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Päpste heilig gesprochen! Sind sie es wirklich?

Ich habe gestern im Radio verfolgt, das im Vatikan die versörbene Päpste heilig gesprochen wurden. Und von wem? Von dem Papst und seinen Kardinälen?
Aber braucht denn Gott dafür die Menschen, um jemanden heilig zu sprechen? Wohl kaum. Heilig sind nicht die Päpste, sondern jeder, der nach dem Wort Gottes lebt und Jesus Christus nachfolgt. Dieses Teather könnte man sich angesichts des Wortes Gottes nun wirklich ersparen.
In der Bibel steht:  Denn ich bin der HERR, euer Gott. So heiligt euch und seid heilig, denn ich bin heilig! Und ihr sollt euch selbst nicht unrein machen durch all das Kleingetier, das sich auf der Erde regt. (3.Mo.11,44)
Also hier sagt Gott wir sollen uns heiligen und heilig sein, aber nicht, uns von jemandem heilig sprechen zu lassen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, bleibt er Sünder, auch wenn er heilig lebt. Erst im Himmel wird er „Heiliger“ und das ist unabhängig davon, ob der Papst Franziskus ihn heilig gesprochen hat oder nicht. Es ist Gott, der uns heilig sprechen darf und der uns heilig durch Jesu Christi heiligen But macht. Nicht der Papst oder irgendein Prister darf entscheiden, ob ich heilig bin oder nicht. Denn der HERR erforscht alle Herzen, und alles Streben der Gedanken kennt er. Wenn du ihn suchst, wird er sich von dir finden lassen… (1. Chr. 28,9) Also, Gott kannte auch die Gedanken der verstorbenen Päpste, die auch Menschen waren und ganz sicher auch sündige Gedanken in ihrem Kopf hatten. Das man nach ihrem Tod einfach so entscheidet, dass sie heilig sein sollten, ist eine Anmutung. Nur Gott kennt die Herzen und kann sehen, ob wir heilig sind oder nicht. Wir dürfen uns Ihm nahen und so auch heiliger werden, aber richtig heilig zu sein werden wir auf dieser Erde wohl kaum schaffen. Ich meine heilig sein im Sinne eines perfekten frommen Lebens. Gott braucht keine Frommen, die sich als Heilige darstellen, er braucht einfache Leute wie mich und Dich, um in unserem Leben und durch uns zu wirken.

WLAN-Verbindung zu Gott

Heute im Gottesdienst hab ich wieder in Zungen auf Englisch gebetet und da kam ein Wort „Wifi“ vor. Nun hab ich an die Internetverbindung gedacht, die wir zuhause nutzen. Bildlich gesehen ist Gott Vater die Quelle der Verbindung, Jesus ist der Router, der die Verbindung zum Vater ermöglicht und der Heiliger Geist ist der, der die „Daten“ hin und her bewegt, also in der Internetsprache gesagt sorgt Er für Upload und Download. Nun damit man zuhause gute WLAN-Verbindung hat, sollte man den Router ganz oben plazieren, sonst werden die Signale von anderen Geräten gestört. Also, Jesus soll für uns ganz oben sein, damit unsere Verbindung zu Ihm nichts stören kann und der Heiliger Geist für den Download des Segens und für den Upload der Anbetung und des Danks ununterbrochen sorgen kann.  Gott segne Dich!

Jesus werde wütend… reinige mein Tempel!

Und Jesus trat in den Tempel ein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um.Und er spricht zu ihnen: Es steht geschrieben: „Mein Haus wird ein Bethaus genannt werden“; ihr aber macht es zu einer „Räuberhöhle“.Und es traten Blinde und Lahme in dem Tempel zu ihm, und er heilte sie.
Mt. 21,12-14

Ich war heute bei einem Lobpreisgottesdienst beim Missionswerk Karlsruhe und während der Anbetung kam mir diese Bibelstelle in den Sinn. Jesus war wüttend auf alle, die irgendwelche Geschäfte im Tempel machten, und trieb sie alle raus. Da habe ich an unser Herz gedacht. Dort sieht es oft auch wie in einer „Räuberhölle“ aus. Wir verhandeln mit anderen Menschen und Gott, wir failschen mit unseren Gefühlen, wir wechseln oft unsere Gedanken… usw.
Da hab ich auch an mein Herz gedacht, was dort alles passiert, wenn ich zuwenig Zeit mit Gott verbringe, da kommen diese „Räuber“ rein und verunreinigen mein Herz und rauben mir den Frieden. So habe ich dann gebetet: „Jesus, bitte sei so wüttend, wie damals im Tempel und treibe alle „Räuber“ aus meinem Herzen aus! Alle unreinen Gedanken, jedes falsche Denken, alle egoistische Gefühle… Amen.“
Als ich so betete, habe ich gleich danach gespürt, wie Gott mein Herz leichter gemacht hat. Es kam ein tiefer Frieden in mein Herz und auch die Gewissheit, dass Gott das Richtige aus meinem Leben machen wird. Ich freue mich jetzt auf neues Abenteuer mit meinem wunderbaren Gott.

Ich gratuliere mir und danke Gott


Heute habe ich Geburtstag! Mei, ich bin schon 39 Jahre alt geworden. In jedem Jahrzehnt meines Lebens ist etwas wichtiges passiert.
0-10 Geburt, Schulanfang
11-20 Schulende, Bekehrung, Umzug nach Deutschland
21-30 Ausbildung, Gehirn-OP
31-39 Führerschein, Heirat, Geburt meiner Tochter
Für all diese Jahre bin ich Gott sehr dankbar, denn mit Ihm habe ich sehr viele wunderbare Dinge erlebt. Ohne Sein Schutz und Seine Fürsorge, könnte ich jetzt nichts schreiben, denn meinem Gott verdanke ich alles. Auch die schweren Zeiten sind für mich letztendlich zum Segen geworden. Ich freue mich auf weitere Jahre mit meinem Gott an der Seite und meiner Familie, die auch wachsen soll.