Archive Monthly Archives: Dezember 2012

Dank fürs alte Jahr

Lieber Vater,

dieses Jahr war für mich und meine Familie sehr herausfordernd. Viele Probleme mit der Arbeitssuche, mit dem Auto und mit den Finanzen haben uns oft bis an die Grenzen unserer Geduld gebracht und waren oft der Grund für die Streitigkeiten. Aber, tief in mir wusste ich, dass Du das alles nur dafür zulässt, damit ich wieder im Glauben wachsen kann und enger mit Dir verbunden werde. Natürlich wollte der Feind mich immer wieder entmutigen und zeigte mir nur auf meine Probleme hin, doch in Deinem Wort lese ich: „In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an.“ (Rö.12,12) So habe ich mich trotz aller Problemen gefreut, als in jeder schlechten Situation immer eine neue Hoffnung von Dir kam. So kann ich mit ruhigen Gewissen sagen, dass dieses Jahr nicht umsonst verging, auch wenn ich meine Ziele noch nicht erreicht habe. Vieles habe ich dieses Jahr mit Deiner Hilfe doch geschafft.

Ich danke Dir für den Vorrecht, Frank beim Übersetzen seiner Andachten auf Russisch zu unterstützen. Das macht mir viel Spaß, schon weil Du durch seine Andachten oft zu mir gesprochen hast. Das hat dem Feind sicher nicht gefallen, was ich an den negativen Situationen gespürt habe. Ich danke Dir, dass wir es trotzdem geschaft haben und Du durftest zu vielen Menschenherzen durch die Andachten auch in russischer und litauischer Sprache sprechen. Bitte segne Frank und sprich weiterhin durch ihn und seine Andachten.

Ich danke Dir für die positive Entwicklung der Christlichen Blogger Community, die ich 2011 ins Leben gerufen habe. Segne auch weitere Entwicklung dieser Arbeit, damit ich zusammen mit vielen anderen christlichen Bloggern das Internet mit deinen Botschaften füllen kann.

Auch wenn ich mich dieses Jahr oft ohne Erfolg beworben habe, u.a. auch bei einem Querschnittsgelähmten in Schwäbisch Gmünd, aber die Hoffnung habe ich nie aufgegeben und Du hast mich mit meinem zukünftigen Arbeitgeber zusammengeführt, den ich dieses Jahr kennen lernen durfte. Er ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber, weil er querschnittsgelähmt ist und mich wirklich als seine Hände und Füße braucht. Seit meinem Besuch bei ihm am Heiligabend sind wir miteinander per Du, was uns die Zusammenarbeit sicher um einiges erleichtern wird. Um später alles richtig bei ihm zu machen, mache ich gerade ein Kurs, in dem man die Grundlagen der Pflege und Betreuung lernt. Jetzt kann ich Dir danken, dass ich ab nächstes Jahr einen tollen Job haben werde.

Ich danke Dir auch für viele schöne Momente mit meiner kleinen Familie, auch wenn vieles nicht so glatt gelaufen ist und meine Tochter oft krank war, aber ich kann mich trotzdem auf ihre gute Entwicklung freue und Dir für den Kindergartenplatz danken, den wir ab Februar haben.

Ich danke Dir, lieber Vater, dass Du mich wieder als Seelsorger und Ermutiger gebrauchen willst. Danke für die Gelegenheit, nächstes Jahr bei Prochrist in der Seelsorge mitzuarbeiten, und dass ich dafür bereits eine Schulung besuchen durfte. Nichts will ich so sehr, als Menschen im Glauben zu ermutigen und ihnen zu helfen, Deine Gnade zu erfahren.

Danke, dass ich dieses Jahr einige Videos mit ermutigenden Botshaften aufnehmen durfte, die von Deinem Wirken in meinem Leben bezeugen. Gib mir viel Weisheit und kreative Gedanken, damit noch mehr ermutigende Botschaften entstehen können.

Auch wenn unser Urlaub in Bibione nicht besonders schön war, danke ich Dir trotzdem, dass Du uns die ganze Zeit bewahrt und beschützt hast. Ich freue mich schon auf nächsten Uraub, der mit Deiner Hilfe und Deinem Segen sicher viel schöner sein wird.

Ich danke Dir, mein lieber Vater, dass Du mir hilfst, alle Probleme zu lösen, besonders die finanziellen. Ich will nicht auf den Feind hören, der mir sagt: „Du musst im nächsten Jahr noch so viel zahlen, dass du nichts mehr übrig haben wirst. Denk dran: Dein Auto muss repariert werden, weil es im Sommer durch den TÜV muss, deine Frau muss noch Führerschein machen, was auch viel Kostet….“

Mit Dir mein Gott habe ich keine schreckliche Aussichten, sonder immer nur Hoffnung und Zuversicht. Ich glaube, dass mir alles hinzugefügt wird, was ich brauche, weil ich zuerst nach dem Reich Gottes trachten will (Mt. 6,33) So kann ich voller Zuversicht sagen: „Der Herr ist mein Hirte und mir wird nichts mangeln!“

So freue ich mich auf ein neues, gesegnetes, erfülltes und erfogreiches Jahr mit Dir, mein wunderbarer Gott, an meiner Seite. Ich danke Dir, dass ich zum Ende nächsten Jahres noch mehr Grund zur Freude und Dankbarkeit haben werde, als je zuvor.

Amen.

Lasst uns Täter des Wortes sein

Folgendes stand heute in den Losungen:

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.

Sprüche 3,27

Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.

Jakobus 1,22

Wir sollen Täter des Wortes sein und nicht Hörer allein. In unserer christlichen Kultur sieht es oft ganz anders aus. Wir sitzen in unseren Kirchen und hören, was der Pastor uns verkündigt. Eigentlich sollte der Pastor jede Woche neue Leute in der Gemeinde haben, denen er Predigen kann. Aber, um diese Leute in die Gemeinde zu kriegen, braucht er uns. Am Anfang meines Glaubenslebens (seit 1991) war es gut und spannend für mich, jeden Sonntag etwas neues zu erfahren und viele Predigten reinzuziehen. Jetzt allerdings macht mir weniger Spaß, gute Predigten zu hören, sondern anderen zu predigen. Auch wenn ich leider so selten dazu komme, merke ich, dass ich dann mehr gesegnet werde, als wenn ich nur zuhöre. Oft sind wir sehr unsicher und zweifeln daran, dass Gott ausgerechnet uns gebrauchen kann. Aber die Erfahrungen zeigen, dass Gott keine artigen, braven und gut erzogene Kinder gebraucht, sondern oft irgendwelche Chaoten, die Ihn einfach vom Herzen lieben. Es fällt uns oft schwer, Täter des Wortes zu sein, weil wir von gewissen Vorstellungen, Traditionen und Lehren blockiert werden, etwas verrücktes zu machen, was noch nie jemand gemacht hat. Sicher wird man viel Kritik und Lästerei ernten, wenn man sich nicht artig benimmt, aber Gott wir jede Aktion, die aus der Liebe zu Gott geschieht, reichlich segnen. Lasst uns den Bedürftigen Gutes tun, wie es nur möglich ist. Ich hoffe, dass wir im neuen Jahr alle zusammen aufstehen und aus unseren Kirchen raus gehen, um Menschen dort zu begegnen, wo sie sind und sie dann zu Jesus zu führen. Und ich bin sicher, dass es uns mit Gott gelingen wird. Denn, alles ist möglich dem, der glaubt! Also, lasst uns aufhören, ängstlich in den Kirchen zu sitzen und zu hoffen, dass der Pastor unsere Arbeit macht. Wir sind dazu berufen, um Menschen von Jesus Christus, dem auferstandenen Retter zu erzählen. Möge Gott uns Kraft zum gehen geben!

Student Einstein und sein ath. Professor

Ein atheistischer Professor der Philosophie unterrichtete seine Klasse über das Problem, dass die Wissenschaft mit Gott, dem Allmächtigen, hat. Er bat einer seiner neuen christlichen Studenten aufzustehen und…

Professor: Du bist Christ, stimmt’s?

Student: Ja.

Professor: Also, du glaubst an Gott?

Student: Absolut.

Professor: Ist Gott gut?

Student: Klar.

Professor: Ist Gott allmächtig?

Student: Ja.

Professor: Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er zu Gott gebetet hat, dass er ihn heilen soll. Die meisten von uns würden wenigstens versuchen anderen zu helfen die krank sind. Aber Gott nicht. Wie kann dieser Gott dann gut sein, hmm?

(Der Student schwieg…)

Professor: Die Frage kannst du nicht beantworten, stimmt’s? Fangen wir nochmal von vorne an junger Mann: Ist Gott gut?

Student: Ja.

Professor: Ist der Teufel gut?

Student: Nein.

Professor: Wo kommt der Teufel her?

Student: Von Gott.

Professor: Das ist wahr. Sag mir, gibt es Böses auf dieser Welt?

Student: Ja.

Professor: Das Böse ist überall, oder? Und Gott hat alles erschaffen, korrekt?

Student: Ja.

Professor: Also hat wer das Böse erschaffen?

(Der Student antwortete nicht…)

Professor: Gibt es Krankheit? Unmoral? Hass? Hässlichkeit? Alle diese Dinge existieren in dieser Welt, oder etwa nicht?

Student: Ja, Sir.

Professor: Also, wer erschuf diese Dinge dann?

(Der Student hatte keine Antwort)

Professor: Die Wissenschaft belegt dass du 5 Sinne hast, um die Welt um dich herum zu identifizieren und zu observieren. Sag mir, hast du Gott jemals gesehen?

Student: Nein.

Professor: Sag mir, hast du Gott jemals gehört?

Student: Nein.

Professor: Hast du deinen Gott jemals gefühlt, geschmeckt, gerochen? Hattest du jemals eine sensorische Wahrnehmung von Gott gehabt?

Student: Nein Sir, das habe ich nicht.

Professor: Und trotzdem glaubst du an Gott?

Student: Ja.

Professor: Nach einem empirischen, testreichen und demonstrierenden Protokoll besagt die Wissenschaft, dass DEIN Gott nicht existiert. Was sagst du dazu?

Student: Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.

Professor: Ja… Glauben. Genau das ist das Problem, dass die Wissenschaft hat…

Student: Professor, gibt es nicht so etwas wie Hitze?

Professor: Ja.

Student: Und ist das etwas wie Kälte?

Professor: Ja.

Student: Nein Sir, das gibt es nicht.

(Der Hörsaal wurde sehr ruhig mit der sich wendenden Konversation)

Student: Sir, Sie können viel Hitze haben, noch mehr Hitze oder sogar Superhitze, Mega Hitze, Weiße Hitze, ein bisschen Hitze oder gar keine Hitze. Aber es gibt nicht so etwas, das man Kälte nennt. Wir können -458 Grad Fahrenheit erreichen, welches keine Hitze ist, aber wir können nicht diese Grenze überschreiten. So etwas wie die Kälte gibt es nicht. Die Kälte ist ein Wort, das wir benutzen, um die Abwesenheit von Hitze zu beschreiben. Wir können die Kälte nicht messen. Hitze ist Energie. Die Kälte ist nicht das Gegenteil von der Hitze, Sir, nur die Abwesenheit davon.

(Im Hörsaal war es dermaßen ruhig, dass man eine Nadel hätte fallen hören können)

Student: Wie sieht’s aus mit der Dunkelheit, Sir? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?

Professor: Ja. Was ist die Nacht, wenn es keine Dunkelheit gibt?

Student: Sie haben wieder unrecht, Sir. Die Dunkelheit ist die Abwesenheit von etwas. Man kann ein bisschen Licht haben, normales Licht, helles Licht oder sogar grelles Licht. Aber wenn du konstant kein Licht hast, dann hast du nichts und das nennt man Dunkelheit, stimmt’s? Also in der Realität gibt es Dunkelheit nicht. Wenn es das täte, könntest du dann nicht die Dunkelheit noch dunkler machen?

Professor: Also, was willst du damit sagen, junger Mann?

Student: Sir, was ich damit sagen will ist, dass ihre philosophische Voraussetzung lückenhaft ist.

Professor: Lückenhaft? Kannst du mir erklären, wieso?

Student: Sir, Sie arbeiten an der Voraussetzung der Dualität. Sie behaupten, dass es Leben und Tod gibt, einen guten Gott und einen schlechten Gott. Sie stellen sich Gott als etwas Begrenztes vor, als etwas, dass wir messen können.
Sir, die Wissenschaft kann nicht einmal einen Gedanken erklären. Sie benutzt die Elektrizität, und Magnetismus, aber hat keines davon weder gesehen noch voll verstanden.
Wer den Tod als das Gegenteil von Leben sieht, ignoriert die Tatsache, dass der Tod keine Substanz ist. Der Tod ist nicht das Gegenteil vom Leben, nur die Abwesenheit davon. Jetzt erklären Sie mir Sir, lehren Sie ihren Studenten, dass sie vom Affen abstammen?

Professor: Wenn du auf die Evolutionstheorie hinaus willst: Ja natürlich lehre ich diese.

Student: Haben Sie die Evolution mit Ihren eigenen Augen gesehen, Sir?

(Der Professor schüttelte den Kopf mit einem Lächeln, womit er anfing zu realisieren, wo diese Diskussion hinführen würde)

Student: Wenn niemand die Evolution im Prozess gesehen hat und nicht beweisen kann, dass dieser Prozess ein fortschreitendes Unterfangen ist, lehren Sie dann nicht Ihre Meinung, Sir? Sind Sie nicht ein Wissenschaftler, sondern ein Prediger?

(Die Klasse tobte)

Student: Gibt es irgendjemanden in diesem Raum, der das Gehirn des Professors gesehen hat?

(Die Klasse lachte)

Student: Gibt es hier jemanden, der das Gehirn des Professors gefühlt, gehört, angefasst oder gerochen hat?

Niemand scheint es getan zu haben. Also, nach den etablierten Regeln des empirischen, stabilen und demonstrierendem Protokoll besagt die Wissenschaft, dass Sie kein Gehirn haben, Sir.

Bei allem Respekt Sir, wie können wir Ihrem Unterricht trauen, Sir?

(Der Hörsaal war still. Der Professor starrte den Studenten an, sein Gesicht – unergründlich.)

Professor: Ich schätze du musst sie beim Glauben nehmen, Junge..

Student: Das ist es, Sir! Ganz genau! Die Verbindung zwischen den Menschen und Gott ist GLAUBE. Das ist das einzige, was die Dinge am Leben hält und antreibt.

ach übrigens, der Student war Albert Einstein.

Frohe Weihnachten 2012

Liebe Freunde,
dieses Jahr war für mich voller Erreignisse, die zum Teil nicht besonders angenehm waren, aber Gott hat mich dennoch mit vielen Dingen gesegnet und motiviert weiter zu machen. Z.B. meine Christliche Blogger Community steht bei Google-Angabe: „Christliche Blogs“ auf dem ersten Platz! Was mich motiviert weiter zu machen. Auch mein DER SIEGER BLOG ist ab jetzt unter www.dersiegerblog.de zu verfolgen. An der Follower-Funktion arbeite ich noch, aber ihr könnt meine Posts bei Facebook oder Twitter verfolgen. Ich wünsche euch gesegnete Weihnachtszeit und Gottes reichen Segen im Neuen Jahr.

Oh, Du fröhliche

Morgen ist wieder Heiligabend, viele Menschen werden sitzen im Kreis der Familie, geniessen das Weihnachtsessen und sich gegenseitig beschenken. Aber was feiert man am Weihnachten? Achja, eigentlich die Geburt Jesu! Oder? Damit feiern wir aber nur die Geburt Jesu als Menschen, denn als Gott exestierte ER auch vor seiner Geburt als Mensch. Eigentlich steht es in der Bibel niergendwo, dass man Jesu Geburtstag feiern soll. Oder? Warum macht man das trotzdem? Aus Tradition? Wahrscheinlich schon. Entscheidend ist nicht, wann und wie Jesus geboren wurde, sondern was Er für uns getan hat. Er ist für unsere Sünden und Schuld gestorben, um uns das ewige Leben zu schenken. Das ist eigentlich das größte Geschenk von Gott: Die Erlösung vom ewigen Tod! Lasst uns das in dem ganzen Weihnachtsstress nicht vergessen. Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten.

Wir sollten auf die Wortwahl achten

Ich fand das Video klasse, denn es bestätigt nochmal, wie wichtig die Wahl der Worte für uns ist. Wenn wir nur klagen, wie dieser Blinder mit dem Hinweis darauf, dass er blind ist, dann kann uns keiner helfen. Wenn wir aber uns auf Gott verlassen und das schöne drumherum entdecken und darüber reden, dann wird Gott uns in allen Lebenslagen helfen.

Die Waisen im Geist adoptieren

Heute hatte ich einen Traum, in dem ich ein vermögender Mann war und ein Kinderheim besuchte, um ein Kind zu adoptieren. Als ich dort ankam, standen auf der Treppe viele Mädels, aber ich schaute nur eins an, das asiatisches Aussehen hatte. Sie sagte mir dann trotzig: „Mich kannst du nicht heiraten, weil du schon verheiratet bist und ein Kind hast.“ Ich habe sie dann beruhigt und gesagt: „Ich will dich gar nicht heiraten, aber ich will dir Vater sein.“ Sie lief dann sofort in ihr Zimmer. Ich ging ihr hinterher und als ich in ihrem Zimmer war, sah dort so aus: nackte weiße Wände, ein altes Bett und ein altes Tisch, mehr war dort nicht zu sehen. Ich ging auf das Mädchen zu, dass ungefähr 10 Jahre alt war und umarmte sie. Sie fing an, zu weinen. Ich habe sie getröstet und beauftragte einen Bäcker, ihr die leckersten Kekse zu backen. So war mein Traum zu Ende.

Als ich nun aufwachte, fragte ich Gott, was das zu bedeuten hat. Dann kam mir der Gedanke, dass es so viele Waisen gibt’s, die die Liebe des Vaters nicht kennen, sie leben in der Gefangenschaft, in Armut und in der Angst, dass noch jemand kommt und ihnen weh tut. Wenn meine Tochter an mir ankuschelt und einfach die Gemeinschaft mit mir genießt, spüre ich, dass ein Teil von mir in ihr Inneres hineinfließt. Als ich ihr zum ersten mal gesagt habe, dass ich sie liebe, sagt sie das immer zu mir, wenn ich sie umarme. Was ich damit sagen will, dass unser Auftrag als Kinder Gottes ist, die Liebe zu verteilen, auch die Menschen, die uns feindlich begegnen, so anzunehmen wie sie sind und sie zu segnen, damit sie uns später auch sagen können: „Ich liebe dich!“ Es gibt bereits viele Menschen, die in ihrer ersten Gemeinde nicht beachtet oder gar abgelehnt wurden, warum auch immer. Sie hatten keine Väter im Glauben, die sie annehmen und ermutigen konnten. Genau solchen Menschen möchte ich gern begegnen, um ihnen Vater zu sein. Freilich, bin ich nicht perfekt und besitze keine theologische Ausbildung, doch in mir drin spüre ich diese Berufung, Vater zu sein.

Mein Traum hat mich heute Nacht sehr berührt und ich bitte Gott, dass er mir diese Waisen zeigt, denen ich Seine Liebe verkündigen kann.

Papa, ich will…

Meine Tochter ist fast 2,5 Jahre alt, aber sie kann schon sagen, was sie will. Und wehe sie bekommt von mir nicht, was sie will, dann gibt’s lautes Geschrei und Geheule, um Papa weich zu kriegen. Leider kann ich ihr viele Dinge einfach nicht geben, weil sie sich damit gefährden würde, aber wenn sie etwas gutes von mir will, kann ich es ihr geben.
Zwischen uns und unserem Himmlischen Vater ist es doch ähnlich. Wir bitten Gott um etwas und bekommen es von Ihm, aber nur, wenn es gut für uns ist. Doch manchmal zögert Gott mit der Antwort auf unsere Bitte, weil Er genau weiß, wann es für uns gut ist. Wenn meine Tochter z.B. beim Brot-Schneiden helfen will, kann ich ihr noch kein Messer geben, weil sie dafür einfach zu klein ist. Wenn sie aber groß genug wird, dann kann ich ihr auch das Messer geben, damit sie mir hilft, Brot zu schneiden. So will Gott uns gewisse Werkzeuge erst später anvertrauen, weil wir jetzt noch nicht reif dafür sind.
Ich war früher nie aktiv in der Seelsorge tätig, außer einzelnen Fällen, wo ich gemerkt habe, dass ich es kann. Aber jetzt, wo ich seit einem Jahr in der Stuttgarter Region wohne, habe ich die Gelegenheit, bei ProChrist als Seelsorger zu dienen. Wahrscheinlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo Gott mich dafür für reif hält, um Ihm in diesem Bereich zu dienen. Ich war bereits bei einer Schulung und es hat mir gefallen. Nun bin ich gespannt, was Gott durch mich nächstes Jahr macht.

Gott anrufen? Aber wenn man nicht kann?

Wir haben seit Paar Tagen ein Problem mit unserem Handy-Anbieter, so dass wir niemanden anrufen können und uns niemand erreichen kann. Das ist in der heutigen Zeit ganz blöde Situation. Wenn ich in der Schule bin, kann ich meine Familie von meinem Handy nicht anrufen, um sicher zu sein, dass ihnen nichts fehlt. Doch ich habe eine Klassenkameradin, die mir freundlicherweise ihr Handy gibt, von dem ich auf Festnetz anrufen kann. So rief ich vom fremden Handy jeden Tag meine Familie an.
Das ist doch ein Bild für Kommunikation mit Gott. Wenn unsere Herzen gestört sind und oft nicht in der Lage sind, Gott anzurufen, braucht man einen Bruder oder eine Schwester, die dann für uns Gott anrufen und Gott wird sie dann hören und uns helfen. Ja, dass ist Fürbitte! Für uns Christen ist es oft peinlich, jemanden um Fürbitte zu bitten, weil wir uns so schwach vorkommen. Aber das ist falsch. Wir haben alle Phasen im Leben, wo Gott von uns weit fern zu sein scheint. Er will bloß, dass wir auf einander gehen und einander dienen. Gott sei Dank, haben wir Glaubensgeschwister! Ich hatte oft Probleme im Leben, die mich deprimiert und gelähmt haben. Doch ich hatte immer Geschwister, die mich unterstütz haben mit ihren Gebeten oder auch praktisch. Gott möchte, dass wir als Kinder des lebendigen Gottes in einer Einheit leben und nicht jeder für sich. Lasst uns füreinander vor Gott eintreten und einander vom Herzen dienen.