Archive Monthly Archives: September 2014

Ein Soldat für Spezialaufgabe

Heute Nacht habe ich einen interessanten Traum. Ich stand als Soldat in der hinterer Reihe des Heeres und der Kommandant ging die Reihen durch, um die Soldaten für eine Spezialaufgabe auszuwählen, die gute Haltung hatten, also die gerade gestanden sind und nicht gekrümmt und die ihre Waffe richtig gehalten haben. Aber er kam zuerst auf mich zu, obwohl ich in der hinteren Reihe stand und wählte mich als ersten aus.
Dieser Traum hat mich zum Nachdenken gebracht. So kann ich es deuten: Egal in welcher Reihe du in der Armee Gottes stehst, Gott sieht deine Haltung! Wenn Er sieht, dass Du Dein Weg mit Ihm aufrichtig und treu gehst, kann Er Dir dann auch „Spezialaufgaben“ anvertrauen. Dafür musst Du Dich nicht in die vorderste Reihe drängeln und andere Soldaten zur Seite schubsen, sondern darfst Dort sein, wo Du gerade bist, denn Gott sieht Dich und Dein treues Herz und kann Dich dann raus holen, wann Er es für nötig halten wird. Jesus sagte auch, dass die Ersten werden die Letzen sein. Wenn Du also demütig Deine Aufgaben als Soldat Gottes treu erfüllst, dann wird Gott Deine Treue und deine Demut sehen und Dich im Dienst befördern.

Madame Mallory und der Duft von Curry

Fotoquelle: kino.de

Gestern war ich mit meiner Frau im Kino und wir haben den Film „Madame Mallory und der Duft von Curry“ angeschaut. Ich weiß auch nicht, aber dieser Film hat mich irgendwie berührt. (Siehe Beschreibung hier).
Diese indische Familie, die alles verloren hat und ihr Glück in Europa gesucht hat, hatte auch dort zuerst große Schwierigkeiten, vor allem mit der Besitzerin des Restaurants gegenüber, die zu ihnen feindlich eingestellt war. Da war der talentierter Sohn sehr weise und sagte, dass man den Feind mit gutem besiegen kann. So ist es auch gekommen, dass die befeindeten Seiten sich dann angefreundet haben. So ist es auch im Leben, wenn wir jemandem vergeben, dann werden wir ihn nicht mehr als Feind haben, weil das macht ihn von der Feindseligkeit frei! Und wir sind dann auch frei! Also, der Film lohnt sich auf jeden Fall. Viel Spaß beim Anschauen!

Ich, mich, meiner, mir…

Kennst Du diese Gebetsform: „Ich, Mich, Meiner, Mir! Herr segne diese vier!“
Bestimmt, oder? Ich kenne sie auch. Aber mit dieser Gebetsform habe ich oft erfahren müssen, dass sie selten funktioniert. Warum? Weil Gott nicht will, dass aus Seinen Kindern lauter Egoisten werden, die nur an ihre eigene Problemen denken und die andere um sich herum nicht beachten. Viel effektiver ist es, wenn man sich um die Problemen und Anliegen der anderer kümmert, dann sorgt Gott schon von allein für unser Wohl und für die Lösung vieler Problemen. Der geistliche Gesetzt „Gibt, dann wird’s euch gegeben werden!“ funktioniert auch im Gebet und in der alltäglichen Praxis. Wenn ich meinem Nachbar helfe, sein Garten vom Laub zu säubern, kann Gott mir jemanden schicken, der mir z.B. die Dusche repariert. So hat es bei den ersten Jüngern funktioniert. Sie hatten alles gemeinsam. Die Gemeinschaft miteinander ist etwas, was wir heute wieder neu lernen müssen. Möge Gott uns dabei helfen.

Abonniere meine Andachten: Lebe mit Gott

Papa, dein Herz ist weggelaufen…

Heute spielte meine Tochter mit mir ein Doktor-Spiel. Sie hörte mich mit Stetoskop ab und dann sagte sie mir: „Papa, dein Herz ist weggelaufen!“ Ich fragte sie dann: „Wohin denn?“ Sie antwortete: „Na, zu deinem Mund ist es gelaufen!“
Was für eine Weisheit! Denn wovon das Herz voll ist, das kommt aus dem Mund raus! Also „das Herz läuft zu dem Mund“, um alles auszusprechen, was in ihm verborgen ist. Oft lagern wir in unseren Herzen Dinge, die nicht so gut sind, aber um sie los zu werden, müssen sie ausgesprochen werden.
Gut, dass wir einen Himmlischen Papa haben, dem wir unser Herz ausschütten können, und manchmal ist es hilfreich, wenn man sein Herz einer Person aus Fleisch und Knochen ausschütten kann, die uns verstehen kann. Das kann ein Freund oder Glaubensbruder (bzw. Glaubensschwester) sein. Ich denke nicht umsonst sagt man im Volksmund: „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“
Wenn Du etwas in Deinem Herzen trägst, was Dein Leben belastet, dann suche jemanden, dem Du vertrauen kannst und der für Dich beten kann, und schütte ihm Dein Herz aus und erfahre eine Befreiung! Gott segne Dich!

Abonniere meine Andachten www.lebemitgott.de.

Manchmal muss man sich „auskotzen“

Gestern habe ich wieder meine Tochter ins Bett gebracht und habe ihr viel gutes zugesprochen, wie „Wir lieben Dich alle!“,“Gott liebt Dich!“, „Du bist ein wunderschönes Kind!“, „Du bist ein Schatz Gottes!“, „Du bist wunderhübsche Prinzessin!“ usw. Sie lag da ganz ruhig und schien, es zu geniessen. Dann auf einmal: „Boah!“ Sie hat gebrochen und das ganze Bett war voll mit Gebrochenem. Das war kein schöner Anblick, aber für mich war das ein Bild. Und zwar, wenn uns etwas gutes zugesprochen wird, braucht es Platz in unserem Herzen. Wenn aber unser Herz voll ist mit allen möglichen bösen Dingen, dann müssen sie ausgebrochen werden. Manchmal müssen wir uns „auskotzen“, damit das ganze negative Zeug aus unseren Seelen verschwindet und Gott kann sie mit guten und schönen Dingen füllen. Gott will, dass wir uns von Ihm lieben lassen und Sein Wort in uns wirken kann. Dafür muss unser Herz frei sein!
Die Teilnehmer des Workshops „Der ungezähmte Christ“ werden sicher verstehen wovon ich rede, denn sie haben sich von ihren Lasten befreien und lieben lassen.
Ich bin Gott sehr dankbar für meine Tochter, durch die Er mir ganze Menge beibringt. Der Name Sophie (Weisheit) spielt dabei sicher eine große Rolle. Ich will ein guter Vater für sie sein und dafür sorgen, dass ihre Seele mit guten Dingen gefüllt wird.

Workshop „Der ungezähmte Christ“

Am Wochenende war ich beim Workshop „Der ungezähmte Christ“ mit Günter Voelk und war sehr begeistert von seiner Arbeit und auch von der Gemeinschaft, die wir auf ungezwungene Weise erlebt haben. Man braucht wirklich keine Kirche und keine Religion, um Gott in einer Gemeinschaft miteinander zu erleben. Wir hatten keine typische Elemente aus dem „christlichen Leben“, wie Lobpreis, Predigt, Gebet, aber Gott war auf erstaunliche Weise am wirken und heilte an dem Wochenende einige Seelen. Ich hab mich gewundert, wie schnell wir (ca. 11 Leute) uns angefreundet haben, obwohl wir uns früher nie kannten. Ich kann daher jedem Empfehlen, zu so einem Workshop zu fahren. Alle Infos anfragen beim Günter Voelk.