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Ein Herz für Papa

Vor Paar Tagen hat mir meine Tochter ein im Kindi gebastelten Plastikherzchen geschenkt und mir gesagt, dass sie mich liebt. Das hat mich sehr berührt und mein Herz erfreut, dass ich so eine süße Tochter habe.
Aber wie fühlt sich Gott, wenn wir Ihm unsere Herzen schenken und Ihm sagen, dass wir Ihn lieben?
Er ist bestimmt dann sehr stolz auf seine Kinder. Oder? Unsere Dankbarkeit macht Gott sehr glücklich, weil wir damit unsere Wertschätzung Ihm gegenüber zum Ausdruck bringen.
Ich kann mich noch erinnern, wie früher in einem Jungenerwachsenen-Hauskreis ein Bruder mich fragte, wie kann ich Gott so einfach „Ich liebe Dich!“ sagen? Er meinte, dass er das nicht über die Lippen kriegt. Das fand ich merkwürdig, denn wenn ich meinen Gott, der mich errettet hat, wirklich liebe, warum sollte ich es Ihm nicht sagen?
Nun, viele Christen sind der Meinung, dass sie erst die Vollkommenheit erlangen sollen, um erst dann ihre Liebe Gott gegenüber mündlich zum Ausdruck bringen. Das ist großer Fehler!
Meine Tochter benimmt sich oft daneben und ich muß gewisse Erziehungsmaßnahmen unternehmen, damit sie lernt, sich besser zu benehmen, aber sie muss nicht erst perfekt verhalten können, um mir ihre Liebe zu zeigen. Ich freue mich immer, wenn sie sich einfach an mich ankuschelt und mir ein Küsschen gibt, obwohl sie vor einigen Minuten auf mich gar nicht gehört hat. Ich als Vater vergesse sofort ihr Ungehorsam und genieße den Moment, in dem sie mir ihre Liebe schenkt.
Aber so ist doch bei Gott auch!!! Auch wenn ich viele Fehler gemacht habe und immer noch Fehler machen werde, kann ich trotzdem meinem Himmlischen Papa „Ich liebe Dich!“ sagen und mich richtig an Ihn im Gebet ankuscheln und dafür muss ich mich nicht verstellen oder versuchen perfekt zu sein.

Angst um das Kind

Es ist schon erstaunlich, wie Gott manche Dinge im Leben zulässt, die wir durchmachen müssen, um später dann, die anderen zu ermutigen.
Als meine Frau vor 5 Jahren schwanger wurde, hatte sie gerade eine Zahn-OP und musste Antibiotika und Ibuprofen nehmen. Eine Frauenärztin, die die Schwangerschaft dann feststellte, riet meiner Frau zur Abtreibung, weil die Antibiotika angeblich negative Auswirkungen auf das Kind haben könnten. Für uns kam das natürlich nicht in Frage, aber die Angst war da. Wir beteten, dass Gott unser Kind bewahrt und als wir beim anderen Frauenarzt waren, meinte er, dass diese Antibiotika, die meine Frau einnahm, absolut unschädlich für das Kind sind. Da fiel uns ein Stein vom Herzen und jetzt haben wir seit 4 Jahren eine wunderschöne, gesunde und fröhliche Tochter, die unser Leben bereichert.
Aber diese Geschichte hat mir nur gezeigt, dass der Teufel mein Kind töten wollte, weil er mit der Angst arbeitet. Wir haben die Angst im Gebet überwunden und haben uns nicht beeilt, schnelle Entscheidungen zu treffen, und Gott hat unseren Glauben und unsere Geduld belohnt.
Nun, gestern meldete sich bei mir auf Facebook eine schwangere Schwester, die ohne zu wissen, in den ersten Stadien der Schwangerschaft geraucht hat und deswegen Angst hatte, dass es dem Kind einen Schaden hinzufügen kann. Da habe ich sie ermutigt, sich auf Gottes Schutz und Seine Gnade zu verlassen, weil Er uns unsere Fehler vergibt und uns mit unseren Kindern sehr liebt. Ich habe sie ermutigt, keine Angst zu haben, denn sie bringt nichts Gutes mit sich. Nur der Glaube an Gottes Bewahrung und Schutz bringt uns neue Hoffnung und Gottes Heil.
Wenn Du gerade ähnliche Situation erlebst, wo der Feind dir Angst einjagen will, dass Deinen Kindern etwas schlimmes passieren kann, dann lass Dich von dieser Angst nicht an der Nase führen, sondern vertraue Gott, dass Er das beste für Dein Nachwuchs macht. Und Er wird es auch tun.

Erst kommt nichts, dann kommt viel…

dienst
Manchmal gibt’s Zeiten, wo einfach nichts passiert. Als ob man sich in der Wüste aufhält. So fühlte ich mich schon seit längerer Zeit. Der ständige Kampf ums Überleben, Streß mit der Arbeit und zuhause, alles wächst irgendwann mal über den Kopf. Da fühlt man sich nicht mehr als Sieger, sondern als Besiegter. Aber Gott lässt bewusst solche Zeiten in unserem Leben zu, um später uns von diesem Joch zu befreien und dann zu gebrauchen, um andere Zu ermutigen. Das habe ich schon so oft erfahren. Ich bin im Leben ein ermutiger. Ich liebe es, wenn jemand zu mir mit seinen Problemen kommt, die er nicht bewältigen kann, und ich ihm Mut machen kann, was Gott später auch segnet. Sowas hat sich auch bei Facebook bemerkbar gemacht und schon hat sich bei mir der Günter Voelk gemeldet und hat mich zu einem Workshop „Der ungezähmte Christ“ eingeladen, in dem ich ihm über die Schulter schauen und beim ermutigen der anderen helfen soll. Da bin ich schon gespannt, was auf mich wartet. Es ist schon lange her, dass ich bei solchen Veranstaltungen war. Aber bei Gott hat eben alles seine Zeit. Ich will ein Ermutiger sein und die Medien mit christlichen Inhalten füllen. Das ist mein Lebensziel und den werde ich verfolgen. Da kann mich der Feind nicht aufhalten.

Locker bleiben

Fuesse
Oft haben wir viel Streß und viele Dinge müssen schnell erledigt werden. Besonders durch das Internet ist das Leben stressiger geworden. Man darf nichts verpassen, man kann schnell per E-Mail nötige Unterlagen verschicken und, und, und… Da bleibt oft die Beziehung zu Gott auf der Strecke. Aber Gott will nicht, dass wir vor lauter Streß kaputt gehen. Er will das wir uns Auszeit nehmen und einfach locker bleiben, in dem wir Ihm alles anvertrauen und glauben, dass Er sich um uns kümmert. Und Er wird es auch tun. Deswegen schreibe ich jetzt nicht weiter, sondern schlage Dir vor, dein Computer, Smartphone oder Tablett auszuschalten und einfach spazieren zu gehen, um mit Gott zu reden und Seine Kraft zu empfangen. Glaub mir, das tut gut!

Hoffnung den Hoffnungslosen geben

Heute Morgen entdeckte ich die Nachricht im Internet, dass Robin Williams, ein berühmter Schauspieler und Komiker Hollywood, sich selbst umgebracht hat. Er litt unter Alkoholsucht und Angst, Angst vor allen Dingen. Trotzt des Ruhms und Vermögens, fühlte er sich einsam und verlassen. Aber warum? Eigentlich könnte er viele Freunde haben und sein Leben genießen. Stattdessen wollte er seine innere Einsamkeit und Angst mit Alkohol betäuben, was ihm nicht gelungen ist. Der Teufel hat ihn zum Selbstmord getrieben, weil er keinen Ausweg aus seinen Problemen mehr sah.
Aber hätte man ihm eigentlich helfen können?
Ich kann diese Frage nicht eindeutig beantworten, aber Gott hätte ihm sicher durch einen oder mehreren Seiner Kinder helfen können. Mich hat die Nachricht über Williams‘ Tod ein wenig traurig gemacht, aber nicht nur weil er ein toller Schauspieler war, sondern deswegen, weil wir oft nicht erkennen, dass neben uns jemand wohnt, der vielleicht auch Angst hat und sich sehr einsam fühlt, auch wenn er keine Berühmtheit ist, und wir sehen das nicht. Gott möchte aber durch uns solchen Menschen begegnen, die keine Hoffnung mehr haben, um ihnen die Hoffnung zu geben. Gott kann uns dafür auch die Gelegenheiten schenken. Ich bin vor einigen Jahren in einem Supermarkt einem älteren Herren begegnet, mit dem ich dank meiner kleiner Tochter, die ihn an der Hose zupfte, ins Gespräch gekommen. Als er merkte, dass vor ihm jemand steht, dem er seine Seele anvertrauen kann, floß es aus ihm heraus… Er war einsam und brauchte jemanden, dem er sein Herz öffnen kann. Da ich nun eine offene Person bin, konnte er sich mir auch öffnen. Ich weiß nicht, ob Robin Williams solchen einfachen Leuten begegnete oder nicht, aber ich würde mir wünschen, mehr für solche Leute da zu sein, um ihnen zu helfen, den Sinn des Lebens zu erkennen und der liegt ganz sicher in Jesus!

Bildquelle: Tumblr.com

Gott sagt: ICH LIEBE DICH!

Dass Gott mich liebt, merke ich jeden Tag und glaube auch daran. Aber es gibt schlimme Momente im Leben, wo der Teufel versucht mir einzuflüstern, dass alles kein Sinn macht und dass Gott mich vergessen hätte… Aber Gott ist ja nicht so leicht zu überlisten und Er hört niemals auf, mich so zu lieben wie ich bin! Egal was der Teufel versucht, mir versucht klar zu machen. Er ist und bleibt ein Lügner!
So war es vor einigen Tagen, als ich übermüdet von der Arbeit nachhause gefahren bin, dachte der Teufel wieder: „Der ist jetzt in richtiger Kondition, um ihn mit Sorgen zu bombardieren!“ Und es kamen auch einige Sorgen hoch, die mein Kopf beschäftigten. Als ich aber durch Stuttgart fuhr und unter einer Brücke fahren musste, sah ich auf der Brücke einzelne DIN A4-Blätter hängen, auf denen auf Russisch (meine Muttersprache) stand: „ICH LIEBE DICH!“
Nun das hat sicher jemand für seinen russischen Schatz gemacht, aber für mich war es in diesem Augenblick eine Erinnerung von Gott an Seine Liebe zu mir. Dann hörte ich auf, mir Sorgen zu machen und fing an, Lobpreislieder zu singen. Ich merkte wie mein Herz mit Freude erfüllt wurde, denn Gott ist ja mein Vater, der gut für mich sorgt!