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Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Ein cooles Cartoon zum Gleichnis vom verlorenen Sohn nach Lukas 15.

Bist Du ein Kind Gottes oder Sein Diener?

Heute habe ich bei Facebook folgende Nachricht bekommen: „Viktor, Gott will, dass du das weißt: Gott will nicht dein Gehorsam, Gott will deine Liebe. Diener geben Gehorsam, Kinder geben Liebe. Du bist ein Kind Gottes.
Nun, eigentlich ist er mir klar, dass ich an erster Stelle ein Kind Gottes bin und dann zusätzlich Sein Diener. Oft wird zwischen Kind Gottes und Diener Gottes kein Unterschied gemacht. Besonders schlimm ist es, wenn man die grade Bekehrten gleich zu irgendeinem Dienst anspannt, den er gar nicht in voller Verantwortung tun kann. Als Kind Gottes muß ich den Vater hauptsächlich lieben, dann aber aus dieser Liebe entsteht Gehorsam und das macht uns fähig, Gott von ganzem Herzen zu dienen. Also, wenn ich ein Kind Gottes bin, bin ich nicht zum stummen Gehorsam verpflichtet, nein, denn Papa liebt mich auch so wie ich bin. Wenn ich Seine Liebe empfange und Ihn dafür ehre und preise, dann bewirkt das in mir eine tiefe Liebe Gott und zu den Menschen. Also, wenn Du die ganze Zeit versucht hast, an erster Stelle Diener Gottes zu sein, dann überdenke das und sei erstmal Sein Kind, empfange Seine Liebe, lobe und preise Ihn für alle Seine Taten und erst dann wirst Du merken, dass Gott Dich mit genug Liebe ausgestattet hat, damit Du den anderen dienen kannst.

Vollkommene Mittel und verworrene Ziele

„Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.“
Albert Einstein

Ich finde, dass dieses Zitat des Einsteins passt genau auf unsere Zeit. Wir haben viele „vollkommene Mittel“: hochentwickelte Technologie, vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten, moderne Wissenschaft …. Alles perfekt!
Nur dabei bleibt die Frage: „Wohin führt uns das alles?“

Unter der rasanten Entwicklung der Kommunikationstechnologie leiden oft zwischenmenschliche, persönliche Beziehungen. Man vertrödelt viel Zeit am Computer und Smartphone, anstatt sich mit jemandem zu verabreden, mit dem man sich persönlich unterhalten kann. Was haben wir noch für Ziele? Haben wir mit der modernen Technik bereits alle Ziele erreicht?

Was haben wir, als Kinder Gottes, für Ziele in unserem alltäglichen Leben?
Sind das Ziele Gottes oder unsere eigenen Ziele?

Ich bin sicher, dass Gott mich dafür erschaffen hat, um einen Plan auf dieser Erde zu erfüllen. Und diese Plan hat unmittelbar mit Menschen zu tun, die ich lieben soll und denen ich Seine Frohe Botschaft verkündigen soll. Wenn man das als Ziel verfolgt, dann können auch die „vollkommene Mitteln“ hilfreich sein, z.B. um Kontakte zu knüpfen. Wenn man die Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, zielgerichtet und weise benutzt, dann bleibt uns auch viel Zeit für zwischenmenschliche Beziehungen und für die Gemenschaft mit Gott.
Lasst uns Gott fragen, was sein Ziel für unser Leben ist und auf Seine Stimme hören, um dann aktiv in Seiner Ernte zu werden.

Eine tüchtige Frau – wer findet sie?

Eine tüchtige Frau – wer findet sie? Weit über Korallen geht ihr Wert. Spr. 31,10

Der Solomo schreibt hier so, als wäre eine tüchtige Frau eine Seltenheit und der, dem sie gehört ein riesen Glückspilz. Das finde ich aber sehr beschämend fürs weibliche Geschlecht. Und wie sieht es heute damit aus?

Wenn ich mich an die Zeiten erinnere, wo ich noch bei meinen Eltern lebte, habe ich mein Vater fast nur mit Arbeit beschäftigt gesehen und meine Mutter kümmerte sich um den ganzen Haushalt (Kinder, Viehe, Kochen, Waschen, Reinigen…) und dazu hat sie noch gearbeitet und Geld verdient. Sie wäre ein Beispiel für diese Frau, die Solomo in Sprüche 31 beschreibt und nie habe ich sie klagen hören, dass sie zuviel Arbeit hat oder dass ihr Mann nicht genug im Haushalt macht.
Mein Vater hat sich immer um die Technik und um die Ausstattung im Haus gekümmert, so dass alles einwandfrei funktioniert hat. Doch die neue Generation der Frau finden diese Einstellung ungerecht und verlangen von ihren Männern, dass sie neben der Arbeit noch kochen, Wäsche und Geschirr waschen, aufräumen und auf die Kinder aufpassen. Vor Paar Tagen habe ich mich darüber mit einer 69-jährigen Frau unterhalten und sie gab mir Recht, dass die neue Generation der Frauen durch so genannte „Gleichberechtigung“ fauler und egoistischer geworden sind und nutzen die Kräfte ihrer Männer bis zur totalen Überforderung und sogar bis zum Burnout.

In Epheser 5,33 steht:
Deshalb sage ich noch einmal, dass jeder Ehemann seine Frau so lieben soll, wie er sich selbst liebt, und dass die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll. [NL Übers.]

Achtung und Respekt scheinen in unserer Zeit, veraltete Fremdwörter zu sein. Man(n) ist ja gleichberechtigt! Warum sollte die Frau ihren Mann höher achten, als sich selbst? Das hat sie doch nicht nötig! Der Mann soll ihr gefälligst gehorchen und immer pünktlich zuhause erscheinen, um noch ein Paar Haushaltsarbeiten zu erledigen. Das ist doch nicht ok! Oder?
Ich merke es auch in meiner Ehe, dass meine Frau von mir viel Arbeit im Haushalt und noch Kinderbetreuung verlangt, obwohl ich schon genug auf der Arbeit habe. Da bleibt dann oft auch die Beziehung zu Gott auf der Strecke, weil ich einfach keine Zeit dafür habe, mich im Gebet zurück zu ziehen, weil die Spüllmaschine ausgeräumt werden muss… Und dann aber sagt sie mir noch, dass ich nicht in der Lage bin, sie geistlich irgendwohin zu führen. Aber wie soll ich das machen, wenn ich vor lauter Haushaltsarbeiten und Job keine Zeit habe, mich geistlich auf eine Richtung zu konzentrieren?

Liebe Mädels, es tut mir leid, dass ich das alles hier jetzt loswerde, aber denkt bitte darüber nach, was ihr nicht nur euren Männern antut, sondern eurer Beziehung. Seid nicht faul!!! In Sprüchen 13,4 steht: Faule Menschen wollen viel und bekommen wenig, doch wer fleißig ist, dem wird es gut gehen und er wird zufrieden sein.
Also, wenn man faul ist und immer seine Arbeit einem anderen aufzwingt, kann man nie zufrieden sein. Auch wenn der Mann gehorsam ist und viel Arbeit im Haushalt macht, ist die Frau meistens unzufrieden, weil er diese Arbeit anders macht als sie und das gefällt dem Weibe nicht. Bevor ihr eure Männer zur Sau macht, weil sie die weiße Wäsche mit der bunten zusammen gewaschen haben, macht diese Arbeiten lieber selbst, dann wird Zufriedenheit herrschen und die Männer werden euch dafür bewundern und reichlich belohnen.
PS: Liest den Artikel von Bild.de