Archive Monthly Archives: Oktober 2012

…durch den Glauben bewahrt…


Dieses Vers stand heute in den Losungen und hat mich angerecht darüber zu schreiben.
Da heißt es, dass wir durch Gottes Macht durch den Glauben bewahrt zur Seligkeit
Was bedeutet das? Für bedeutet das, dass die ganze Macht Gottes mich bewahrt zur Seligkeit, aber eben durch den Glauben! Ohne Glauben hat man die Macht Gottes nicht an seiner Seite! Eigentlich sollte man sich ohne Glauben gar nicht vor der Tür trauen. So ergeht auch vielen Ungläubigen. Sie haben Angst, dass etwas schief gehen könnte. Als letztes Jahr meine Mutter uns besucht hat, liet darunter unser Hausfrieden. Vor einem Monat hat sie angekündigt, dass sie bald mit meiner Schwester und ihren 2 Kindern kommt. Da war meine Frau sehr aufgeregt. Doch gestern morgen, bevor sie alle kamen, habe ich dafür gebetet, dass Gottes Frieden in unserem Haus herrscht und kein Streit, keine Anfeindungen und nichts negatives Platz hat. Ich war mir dabei sicher, dass Gott das für mich macht. Und so haben wir gestern einen schönen, friedlichen Tag erlebt. Meine kleine Tochter war besonders froh, dass sie mit Ihren Cousins spielen durfte.
Also, man kann Gott um alles bitten, aber nur im Glauben, dass Er das auch für uns macht. Und Er ist ein liebender Vater, der gut für uns sorgt und immer in unserer Nähe sein will.

Über den Tellerrand schauen…


Über den Tellerrand schauen? Was ist das? Oft sitzen wir in unseren Kirchen, Sonntag für Sonntag wärmen wir die Stühle, doch ist das wirklich der Wille Gottes? Ist unser Auftrag als Christen, Sonntag für Sonntag in den Kirchen zu sitzen und die schöne Predigten genießen? Ich glaube nicht. Jesus hat uns befohlen, in alle Welt zu gehen und Seine Frohe Botschaft zu verkündigen. Sicher, ist nicht jedermanns Sache auf der Straße zu predigen und nicht jeder würde sich trauen, Gefängnisse zu besuchen. Dennoch bin ich mir ganz sicher, dass Gott für jeden einen Auftrag hat. Auch wenn Du denkst, dass Du kein Evangelist bist, kann Gott Dich gebrauchen, um das Evangelium zu verkündigen, z.B. durch Dein Lächeln! Ja, unser Lächeln kann die Herzen der Menschen mehr berühren, als tausend Worte. Mir haben schon einige Leute, die mit mir über längere Zeit zusammen waren, gesagt, dass mein Lächeln ihnen zu verstehen gab, dass ich glücklich bin, auch wenn ich damals noch mit einer schweren Krankheit kämpfte. So konnte ich solchen Leuten erzählen, dass Jesus Christus mich glücklich macht, auch wenn meine Umstände so schrecklich sind.
Wir sollen über den Tellerrand schauen und nicht auf die Umstände! Und was sieht man da? Z.B. die Lösungen für eigene Problemen und für die der anderen. Über dem Tellerrand unserer Gefühle, unserer Emotionen, unserer Ängste und Befürchtungen gibt es Freude, Hoffnung, Freiheit, Zuversicht und Geborgenheit in Gottes Hand.
Lasst uns vom teuflischen Gerede nicht ablenken, denn er versucht uns in die Irre zu führen, damit wir bloß nicht über den Tellerrand schauen und Gottes Herrlichkeit nicht sehen. Ich habe momentan noch einige Problemen, die zu lösen sind, aber tief in meinem Herzen glaube ich, dass Gott mir ganz sicher dabei helfen wird, weil ich mich auf Ihn verlasse und nicht den Umständen glaube. Satan kann mich nicht besiegen, weil Gott mir den Mut zuspricht und mir die Sicherheit gibt. Verliere nicht die Geduld, wenn Gott dein Gebet nicht gleich erhört hat. Danke Gott schon bevor Er dich erhört hat für das erhörte Gebet. Gott möge Dir viel Mut und viel Glauben schenken!

Spenden für die Mission in Litauen

Wie viele von euch bereits wisst, übersetze ich die Andachten von Frank Lauermann auf Russisch. Der hat mir folgende E-Mail geschrieben:

„Am Freitag war das Vorbereitungstreffen für unsere erste öffentliche Versammlung, und ich war dementsprechend aufgeregt. Aber das war nicht nötig; es war eine sehr herzliche, warme Atmosphäre und wir verstanden uns auf Anhieb gut, obwohl wir uns gegenseitig persönlich nicht alle kannten. Es gab keine Probleme mit der Planung. Die Versammlung soll nächsten Freitag, 17 Uhr stattfinden. Nikolajius wird den Lobpreis halten; und dann bin ich dran ….. ich habe etwas Bedenken, denn mein Litauisch ist sehr verbesserungsbedürftig. Lieber wäre mir, wenn eine Dolmetscherin hilft!!!! Bitte, betet um eine solche, wir haben noch keine gefunden….
Ein zweites Problem ist der Raum. Wir treffen uns, so wie heute, in dieser alten Schule, die nun umgebaut wird zu einem Centrum für Mutter und Kind. Es gibt hier in LT viele sehr junge Mütter, die in Waisenhäusern oder auf der Straße aufgewachsen sind und einfach nicht wissen, was man mit seinem kleinen Baby tut. Eine Alternative dazu, die kinder einfach in ein Waisenhaus zu stecken, ist dieses Centrum. Dort sollen die jungen Mütter mit ihren Kindern zusammen wohnen und lernen, sie zu lieben und sie zu pflegen. Das ist eine sehr nervenaufreibende Arbeit für die Mitarbeiter! die aber unser HErr sehr segnen wird. Nun ist eben ein Problem mit der Heizung. Ein Spender hatte zugesagt, daß Geld dafür zu spenden, jetzt aber zurückgezogen. Nun ist es draußen so kalt, daß man drinnen heizen muß, sonst wird bald das Wasser einfrieren, die Toiletten usw. Auch die Renovierung ist bedroht von Schimmel und Frost. Es wird also dringend mindestens 10.000 Lit, also 3000 Euro benötigt, um die Heizungsanlage zu kaufen. Erst dann ist der Bau bewohnbar. Die Mitarbeiter arbeiten so wie so auf freiwilliger Basis, auch die Bauleute. Sie bekommen kein Geld, stecken eher ihr eigenes Geld in dieses Projekt. Und für unsere Versammlung wird die Kälte ein Problem. Aber der HErr hat uns diese Räume gezeigt, und wir werden warten, wie ER das Problem löst.“

Wenn Gott dir aufs Herz legt, die Missionsarbeit in Litauen zu unterstützen, dann klick auf das Button „Spenden“.

Kraft und Mut zum Handeln

Gestern habe ich zum Gottesdienst meine erste (russische) Bibel mit zum Gottesdienst genommen und zwischendurch in ihr geblättert. So fand ich diese Bibelstelle dort angestrichen und sie hat mich erneut angesprochen. Denn in der letzten Zeit hat Gott mich reichlich mit Ideen beschenkt, die ich dabei bin, umzusetzen. Das sind Internet-Projekte, die zum Segen der Menschen dienen sollen, wie z.B. Christliche Blogger Community, Tägliche Andachten von Frank Lauermann, Gratisbibel uvm. Das erfordert Zeit und auch Mut. So habe ich mich entschlossen, jeden Morgen noch früher aufzustehen, um an diesen Projekten zu arbeiten, bevor ich zur Schule gehe.
So will ich Dich auch ermutigen, das zu tun, was Gott Dir aufs Herz gelegt hat, denn er wird Dich nicht aufgeben und Dich nicht verlassen, bis alle Arbeit für Sein Haus erledigt sind. Und Du hast bestimmt auch eine Aufgabe im Hause des Herrn, für Gott Dich stark und mutig machen wird. Mit Gott an unserer Seite werden wir große Dinge erleben! Denn wir glauben an einen großen, allmächtigen Gott! Und alles ist möglich dem, der glaubt.