Archive Monthly Archives: April 2013

Liebeskreislauf

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.
Johannes 14,21

Dass Jesus uns über alles liebt, ist keine Frage, das hat Er auch mit Seinem Tod am Kreuz bewiesen. Nun ist die Frage, ob wir Ihn lieben? Jesus sagt ja in diesem Vers, was Er unter dieser Liebe versteht: „Gebote haben und halten!“ Das klingt irgendwie religiös, aber eigentlich ist es nicht so. Jesus sagt in Mt. 22,37-40: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ Dies ist das größte und erste Gebot.Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Also, das sind wohl die Gebote, die man haben und halten soll: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten. Das ist doch nicht viel. Oder? Aber ohne Unterstützung des Heiligen Geistes ist das nicht so einfach, fast unmöglich, weil unsere gefallene menschliche Natur rebelliert gegen Gott und Seine Gebote. Wir lassen uns oft von Emotionen leiten, die uns dazu bringen, negativ über die anderen zu urteilen und zu reden, was aber kein Zeichen der Nächstenliebe ist. Also, wenn man aus eigener Kraft versucht, eigene Emotionen zu kontrollieren, schaft man’s nicht. Wenn aber der Geist Gottes in uns Freiraum hat und uns leitet, dann werden wir alle unsere Emotionen ohne Mühe unter Kontrolle halten und es wird uns nicht so schwer fallen, den Nächsten zu lieben. Wenn wir aber unseren Nächsten lieben, so zeigen wir unsere Liebe auch Gott. Gott aber lässt dann auf sich nicht lange warten und überschüttet uns mit Seinem Segen. So funktioniert eigentlich der Kreislauf der Liebe. Wenn ich meinen Nächsten liebe, liebe ich auch Gott und Gott lässt mich dann Seine Liebe immer mehr genießen. Lasst uns also, Kanäle Seiner Liebe sein.

Hallo Welt!

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Fließende Liebe Gottes

Gestern Abend ging ich spazieren und hab mich kurz vor einem kleinen Bach hingesetzt. Dort lag ein großer Stein, der fast so breit war, wie der Bach, aber das Wasser floss über den Stein weiter und blieb nicht stehen. Darin habe ich ein Bild für die Liebe Gottes gesehen, die in unser Leben hineinfließt, egal was für Steine der Feind in unser Leben schmeißt, die Liebe Gottes bleibt nicht vor diesen Hindernissen stehen.

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Glaubenskampf und Enthaltsamkeit

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!“ 1. Thimotheus 6,12
„Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie einen vergänglichen Siegeskranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.“ 1.Korinther 9,25
Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben. Jakobus 1,12

In diesen Bibelstellen wird über den Kampf des Glaubens und sein siegreiches Ende gesprochen. Was bedeutet dieser Kampf für mich persönlich? Einfach, treu an Gott zu glauben? Oder vielleicht ein Diener zu sein?
Das alles ist nicht verkehrt, aber im 1. Kor. 9,25 steht ein Unwort, das uns allen Angst bereitet „enthaltsam“! Freilich, wenn ein Sportler sich für den Wettkampf vorbereitet, wird er auf seine Ernährung, seine Trainingseinheiten und seine Kondition achten. Da muss er leider auf manchen Genuss verzichten, um fit zu bleiben. So ist es auch im Kampf des Glaubens. Wir müssen auf einige „Genussmitteln“ verzichten, um fit zu bleiben, falls der Angriff des Feindes kommt und versucht unseren Glauben zu schwächen. Wie oft stand ich unvorbereitet vor so einem Kampf, als ich mein geistliches Leben vernachlässigt habe, mehr Zeit vor dem Fernseher oder Computer verbracht habe. Wenn dann die Angriffe kamen, breitete sich Zweifel in meinem Herzen. Gott war zwar immer gnädig und hat mir geholfen, den Kampf zu überstehen, aber als Sieger habe ich mich dabei nicht gefühlt. Deswegen ist es mir wichtig geworden, regelmäßig gesunde, geistliche Nahrung aufzunehmen und in der bleibenden Gemeinschaft mit Gott zu sein, denn nur in dieser engen Gemeinschaft mit meinem Himmlischen Vater bin ich komplett ausgerüstet für weitere Glaubenskämpfe.

Alle Jahre wieder… Warum feiert man Geburtstag?

Ein mal im Jahr kommt ein Tag in unserem Leben, denn man Geburtstag nennt. Jeder von uns ist ja irgendwann wurde geboren. So wie ich vor 38 Jahren! Ich weiß noch, dass ich mir sehr lange die Frage gestellt habe, warum ich eigentlich geboren wurde? Und die Antwort fand ich in der Bibel: „Der HERR wird schreiben beim Verzeichnen der Völker: Dieser ist dort geboren.“ (Ps. 87,6) Wie bitte? Nur damit der Herr in seinem Verzeichnis schreiben kann? Aber das ist schon Grund genug, um in diese Welt zu kommen. Es steht auch geschrieben: „Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ (Off. 3,5) Also, im Verzeichnis im Buch des Lebens zu stehen, ist ein großer Vorrecht. Gott hat mich mit Absicht erschaffen und nicht, weil Er Bock drauf hatte, irgendeinen Jungen zu produzieren. Sicher, hab ich vom Teufel oft gehört, dass ich sowas wie „Fehlgeburt“ bin, weil ich so fehlerhaft bin und weil ich mehr Schwächen als Stärken habe, aber auch dann sagt mir die Bibel, dass er ein Lügner und der Vater der Lüge ist. (Joh. 8,44) Also, brauche ich seiner Lüge, gar nicht zu glauben. Stattdessen kann ich sagen: „Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.“ (Ps. 139,14) Ja, es ist ganz wichtig, dass meine Seele es erkennt, dass ich ein wunderbarer Werk Gottes bin. Trotzt meiner Fehler und Schwächen, denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. (2.Kor. 12,10) Also, Gott kann nur dann in mir stark sein, wenn ich schwach bin. Das heißt, dass schwach zu sein, überhaupt keine Schande ist, wie der Teufel versucht uns zu vermitteln. Ich habe mich schon oft gewundert, wie Gott mich in meiner Schwachheit gebrauchen konnte, um jemanden zu segnen. Ja, Er tat es, obwohl ich mich schwach fühlte. Und jedes mal, wenn Gott durch meine Schwachheit etwas starkes gemacht hat, wurde auch mein Glaube gestärkt. Also, ich bin froh, dass ich mein weiteres Lebensjahr mit diesem wunderbaren Gott leben darf, der mir die Kraft gibt, das Leben zu meistern und mir immer hilft, wenn ich etwas allein nicht schaffe. So kann ich mit Freude jeden Geburtstag feiern, weil ich jedes Jahr meinem Herrn immer näher kommen darf.

PS: Falls Du mich beschenken möchtest, hier ist mein Wunschzettel.

Ein Bild vom Kreuz


Gestern hatte ich wieder Lust, ein Bild zu malen. Was passt denn zum Ostersonntag so gut, wie ein Bild vom Kreuz. Denn das Kreuz Jesu soll immer vor unseren Augen sein, denn durch ihn haben wir Zugang zu Gott. Der Teufel will dieses Bild vor unseren Augen zerstören, aber er schafft das nicht, wenn unser Glaube an das Erlösungswerk Christi in uns lebendig bleibt. Damit aber unser Glaube lebendig bleiben kann, brauchen wir die Hilfe des Heiligen Geistes, unseres Beistands, der uns helfen möchte, auf den Wegen des Herrn zu wandeln. Wenn wir im Leben mit Problemen konfrontiert werden, müssen wir nur zum Kreuz schauen, Jesus Christus anrufen und Er gibt uns die Lösung jedes Problems. Ich kann das so sicher behaupten, weil ich schon oft Christi helfende Hand in verschiedenen Nöten und Problemen erlebt habe. Gott segne Dich mit Seinem lebendigen Glauben. Möge Geist Gottes Dich führen und leiten in Deinem Alltag!