Archive Monthly Archives: Januar 2013

Glauben, dass es gelingt…

Gott ist mit dir!
Ich mache momentan Praktikum in der privaten Pflege, wo ich gestern mich mit einem Pfleger unterhielt, der professionell Poker spielt. Er erzählte mir, dass er bald zu einem Wettbewerb fahren wird, an dem er 8 Mio. Euro gewinnen könnte, dann sagte er, dass es noch weitere Wettbewerbe in Las Wegas gibt, wo die Spieler noch professioneller sind, an denen er nie gewinnen würde. Da habe ich ihm aber gesagt: „Wenn Du sagst, dass Du nie gewinnen wirst, dann wirst Du auch nie gewinnen. Erst wenn Du anfängst zu glauben und zu sagen, dass Du trotz der Professionalität deiner Gegner gewinnst, dann wirst Du auch tatsächlich gewinnen.“
Dass ich nun ausgerechnet in privaten Krankenpflege arbeiten werde, ist kein Zufall. Das merke ich jetzt schon, wo ich nur Praktikum mache. Ich habe ja Gott um einen Job gebeten, in dem ich nebenbei noch Zeit hätte, Buch zu schreiben. Und ausgerechnet bei meinem Patient finde ich ein Buch mit dem Titel „schreib dich reich“, in dem der Autor Tippst zum schreiben der Bücher gibt. Das Buch konnte ich bereits in den Pausen lesen und ich find’s sehr spannend. Nun heute Nacht wachte meine Tochter schon um 3 Uhr auf und erst halbe Stunde später schlief sie wieder ein. Da ich eh um 6 aufstehe, dachte ich, dass es sich nicht lohnt, diese Paar Stunden zu schlafen, deswegen gehe ich schon mal mein Buch schreiben. Als ich 2 Kapiteln geschrieben habe, lese ich in den Losungen: „Gott ist mit dir in allem, was du tust.“ (1.Mose 21,22) So bin ich wieder motiviert, weiter zu machen. Also, Gott ist ein genialer Ermutiger! Nun hoffe ich, dass ich schon bald mein Skript zum Verlag bringen kann. Und Dich will ermutigen, zu glauben, dass es Dir etwas gelingen wird, auch wenn es so unmöglich zu sein scheint. Denn mit Gott ist uns alles möglich!

Bittet, dann wird’s euch gegeben…

Ja, wenn man Gott um etwas konkretes bittet, kann man oft schneller eine Antwort bekommen. Je nach Bedarf. Nun vorgestern betete ich, dass Gott mir einen Freund hier in der Gegend schenkt, der ein Christ und Musiker ist, und vielleicht ähnliche Hobbys hat wie ich. Dann fing ich gestern mit meinem Praktikum als Pflegeassistent an und lernte einen Pfleger kennen, der zuerst irgendwas über „seine Gemeinde“ gesprochen hat, als ich ihn aber fragte, was das für eine ist, hat sich herausgestellt, dass er in Gospel Forum nach Stuttgart geht, wo wir schon öfter waren. Dann bei einem Erledigungsspaziergang erfahre ich, dass er auch Musiker ist und selbständig im Grafikbereich arbeitet. Nanu! Das passt ja zu dem, was ich gebetet habe. Jetzt hoffe ich, dass zwischen uns außer einer Facebook-Freundschaft, die wir schon geschlossen haben, auch eine echte Freundschaft entwickeln kann.
Dieser Fall hat mir wieder gezeigt, dass es keine Zufälle gibt’s, sondern alles gut von Gott geplant. Dieser Mann hat als Pfleger angefangen, weil er bisschen Geld dazu verdienen wollte, aber er ahnte nicht, dass er mich an seinem Arbeitsplatz trifft. Gott hat uns beide auf einen Platz gebracht, wo wir uns getroffen haben. Gottes Wege sind unerklärbar, aber immer genial!
Trau Dich, Gott um etwas zu bitten, wo dein Verstand dir sagt: „Damit brauchst Du Gott doch nicht, zu belasten.“ Gerade bei solchen Dinge, wo wir denken, dass wir es alleine schaffen, klappt’s meistens nicht so wie wir es wollen und wir sind dann enttäuscht. Aber wenn wir alles vor Gott im Gebet bringen, wird Er ganz sicher helfen.

Wie unterscheide ich mich von der Welt

Habt acht auf eure Gerechtigkeit, dass ihr sie nicht vor den Menschen übt, um von ihnen gesehen zu werden! Sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist.
Matthäus 6,1

Vor einigen Jahren war ich dabei als unsere damalige Jugend bei einer Straßenaktion in der Stadt einen Tanz vorgeführt hat (siehe Bild). Als ich dort stand, kamen zwei russische Baptisten-Mädels vorbei und sagten dann: „Das gehört sich nicht, dass Mädchen in Jeans rumlaufen und dann noch getanzt und geklatscht wird. Sowas will Gott nicht.“ Als ich sieh anschaute, sah ich zwei hübsche Mädels die in langen Kleidern ungeschmückt vor mir standen und fragte sie dann: „Warum sollten wir uns anders bekleiden?“ Ihre Antwort war: „Weil wir uns von der Welt unterscheiden sollen.“ Dann habe ich ihnen gesagt: „Wenn ich mich anders bekleide, als die Menschen in der Welt, dann unterscheide ich mich nicht von der Welt, sondern grenze mich von ihr ab. Jesus aber hat uns in die Welt geschickt, um das Evangelium zu verkündigen. Und die Welt wird erst dann sehen, dass wir anders sind, wenn sie unsere Früchte sehen. Wenn sie sehen, dass wir z.B. nicht fluchen und nicht stehlen, dass wir die segnen, die uns verfluchen usw.“ Darauf hatten die beiden Mädels kein Gegenargument.
Ich weiß, dass ich mich nie fromm bekleidet habe und vom Äußeren her hab ich mich von den anderen kaum unterschieden, und dennoch kamen auf mich Menschen zu und sagten: „Du bist irgendwie anders, als alle anderen. Du lächelst, auch wenn es dir schlecht geht. Wir haben dich noch nie in schlechter Laune erlebt.“ Jetzt könnte ich natürlich meine Nase hoch erheben und denken, dass ich besser wäre als die anderen. Doch ich habe keinen Grund dafür, weil es nicht mein Verdienst ist. Jesus in mir ist das Licht, das die anderen in mir erkennen, auch wenn sie nicht gleich wissen was das eigentlich ist. Meine Aufgabe ist dann, ihnen das zu erklären. Ich brauche keine Masken zu tragen, nicht vor der Welt nicht vor meinen Glaubensgeschwistern. Ich bin auch Mensch und ich mache auch fehler, aber in mir wohnt Jesus Christus, der diese Fehler bedeckt und Sein Licht strahlen lässt. Lass lieber Jesus in dir strahlen, anstatt jemandem etwas zu beweisen, was du angeblich bist. Jeder wird Jesus in dir erkennen, wenn du mit Ihm zusammen lebst und Ihm folgst.

Wie fühlt sich Gott als Vater?

Je länger ich Vater bin, desto besser kann ich nachfühlen, was Gott als Vater mit uns, Seinen Kindern durchmachen muss. Meine Tochter ist fast 2,5 Jahre alt und macht oft was sie will, egal, ob wir es gut oder schlecht finden. Wenn wir ihr sagen, dass sie etwas nicht machen soll, macht sie es trotzdem und verärgert uns damit. Wir müssen sie dann erziehen und so probieren wir alle mögliche Erziehungsmaßnahmen aus. Als wir sie einmal nach dem schlechten benehmen in ihrem Zimmer eingesprerrt haben, was das für sie sehr schlimm. Sie hat laut gebrüllt, was mir persönlich nicht leicht gefallen, anzuhören. Aber in dieser Situation musste ich daran denken, dass für mich eigentlich auch so schlimm ist, wenn ich von meinem Himmlischen Vater getrennt bin, weil ich gesündigt habe. Um mich zu erziehen, zieht sich Gott zurück, damit ich meine Schuld erkenne und Ihn um Vergebung bitte. Erst wenn ich meine Sünde bereue und nicht einfach rumschreie, weil Gott mich verlassen hätte, dann wird Er gnädig und holten mich wieder zu sich. Glaub mir, es zerreißt Gott das Herz, wenn die Sünde uns voneinander trennt, und Er will uns nicht abstoßen, wenn wir Fehler gemacht haben oder uns Ihm gegenüber ungehorsam waren. Er ist ein geduldiger Vater, der Seinem Wort immer treu ist. Für uns ist die größte Straffe, getrennt sein von unserem Himmlischen Vater. Weil dann kann der Feind mit uns machen, was er will. Wenn wir in der Sünde leben und Gott nicht gehorchen, bestrafen wir uns selbst. Wenn wir aber immer zu Ihm kommen und um Vergebung bitten, wird Er uns vergeben und nimmt uns wieder in den Arm. Oft dauert es fast unser Leben lang bis wir es lernen, Gott gehorsam zu sein und nach Seinem Willen zu leben, weil es einfach Sein Erziehungsprozess ist, damit wir vollkommener werden können und von Ihm verwandelt werden.

Gott kann man nicht bestechen

Bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht, weder Ansehen der Person noch Annehmen von Geschenken.
2.Chronik 19,7

Dieser Bibelvers steht heute in den Losungen und ist für mich ein Grund zum Nachdenken. Gott liebt uns nicht nach sympathie oder irgendwelchen äußeren Merkmalen. Er liebt uns einfach, weil Er die Liebe ist. Wir können Gott auch niemals bestechen, weil 1. Er alles hat und 2. Er treu zu Seinem Wort steht. Wenn man also betet: „Gott tu dies oder jenes für mich, dafür werde ich das oder dies tun.“, dann kann man sein Gebet schon vergessen. Das klingt so, als ob wir Gott mit unsrem Tun bestechen wollen, damit Er etwas in unserem Leben tut. Aber Gott will doch gern etwas in unserem Leben tun, nur dafür braucht Er keine Geschenke oder Versprechen von uns, sondern einfach nur unseren Glauben! „Wie? So einfach?“ Ja, einfacher geht’s nicht! „Aber, mein Glaube ist so schwach!“ Dann sollte man mehr das Wort Gottes laut lesen und sich vorlesen lassen, denn Glaube kommt vom Hören des Wortes Gottes. Wenn man das Wort Gottes samt allen seinen Verheißungen und Zusagen im Herzen hat und daran fest glaubt, dann tut Gott viele Dinge im Leben, von denen wir nie gedacht hätten, dass sie passieren. Sie werden vielleicht nicht exakt allen unseren Wünschen entsprechen, aber wir werden bald feststellen, dass es genau das Richtige ist! Verlass Dich auf Gottes Wort, dann brauchst Du Gott nicht mehr bestechen, dafür wird Er Dich reichlich beschenken!

Jahreslosung 2013 * Datenrettung des Herzens

„Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Das ist die Jahreslosung für 2013. Doch was bedeutet das eigentlich, die zukünftige Stadt zu suchen? Um was für eine Stadt handelt es sich? Ich denke, es handelt sich um den neuen Jerusalem, die zukünftige Heimat aller Kinder Gottes. Doch wie sollten wir diese Stadt suchen? Ich bin der Meinung, dass wir dieser zukünftigen Stadt immer näher kommen, wenn wir uns immer enger mit Gott und Seinem Wort verbinden. Sicher, ist es heutzutage nicht so einfach im Rahmen vieler Unterhaltungsangebote noch Zeit für Gott zu finden, aber es ist lebenswichtig für uns alle, die Gott vom Herzen nachfolgen wollen. Ich persönlich will nicht als Christ „Außen ui, innen pfui“ sein. Ich muss dabei gegen mein Fleisch kämpfen, aber es ist ein Kampf, der sich lohnen wird. Gott wird dann in meinem Leben große Dinge tun, denn Gehorsam Gott gegenüber wird von ihm immer belohnt.
Heute habe einem Fachmann zwei meiner externen Festplatten gebracht, um die verschwundene Daten zu retten und zu reparieren. Das Bild passt jetzt auch zu meinem Herzen. Viele Daten (Worte, Bilder Gottes) sind durch den Angriff von Viren (Sünde) verloren gegangen und dem Herzen einen Schaden hinzugefügt. Doch, wenn ich gleich zu meinem „Fachmann“ (Jesus Christus) gehe, dann wird Er diese Daten retten und mein Herz wieder reparieren und alle Viren samt bösen Dateien (Gedanken) entfernen, damit im Herzen mehr Platz für neue Dateien (Worte & Bilder Gottes) ensteht. Ich freue mich auf jeden Fall auf alles, was Gott mit mir machen wird. Ich gebe mich Ihm ganz hin und kann es kaum abwarten, Dir zu erzählen, was Gott wunderbares in meinem Leben getan hat.

Ein neues, gesegnetes und erfolgreiches Jahr hat begonnen

Nun haben wir das alte Jahr 2012 hinter uns gelassen und sind alle darauf gespannt, was Gott für uns in diesem neuen Jahr vorbereitet hat. Ich hoffe, dass Du auch auch große Erwartungen hast und Dich vollkommen auf Gottes mächtige Hand verlässt. ‚
Als heute Nacht die Glocken 12 mal geläutet haben, nahm ich meine Bibel in die Hand und schlug ganz spontan das Buch Jesaja, Kapitel 42 und hab es durchgelesen. Dieses Kapitel ist voll mit Verheißungen, die auch mein Herz angesprochen haben. Es beginnt schon mit Vers 6:
„Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen.“ (Jes. 42,6-7)
Gott will Dich und mich bei der Hand ergreifen und für unsere Gerechtigkeit sorgen. Er will uns behüten und beschützen, uns zum Licht der Nationen machen, um blinde Augen aufzutun, um die Gefangenen aus der Finsternis zu befreien. Sag bitte mit mir: „Ja, Herr, ich will das für Dich tun!“
Dann steht dort:
„Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues verkündige ich. Bevor es aufsprosst, lasse ich es euch hören.“ (Jes. 42,9)
Ja, im neuen Jahr wird Gott etwas Neues tun! Was will Er uns dann hören lassen?
Ich denke das:
„Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt er den Eifer. Er erhebt einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Feldgeschrei, er beweist sich als Held gegen seine Feinde. Seit ewigen Zeiten habe ich geschwiegen, war still, habe an mich gehalten. Wie eine Gebärende will ich nun stöhnen, schnauben und nach Luft schnappen zugleich.“ (Jes. 42,13-14)
Schlachtruf? Feldgeschrei? Ja, aber nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis. Wir sollen im neuen Jahr mit unserem Held Jesus den Feind (Armut, Depressionen, Krankheiten, Sünde, Süchte usw.) besiegen. Warum will Gott wie eine Gebärende stöhnen und schnauben? Weil noch viele Menschen Kinder Gottes werden sollen! Und wir, die bereits Kinder Gottes sind, sollten bei der Geburt neuer Himmelsbürger dabei sein und helfen.
Die Verblendung soll weichen, weil es geschrieben steht:
„Und ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen, auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen und das Holperige zur Ebene. Das sind die Dinge, die ich tun und von denen ich nicht ablassen werde.“ (Jes. 42,16)

Also, als ich das las, bebte mein Herz. Es ist die Zeit zum Aufstehen und zur erneuten geistlichen Kampfführung. Wir brauchen keine Angst, vor Menschen oder Geistern zu haben, denn Jesus Christus ist unser Held und mit Ihm zusammen sind wir unbesiegbar! Lass Dich von der feindlichen Stimme nicht in die Irre führen lassen, die dir nur das negative erzählt. Schau keine negativen Nachrichten mehr an und konzentriere Dich auf das mächtige Wort Gottes. Und Du wirst Seine mächtige Hand in allen Deinen Lebensbereichen deutlich spüren.
Ich wünsche Dir ein gesegnetes, erfülltes und erfolgreiches neues Jahr mit unserem Herrn Jesus Christus!