, dann fangen viele an, zu jammern, weil Gott auf sie nicht mehr hört. So hat der Feind dann sein Ziel erreicht. Er will dass wir jammern und klagen, dass wir von Gott enttäuscht sind und nur noch kaputt auf dem Boden liegen. Unser Gott ist aber gnädig und will uns vom Boden nehmen und wieder aufrichten! Das macht Er gerade mit mir. Was er sonst noch getan hat, lies in meinem Newsletter.

Die Wege des Herrn führten über Schweiz

Am letzen Sonntag bin ich mit meiner Frau in die Ostschweiz, nach Pfyn gefahren, um dort für den Kanal Bethesda ein Interview zu geben. Den Pastor Pascal vom CZ Bethesda lernte ich einige Wochen über Facebook kennen. Er hat mich dort gefunden und kontaktiert. Dieser Tag war aber nicht nur deswegen besonders, sondern, weil ich auch weitere interessante Leute kennen lernen durfte. Ein Gesicht kam mir gleich bekannt vor, und beim Kennenlernen hat sich herausgestellt, dass dieses Gesicht dem Andreas Lange gehört, den ich schon als Moderator einiger Youtube-Videos vom Wunder heute TV gesehen habe. Der hat dann ganz spontan auch mit mir ein Video aufgenommen, in dem ich ein Zeugnis von meiner Heilung der Epilepsie erzählt habe.
Nun, Gott kennt auch unsere geheimste und auch oft die unbedeutendste Wünsche, die Er dann irgendwann erfüllt. Ich bin ja in Russland in einem Dorf aufgewachsen, wo ich jeden Tag frischgemolkene Kuhmilch gern getrunken habe. Doch nach meinem Umzug nach Deutschland hatte ich das Vergnügen seit dem nie wieder. Ich habe versucht, einige Bauern in Deutschland zu fragen, ob sie mir eine frisch frischgemolkene Kuhmilch anbieten könnten, aber niemand wollte das, weil sie kein Risiko eingehen wollten, dass sie mir schaden kann. Aber am Sonntag lernte ich Matthias kennen, einen Schweizer Bauer mit 25 Kühen, der uns erst die Zuckerfabrik gezeigt hat und dann mir eine frischgemolkene Kuhmilch eingeschenkt hat. Endlich, nach 23 Jahren, durfte ich wieder warme Kuhmilch trinken! Auch, wenn das scheinbar keine große Sache ist, da zeigte mir Gott schon wieder, dass ich und meine Wünsche Ihm nicht egal sind, dass Er mich glücklich sehen will, weil Er mein liebster Papa ist.
Also, die Wege des Herrn sind manchmal unerklärlich. Wir lernen Menschen kennen, mit denen wir etwas gemeinsam im Reich Gottes tun können. So wollen wir auch im Sommer Mal in die Ostschweiz fahren, weil es einfach zu schön war.

Auf den Verstand kann man sich nicht so gut verlassen!

Dass man sich nicht auf eigenen Verstand verlassen kann, sondern nur auf Gottes Gnade vertrauen muss, habe ich jetzt auf unserer Reise nach Spanien ganz deutlich erfahren. Als wir nach unserem Flug in Barcelona gelandet sind und unser Gepäck hollen mussten, meinte meine Frau, dass es zu weit zu laufen sei und ich soll den Koffer selbst hollen. Da hat mich schon mein Verstand im Stich gelassen, denn ich habe nicht daran gedacht, dass es für meine Frau die erste Flugreise war und sie kannte den ganzen Abauf noch nicht. Als ich dann Koffer holen wollte, habe ich nicht daran gedacht, dass ich aus der Koffer-Halle nicht mehr zurück zu meiner Frau kann. Als es mir wieder auffliel, war es schon zu spät. Ich habe dann überall versucht zu fragen, wie ich meine Frau verständigen kann, aber keiner konnte mir helfen, selbst die Polizei nicht. Sie sagten alle einfach, dass es keinen Weg zurück gibt. Dann habe ich gebetet, dass Gott meiner Frau sagt, dass sie zu mir kommen soll. Nun, als ich bei weiteren Info-Station versuchte, um Hilfe zu bieten, kam der bärtige Mann von der Koffer-Halle und sagte mir, dass sie meine Frau und meine Kinder gefunden haben. Ich folgte ihm und fand meine Familie bei der Polzeistelle wieder. Meine Frau sagte mir dann, dass sie irgendwann auf den Gedanken kam, dass ich aus der Koffer-Halle nicht mehr zurück kommen könnte und fragte beim Flughafenpersonal nach, ob es wirklich so ist. Als sie ihr das bestätigt haben, kam sie zu der Koffer-Halle und suchte mich dort. Wie gesagt, dieses Erlebnis hat mir wieder gezeigt, dass Gott höher ist als alles Verstand. Unser Verstand kann uns oft im Stich lassen und manchmal sehen wir keinen Ausweg mehr. Aber Gottes Gnade ist so groß, dass Er uns jede Zeit helfen kann und den Richtigen Weg zeigt. Als ich mich in so einer komischen Situation befand, wollte der Feind mir natürlich alle Ruhe rauben und mich mit allen möglichen Sorgen vollpumpen: „Und wenn deine Frau nicht kommt? Und wenn sie kommt, dann könntet ihr euch verpassen, solange du hier suchst! Du kannst doch nicht zurück zu deiner Familie!“ Ja, es war ein Kampf des Glaubens, aber tief in mir wusste ich, dass Gott allmächtig ist und alles, was unmöglich zu sein scheint, ganz sicher machen kann.

Das Evangelium bildlich erklären.

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Wie erklärt man den Kollegen am besten das Evangelium?
Ich habe so ein Bild gemalt und schon beim betrachten fragten meine Kollegen, was ich damit ausdrucken will. So bekam ich die Gelegenheit, mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen und als erstes sagte ich, dass ich es im eigenen Leben erfahren habe. Und dann habe ich es ihnen genauer erklärt, was Jesus für uns getan hat, um uns zu befreien.

Mein Sohn ist da!

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Heute um 22:44 ist mein Sohn Mark Philipp Schwabenland geboren. Ich bin jetzt ein Vater von 2 Kinder und danke Gott für Sein Geschenk zum Valentinstag.

Sich von der Welt unterscheiden

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Dieses Bild hat mich heute an ein Gespräch mit einem russischen Baptisten-Mädel erinnert. Sie war entsetzt darüber, dass unsere Mädels in Jeans und T-Shirt rumlaufen, während sie sich in langen Kleidern und Kopftücher kleiden. Sie meinten, dass wir Christen uns von der Welt unterscheiden sollen. Ich habe ihnen gesagt, dass sie vollkommen recht haben, aber wenn wir uns nur anders als in der Welt kleiden, unterscheiden wir uns von ihr nicht, sondern scheiden uns aus ihr aus. Den Unterschied macht unser lebendiger Glaube. Erst wenn die Menschen sehen, was Gott in unserem Leben tut, dann sehen sie, dass wir anders sind.

Es ist Zeit Gott zu vertrauen.

Es ist Zeit Gott zu vertrauen. ER allein weiß, wie es auf dieser Erde weitergeht und ER hat einen wunderbaren Plan für dich. Hast du dich mit Ihm schon in Verbindung gesetzt diesbezüglich? Oder wartest du noch bis deine von Menschen gemachten negativen Umstände verschwinden? Nein. Sprich mit Ihm und stelle Ihm ganz klar die Frage, was dein Auftrag ist für diese Zeit. ER antwortet sicher.

Karl Pilsl

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