Archive Monthly Archives: Februar 2013

…wo immer du gehst.


Gestern war mein erster Praktikumstag in einem Altenheim, das ich im Rahmen meiner Qualifizierung zum Altenpflege- und Betreuungsassistent mache. Nun da war eine Pflegerin, die mich begleitet hat, die nicht so gut drauf war und sie stellte meine Bemühungen in diese Branche einzusteigen sehr zweifelhaft und wollte mir einreden, dass es nichts für mich sei, weil ich eigentlich Mediengestalter werden wollte. Aber das ist typisch für den Teufel, der uns versucht zu entmutigen, wenn wir neue Wege einschlagen. Aber wenn das zu Gottes Plan gehört, versucht Gott uns zu ermutigen, dran zu bleiben. So auch bei mir, nach der negativen Unterhaltung besuchte ich eine Bewohnerin, bei der auf dem Schrank ein Bilderrahmen mit folgendem Bibelvers drauf stand: „Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, wo immer du gehst. Josua 1,9“ Da ich dieses Vers kenne, weil ich, dass es nur ein Teil von ihm war, denn vorher steht noch: Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Also brauche ich mich von niemanden abzuschrecken, der an mir und meinen Fähigkeiten zweifelt, sondern mache mein Praktikum weiter im Glauben, dass es mir später nützlich sein wird, auch wenn ich nicht im Altenheim arbeiten werde, weil ich bereits ein Job privat in Aussicht habe.
Also, meine Geschichte ist bestimmt nicht der Einzeilfall und Satan schickt zu jedem Kind Gottes eine „Agenten“, die uns dann versuchen alle mögliche Zweifeln und Selbstzweifeln einzureden. Lassen wir uns davon nicht abschrecken und entmutigen. Mit Gottes Hilfe wird uns alles gelingen, auch wenn die ersten Schritte so wackelig sind.

Gott kann uns gut überraschen

Das Leben ist oft voll mit Überraschungen, wobei von manchen Überraschungen weiß man doch irgendwo im Herzen, dass sie passieren. So erlebe ich im Moment, dass Gott tatsächlich gut für Überraschungen ist. Vor Kurzem bekam ich bei Facebook eine Freundschaftsanfrage von einem jungen Mann, denn ich zwar nicht kenne, aber sein Name kam mir sehr bekannt vor, und deswegen hab ich die Anfrage bestätigt. Dann schrieb er mir folgende Mail:
„Hallo Viktor, ich hoffe Du hattest euin schönes Wochenende. Du kennst mich noch nicht und ich bin nur durch zufall auf Dich getroffen. Darf ich Dich etwas fragen? Kennst Du Dich mit dem Christlichen ein wenig aus? Also ich glaube ich erkläre erst mal ein wenig…. Durch einen Zufall war ich mit ein paar Jugendlichen beim Come to the Light in Lüdenscheid.
Wir haben jedoch alle keine Ahnung vom Glauben doch haben irgendwie sehr Feuer gefangen. Neben meiner Arbeit als Erzieher habe ich bis jetzt als Küster bei der Ev. Kirche gearbeitet. Naja irgendwie jetzt nicht mehr, habe wohl die Falsche Frage gestellt nach dem Heiligen Geist. Trotz allem war es besser von der Ev. Kirche weg da es echt tod war. Jetzt treffen wir uns 1 mal die Woche und beten aber wie gesagt in allem haben wir noch keinen Plan und gelten als Refulutzer jetzt und eine entsprechende Gemeinde haben wir nicht. Ok, kp wie es weiter geht aber irgendwie glaube ich fest daran das Gott einen Plan mit uns hat. Unser Problem ist das wir weder Gelder noch möglichkeiten haben an Materialien wie Lieder, Tehre etc. zu kommen. Vielleicht weist Du ja was das wäre echt schön.“

Das ist natürlich kein Zufall, dass ich so eine Anfrage bekomme, denn ich habe gebetet, dass Gott mich als Ermutiger gebrauchen soll. Nachdem ich einige Ermutigende Wote als Antwort abgeschickt habe, bekam ich folgende Mail:

„Ich bin irgendwie stolz auf dich den du bist ein Segen.
Es gibt so viele geistige Rentner die auf ihren bänken sitzen und warten das sie erfüllt werden, um zu dienen und mit hundert sitzen sie immer noch da. Du bist ein Erntearbeiter der 12. stunde und als ich für dich betete sah ich ein Bild wo ein Mann diente und den Staab weiter gab an die jüngere Generation. ob du was mit anfangen kannst weis ich nicht aber ich glaube du bist echt ein reicher Segen und Coach.“

Sowas zu lesen, war für mich natürlich sehr ermutigend und Gott legte mit mir gleich los und gab mir Bilder und Eindrücke für diese Teens, die ich an sie weiter geleitet habe. Jemanden zu ermutigen, macht mir viel Spaß! Aus diesem Grund werde ich demnächst auch bei Prochrist als Seelsorger dabei sein. Und für die Teens und Jugendliche, die Ermutigung suchen, habe ich ein extra Blog eingerichtet, den ich „Die Adler Schule“ genannt habe. Möge Gott mich mit vielen richtigen und ermutigenden Worten füllen, die ich dann weiter geben kann.

Den Mantel des Fleisches ablegen…


Das zweite Vers in heutigen Losungen passt gut zu meinem Bild, dass ich heute im Gottesdienst hatte (ohne vorher die Losugen gelesen zu haben). Und zwar sah ich einen großen fetten Mann, der sich nicht bewegen konnte. Als ihn aber das Licht von oben angestrahlt hat, zog er sein fettes Leib wie einen Manten aus und lief als schlanker Mann zum Licht. So hab ich das dann gedeutet: Das fette Leib ist unser Fleisch (Sünde, Begierde, Eifersucht, Geiz…) und solange wir ihn nicht ablegen, bleiben wir unbeweglich in unserem geistlichen Leben und werden nicht in der lage sein, zum Licht (Jesus) zu laufen, weil unser Fleisch uns daran hindert. Gott will in unserem Leben noch viele Dinge tun, aber unser Fleisch unsere Liebe zur Sünde hindert ihn daran. Ich persönlich, will zu Jesus hin laufen, auch wenn es nicht einfach sein wird, denn ich bin ein Mensch, der im sündigen Leib wohnt. Aber mit Ausdauer kann ich meinen Lauf laufen und der Geist Gottes wird mich dabei unterstützen.
Gott hat dieses Jahr Großes mit uns vor und deswegen müssen wir uns reinigen lassen, damit Sein Werk vollbracht wird.

Gott spricht nicht nur EIN Wort…

Losungen 13.02.2013

Gestern Nachmittag, als meine Mädels nicht zuhause waren, hatte ich die Gelegenheit länger zu beten, als sonst möglich ist. Was ich aber am Gebet auch nach 22 Jahre Glaubensleben immer noch faszinierend finde ist, dass Gott tatsächlich mit mir spricht. Leider nicht akustisch, das wäre ja cool, aber Er hat Sein Wort [Bibel], um zu mir zu reden. Ich hatte nicht nur eigenen Anliegen, die ich vor Gott im Gebet gebracht hab, sondern betete auch für eine Gruppe Teens aus Osnabrück, die seit Kurzem Jesus nachfolgen und mich gebeten haben, sie dabei zu unterstützen. Als ich dann nach dem Gebet meine Bibel aufschlug, las ich in Jesaja 65,24: Und es wird geschehen: „Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.“ Also, diese „sie“, das bin wohl auch ich, weil ich mich in diesem Augenblick von dieser Bibelstelle angesprochen fühlte. Nun, wenn Gott spricht, bleibt es oft nicht nur bei einem Wort. So las ich heute die Losungen und siehe was dort steht: „Nun aber hat der Herr mir die Bitte erfüllt, die ich an Ihn gerichtet habe!“ Also, kann ich fest davon ausgehen, dass Gott meine Bitte erfüllt hat, auch wenn ich das noch nicht sehen kann. Erst der Glaube an das Wort Gottes bringt die Erfüllung Seines Wortes in mein Leben hinein. So bleibe ich fest überzeugt, dass Gott meine Bitte tatsächlich erfüllt hat, und bin mir im Glauben sicher, dass ich das bald auch sehen werde.

Die Rücktritt des Papstes – was sagt Gott dazu?

Rücktritt des Benedikts
Der Papst ist für die meisten Katholiken wie ein zweiter Gott auf Erden. Oder zumindestens wird behauptet, dass er ein Vertreter Christi sei. Nun, währe er wie Gott, dann würde er nicht so schwach sein und würde von seinem Amt nicht zurück treten. Also, der Papst ist auch nur ein Mensch! So lautete die Rücktritts-Erklärung von Papst Benedikt XVI. im Wortlaut:

Liebe Mitbrüder!

Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch, um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewusst, dass dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen.

► Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Köpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, dass ich mein Unvermögen erkennen muss, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen.

Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so dass ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus‘, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muss.

Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen. (Quelle: Bild.de)

Nun folgenden Satz find ich einwenig merkwürdig: Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe.
Wenn er die Heilige Kirche der Sorge unseres Herrn Jesus Christus anempfehlen will, warum muss er noch die Maria um etwas bitten? Kann Jesus etwa nicht in Seiner „väterlichen Güte den Kardinälen“ beistehen? Ist Er aus seiner Sicht doch nicht so allmächtig, dass er noch die Hilfe von Maria (die nur Mensch und niemals Göttin war) braucht?

Für mich persönlich spielt das Papstum überhaupt keiner Rolle, weil laut der Bibel ist nur einer Gott! Leider machen sich die Menschen eigene Götter, die sie dann anbeten, und beachten den echten, lebendigen Gott gar nicht. Ich werde auf jeden Fall Gott darum bitten, dass sich das ändert, dass er den Menschen die Augen öffnet und sie all diese falschen Propheten erkennen, die sich als Heilige darstellen. Ich würde auf keinen Fall den Papst „Heiliger Vater“ nennen, denn in der Bibel steht geschrieben: „Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel.“ (Mt. 23,9) Das hat Jesus gesagt! Und ich denke Er hat Seine Meinung seit über 2000 Jahren nicht geändert.

PS: in dem Zeitungsartikel in der Gifhorner Zeitung habe ich nach dem Tod des Papstes Johannes Paul II meine Meinung in einem Interwew geäußert.

Zeitungsartikel

Hilfe des Feindes beim Wachsen des Glaubens…

Glaube

Kennst Du das, wenn Du etwas tust, was Gott gefällt und Er hat versprochen Dich dafür zu segnen, aber der Segen bleibt aus und statt dessen kommt voll das Gegenteil? Ich zumindestens hab so etwas schon oft erlebt und ich weiß auch warum. Als ich frisch zum Glauben kam, mein Wunsch an Gott war: „Bitte, gib mir starken Glauben!“ Nun Gott hat sich über diesen Wunsch natürlich sehr gefreut und hat schon ein Plan entworfen, wie Er mir dabei helfen kann. Und hier musste natürlich auch der Feind helfen! Ja, richtig gelesen! Der Teufel spielt auch eine positive Rolle im Glaubenswachstum! Wie? Na, wenn ich Gott um etwas gebeten habe, kam zuerst scheibar alles vollkommen anders, als ich erwartet habe, weil der Feind versucht mir immer den Glauben nehmen, dass Gott mein Gebet erhört. Aber, Gott sei Dank, habe ich das Wort Gottes, das meinen Glauben stärkt. So wie, als ich epileptische Anfälle hatte, sagte der Teufel: „Auf deine Heilung kannste lange warten! Vergiss es einfach!“ Aber das Wort Gottes sagte mir: „Durch Seine (Jesu) Wunden sind wir geheilt!“ Na, wer hatte da mehr Recht? Gottes Wort oder des Feindes Lüge, die „auf Tatsachen“ basiert war. Unser Glaube kann nur wachsen, wenn wir auf Widerstand stoßen. Wofür braucht man denn den Glauben, wenn alles glatt läuft und ich nicht herausgefordert bin, an Gottes Hilfe zu glauben? Das Wort Gottes gibt mir Kraft und Zuversicht, dass ich am Ende meines Glaubenskampfs doch der Sieger bin! Paulus sagte zu Timotheus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!“ (1.Tim. 6,12) Was ist das aber für ein „gutes Bekenntnis vor vielen Zeugen“? Ich bin mir sicher, dass Timotheus seinen Glauben nicht „für sich“ behalten hat, sondern vor vielen Zeugen bekannt hat. Ja, der Glaube wird fester, wenn man das, was man glaubt, auch laut bekennt. Wenn ich krank bin und allen erzähle, wie weh mir alles tut, und Gott jeden Abend um Heilung bitte, dann kann Gott keine Heilung bewirken. Wenn ich aber das Wort Gottes als meine Waffe in die Hand nehme und bei der Frage „Was macht deine Gesundheit?“ sage: „Ich bin bereits durch Jesu Christi Wunden geheilt!“, werden zwar einige die Augen reiben (falls die Krankheit sichtbar ist) und vielleicht auch sagen „Du siehst aber nicht ganz gesund aus!“, aber dass soll Dich dann nicht stören, denn Du hast Gottes Verheißung in der Hand und bekennst sie öffentlich. Im Gebet brauchst Du dann nicht mehr sagen „Bitte, Gott heile mich!“ sondern kannst dann nur sagen „Danke Gott, dass Du mich geheilt hast!“ Ich habe das praktiziert und ich kann Dir versichtern, dass das funktioniert! Ich bin geheilt, jetzt nun nicht mehr im Glauben, sondern real. Mein Glaube ist in der Zeit, wo ich auf die körperliche Heilung wartete, ist gewachsen. Auch wenn der Feind jetzt mit anderen Problemen auf mich einstürmt, dann kann ich ihm nur sagen: „Der Herr ist mein Hirte! Mir wird NICHTS mangeln!“ Möge Gott Deinen Glauben stark machen, auch wenn es Dir zuerst unangenehm erscheint, aber am Ende wirst Du Gott für alle Deine Schwierigkeiten dankbar sein, denn dann bist Du ein starkes und im Glauben geprüftes Kind Gottes.