Archive Monthly Archives: Dezember 2013

Rückblick 2013

Dieses Jahr hat für mich mit dem Praktikum im Altenheim begonnen, das ich im Rahmen meiner Qualifizierung zum Pflege- und Betreuungsassistent gemacht habe. Die Qualifizierung war dann im März beendet.
Ab Mai habe ich dann als Pflegeassistent im Privathaushalt gearbeitet, was sehr anstrengend, aber trotzdem schön. Im Rahmen der Arbeit war ich mit meinem Betreuten in Bayern und beim Konzert von Roger Hodgson.


Im Juli ist meine Tochter 3 Jahre alt geworden. Das war ein Grund zum Feiern. Ich bin Gott sehr dankbar für meine süße Tochter, die uns viel Freude ins Leben bringt und wir haben gemeinsam viel zu lachen.

Leider mussten wir auch von unserem alten Mitsubishi-Auto verabschieden, aber dafür haben wir einen Opel Meriva gekauft, der uns auch zu unserem Urlaub nach Italien gebracht hat. Wir waren in Verona, Viareggio und Pisa.

Meine Christliche Blogger Community ist dieses Jahr auch gewachsen und hatte entscheidende Veränderungen mit sich gebracht. Daran will ich weiter arbeiten und freue mich über jeden christlichen Blogger, der dazu kommt.

Besondere Freude hat es mir gemacht, für Funkyfish.de (christl. Partnervermittlungsbörse), eine Kolumne zu schreiben. Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich auf diesen Wegen andere Menschen ermutigen kann. Seitdem ich vor einem Monat einen Providerwechsel (von Kabel BW zu 1&1) vorgenommen habe und seidem auch einen Smartphone besitze, schreibe ich mehr ermutigende Tweets bei Twitter.

Sicher war dieses Jahr für mich sehr kräfteraubend und nicht immer schön, aber ich danke Gott, dass Er mich durchgetragen hat und freue mich auf neues Jahr, weil ich glaube und erwarte, dass Gott im nächsten Jahr noch mehr in meinem Leben und im Leben meiner Familie tut.
Ich wünsche auch allen meinen Lesern gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfülltes neues Jahr.

Oh Du fröhliche?!

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir dieses Weihnachtsgewusel auf den Keks geht. Sicher, alles ist schön geschmückt und die Lichter leuchten, aber wie es in unseren Herzen dabei aus? Da kommen vielleicht solche Gedanken wie: „Mist, ich muss schon wieder mein ganzes Gehalt für Geschenke ausgeben!“ Oder: „Essen, Bescherung und wieder alles vorbei!“
Das Weihnachten kein christliches Fest ist, sollte man schon erkannt haben. In der Bibel steht auch nirgendwo, dass Jesus gesagt haben sollte: „Also, Leute bitte jedes Jahr, am 25. Dezember feiert mein Geburtstag!“
Nein, warum sollte man Jesu Geburtstag feiern? Na, weil Jesu Existenz begann nicht erst auf dieser Erde als Mensch, denn Er war Gott schon bevor Er Mensch wurde. Er hat eigentlich kein Geburtstag, weil Er schon immer existierte. Was wir aber immer feiern sollten, ist Sein Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha. Das ist ein wahrer Grund, zu feiern. Und zwar nicht nur an bestimmten Tagen wie Weihnachten und Ostern, sondern immer!
Jesus Christus allein sollte unsere Freude sein und von Ihm sollten wir uns lieber beschenken lassen, denn Seine Geschenke werden ganz sicher nie unbrauchbar. Wir sollten einander immer mit Seiner Liebe, die in uns ist, beschenken und einander ermutigen und segnen. Dann haben wir „Weihnachten“ unser ganzes Leben lang.
Ich wünsche Euch gesegnete Adventszeit, auch wenn der Weihnachtsmann bloß eine Erfindung ist.

Woher kommt die Freude in mein Herz

Ein fröhliches Herz macht das Gesicht heiter; aber beim Kummer des Herzens ist der Geist niedergeschlagen. Sprüche 15,13

Hier ist die Rede von einem fröhlichen Herzen. Wie wird aber mein Herz fröhlich? Oft sind das günstige äußere Umstände, die uns erfreuen können, wie z.B. die Gehaltserhöhung oder Besuch eines geliebten Menschen. Aber das erlebt man doch nicht jeden Tag. Also, kann es eigentlich nicht sein, dass die Freude in unserem Herzen von äußeren Dingen abhängig ist. Freude im Herzen, die uns Gott schenkt, kommt meistens wenn wir z.B. jemandem dienen, wenn wir jemanden segnen. So eine Freude kann wachsen. Wenn ich z.B. jemanden ermutige, etwas zu wagen und sich dabei auf Gott zu verlassen, dann kommt die Freude nicht nur, weil er mein Rat angenommen hat, sondern weil sich dank meines Rates in seinem Leben etwas verändert wurde. Diese Veränderung bringt demjenigen große Freude, die er dann mit mir teilt, weil ich ihn ermutigt habe, diesen Schritt zu wagen. Wenn wir uns um die anderen kümmern und nicht um unsere eigene Probleme besorgt sind, dann wird die Freude in unser Herz kommen und dass wird man auch von außen sehen. Wenn wir aber nur in unseren Sorgen leben und unser Geist deswegen niedergeschlagen ist, dann wird man das genauso von außen beobachten, was uns keine neue Freunde bringt, sondern mehr Menschen von uns abschreckt.
Als ich einige Leute zum Glauben an Jesus gebracht habe, habe ich mich riesig für sie gefreut. Wenn ich heute ihr Leben beobachte und sehe, was Gott in ihrem Leben alles tut, dann freue ich mich noch mehr, weil es mir bestätigt, dass mein Dienst an diesen Leuten nicht umsonst war.
Also, ich bin davon fest überzeugt, dass man immer Freude im Herzen haben wird, wenn man sich nicht nur um eigene Wünsche und Anliegen kümmert, sondern mehr seinem nächsten dient.
Einer meiner Lieblingsdienste ist, andere zu ermutigen. Gott schenkt mir oft ermutigende Worte, die ich dann gern weitergebe. Es kommt davon, dass ich selbst oft in schwierigen Lebenslagen war und Gott mich immer durch meine Glaubensgeschwister ermutigt hat, so dass ich nie aufgegeben habe. Gott ist einfach genial!

Holl Dir meine Ermutigung bei Twitter

Gott gibt Freude auch im Pflegefall


Ich habe einen Monat lang eine MS-kranke und gelähmte Oma gepflegt, die trotz ihrer totalen Behinderung immer gut drauf war. Wir haben uns oft über Gott unterhalten und sie sagte mir, dass sie bereits an Jesus Christus glaubt und oft mit ihm redet. Sie ist schon seit Jahren in ihrer Wohnung eingesperrt und kommt nicht mehr raus, dennoch strahlt sie Freude aus, die man bei normalen Menschen oft nicht sieht. Diese Frau ist arm, gibt ihr ganzes Geld für die Miete und Pflegepersonal aus, aber auch das scheint sie nicht groß zu kümmern. Sie denk nicht an sich, sondern an erster stelle daran, dass die Pfleger ihr Geld bekommen. Wenn Du in der Pflege Erfahrungen hast und in der Nähe von Leinfelden-Echterdingen wohnst, dann schreib es mir, denn sie braucht liebevolle Leute, die sie pflegen können. Ich musste heute von ihr Abschied nehmen, weil ich aus Zeitgründen nicht mehr schaffe, zu ihr zu fahren (2 Std. hin und zurück). Zum Schluß habe ich für sie gebetet und sie gesegnet. Sie fing an, zu weinen, weil sie so sehr berührt war von meinem Gebet.
Und so hat Gott mir wieder gezeigt, dass alles, was ich im Leben durchmachen muss, hat einen Sinn. Wenn man an einem Platz ist, auf den man vielleicht auch unfreiwillig gestellt wurde, dann sollte man nicht jammern und klagen, sondern immer Fragen, was kann Gott daraus machen? Wie kann Gott mich gebrauchen?