Archive Monthly Archives: März 2014

Ausgebrannt? Gott macht Schönheit aus Asche

Heute im Gottesdienst hatte ich in der Anbetungszeit einen Bild von vielen ausgebrannten Leichen, die dann zu neuen makellosen menschlichen Körpern gemacht wurden. Ich denke, Gott möchte alle, die vom Alltagsstreß oder von zuviel Verantwortung ausgebrannt sind, wieder zum neuen Leben erwecken.
Jesus sagt in Joh. 15,5-7:
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.

Wenn wir getrennt von Gott leben, versuchen uns aber im Gemeindeleben oder in anderen christlichen Arbeitskreisen voll einzubringen, dann brennen wir aus. Gott braucht auch keinen, der für Ihn „viel leistet“, sondern jemanden, der Ihn liebt und Seine Stimme hört. Wenn wir ihn Jesus bleiben und Seine Worte in uns bleiben, dann können wir bitten, was wir wollen, und Er wird es uns geben. Also, wenn ich als Pastor mit meiner Arbeit überfordert bin, kann ich den Herrn um Hilfe bitten. Der kann mir dann die Leute zur Seite stellen, die mich bei meiner Arbeit unterstützen. Leider sind die Pastoren oft allein für die ganze Gemeinde verantwortlich und müssen alles im Überblick behalten. Dann brennen sie aus, weil sie es einfach nicht schaffen. Wenn Du Deinen Pastor liebst und willst, dass er noch lange Gott und den Menschen in der Gemeinde dient, dann unterstütze ihn mit deinen Gaben und Talenten und sei kein passiver Gottesdienstbesucher. Gott wird am Ende nicht alles von dem Pastor verlangen, Er wird auch uns zur Rede stellen, die nur „schöne Gottesdienste“ besuchen und sonst nichts tun. Glaube ist ohne Werke tot!

Wenn Du Dich ausgebrannt und kaputt fühlst, sollst Du prüfen woran es liegt. Es kann sein, dass da eine Sünde im Spiel ist oder, dass Du einfach kürzer treten sollst, um mehr Zeit mit Gott zu verbringen. Ausgebrannt wird man, wenn man von außen mit dem Feuer des Feindes in Berührung kommt (negatives Reden, Flüche…), für Gott aber brennen und dabei nicht verbrennen kann man nur, wenn man in enger Gemeinschaft mit Gott lebt und sein inneres Offen mit dem Wort Gottes heizt. Wünsch Dir gesegnete Woche!

Eine große Baustelle * Unser Herz * Die Welt

Baustelle

Gestern war ich mit meiner Familie in Winterbach, wo das ganze Zentrum eine riesiege Baustelle war. Ich hatte meine Kamera dabei und habe einige Bilder von der Baustelle gemacht. Eigentlich sah es dort nicht so aus, als würde man Arbeiten (verständlich, weil es Sonntag war!), aber mich hat diese Baustelle zum Nachdenken gebracht. Mir kamen zwei Bilder in den Sinn:

Bild 1. Das Zentrum unseres Herzens ist eine riesiege Baustelle, an der Gott arbeitet, um es zu verbessern, zu erneuern und mit einer himmlischen Athmosphäre zu füllen. Die Arbeiten laufen nicht so schnell, weil jedes Detail gut geplant und vorbereitet werden muss. Die Staßen in unserem Herzen sind meistens schon durch die Sünde oder Verletzungen in unserem Leben beschädigt. Nun Gott hat auch Ruhetage, damit wir lernen Ihm zu vertrauen, dass Er Seine Arbeit zu Ende macht.

Bild 2. Wir sind Gottes Instrumente in der Welt, die Seine Baustelle ist. Wir liegen auf der Baustelle aber nur rum, wenn Gott uns nicht gebraucht. Die Welt ist eine riesiege Baustelle, die man zum Reich Gottes umbauen sollte, aber das wird nur dann geschehen, wenn wir uns alle von Gott gebrauchen lassen und nicht einfach auf der Baustelle unsere Zeit verschwenden.

Wie auch immer, ohne Gott im Leben der Menschen geht nichts! Es wird nichts funktionieren und schon gar nicht existieren.

Fashingszeit – Zeit der Finsternis

Fahingsmonster

Es ist Fashingszeit und man sieht überall finstere Gestalten umherziehen, die Leute in Narrenkostümen laufen, aber was hat das alles mit Religion oder überhaupt Glauben zu tun? Meiner Ansicht nach: NICHTS!!! Diese finstere Gestalten sollten angeblich vom Bösen abschrecken, aber eigentlich werden sie von Beobachtern angejübelt und sogar verherrlicht. Als ich einmal bei einem Fashingsumzug war, konnte ich diese Atmosphäre nicht lange aushalten. Mich hat von allen diesen komischen Masken gegruselt. Wir sollten eigentlich keine Angst vor dem Bösen haben, sondern das Böse mit Gutem überwinden. Der Teufel kann mir nichts antun, wenn ich mich in Gott geborgen fühle. Diese Maskarade brauchen wir nicht! Der Teufel will damit nur seine Gestalt und sein Wesen demonstrieren, aber wir als Kinder Gottes brauchen das nicht und müssen uns nicht vor den finsteren Mächten fürchten. Die Geister auf so einer Weise auszutreiben, brauchen wir auch nicht, denn wenn der Geist Gottes in uns ist, werden alle anderen Geister vor uns fliehen, ohne das wir noch etwas dazu tun müssen.