Archive Monthly Archives: September 2012

Ende gut, alles gut…

Das stimmt vollkommen, was in diesem Vers steht. Gestern waren wir beim Gericht, weil unsere ehem. Vermieterin unser Goldschmuck beschlagnahmt hat, um von uns unzählige Kosten für die Reparatur der angeblichen Schäden und für die Reinigung der Wohnung zu verlangen. Sie wollte 1350 Euro von uns! Doch die Rechtsanwälte haben sich darauf geeignet, dass sie uns das Gold zurück gibt und wir ihr 280 Euro zahlen. Das ganze Theater dauerte ein ganzes Jahr! Doch es ist zum guten Ende gekommen. Wir waren herausgefordert ein Jahr lang daran zu glauben, dass alles beim Gericht gut ausgeht und Gott hat es gut gemacht! Wenn Du auch auf eine Lösung warten musst, verliere die Geduld nicht und halte fest im Glauben, dass Gott alles zum guten wenden wird. Gott hat für alles eine Lösung, nur er macht nicht alles gleich. Gott ist kein Zauberer, er ist ein Vater, der seinen Kindern Geduld beibringen will. Verzweifle nicht, wenn Du auf eine Lösung deiner Problemen lange warten musst, denn Gottes Hilfe kommt niemals zuspät!

Batterie leer? Lass sie in Dir wechseln!

Mit unserem Auto haben wir seit mehreren Monaten viele Probleme gehabt. Zuerst fing es an, zu stottern und fuhr nicht mehr so schnell. Als wir es zum Werkstatt brachten, haben sie dort einige Dinge gewechselt, die daran schuld sein sollten, doch das hat nichts gebracht. Dann waren wir bei einem anderen Werkstatt, wo man das Auto gerpüft hat und die Zündspulle gewechselt hat, danach fuhr das Auto ohne Probleme… aber nur 2 Kilometer lang. Dann leuchtete wieder die Motor-Lampe. Die ganzen Reparaturen haben uns viel Geld gekostet. Nun vor einigen Tagen startete das Auto plötztlich nicht mehr und wir haben öfter Starthilfe benötigt. Zuerst dachten wir, dass die Standheizung die Batterie leer saugt, doch später hat sich das nicht bestätigt und wir mussten feststellen, dass die Batterie einfach zu alt ist und keine Leistung mehr bringt. Nun, gestern haben wir eine neue Batterie gekauft und sieh da: Die Motor-Lampe leuchtet nicht mehr, das Auto fährt gut und es gibt keine Probleme beim Starten.
Das ist doch wie im Leben. Unser Herz wird mit der Zeit auch schwach und bringt keine Leistungen mehr, aber Gott will uns ein neues Herz schenken, dass mehr Power hat und uns wieder auf die Fahrt des Lebens bringt. Oft suchen wir die Ursachen unserer Probleme an falschen Stellen, wir versuchen etwas zu unternehmen, was uns glücklicher macht, doch das klappt meistens nicht. Aber eigentlich braucht man nicht so viel Aufwand zu treiben, sondern einfach nur Gott bitten, unsere Batterie auszutauschen und uns voll zu tanken mit Seinem Wort und Seiner Liebe.

Sich bemühen, lohnt sich…

Weil ihr darauf wartet, darum setzt auch alles daran, dass eure Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt wird. Bemüht euch, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen, wenn er kommt. 
2.Petrus 3,14

Dieses Vers stand heute in den Losungen. Hier sagt Petrus, dass unsere Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt werden soll. Genau das aber will der Feind immer erreichen. Wir leben in einer Zeit, in der man so viele Verpflichtungen und Arbeiten hat, so dass man kaum zur Ruhe kommt. Wir machen uns Sorgen, die uns meistens auf die Gedanken bringen, dass wir noch „etwas besorgen“ müssen, um glücklicher zu sein. Und so laufen wir und laufen, und finden keine Ruhe. Gott will aber, dass wir zur Ruhe kommen, dass wir aufhören nach Wind zu haschen. Wir sollen uns bemühen, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen. Auch wenn wir es nicht schaffen, immer fehlerlos zu bleiben. Wir sollen uns zumindest bemühen. Dafür müssen wir uns bemühen, still zu sein, auf Gott zu hören, Seine Stimme zu verstehen. Gott wird diese Mühe sicher belohnen.
Es gibt nichts besseres, als im Vertrauen zu Gott zu leben! Denn, wenn man Gott vertraut, ist man sicher um seine Zukunft, dann hat man Ruhe im Herzen und keine Angst, um den morgigen Tag.

Ein weiteres Vers aus den Losungen heute sagt:
Seine Hilfe ist nahe denen, die ihn fürchten, dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Psalm 85,10.11

Wie soll man das verstehen? Hier ist die Rede von Gottes Furcht, doch das hat nicht im geringsten mit der Angst zu tun. Gott zu fürchten ist praktisch, sich bemühen, rein und fehlerlos vor Ihm zu stehen, wie Petrus das schon erwähnt hat. Gott will, dass unser Herz rein und sauber bleibt. Für uns ist das eine Herausforderung, besonders in unserer Gesellschaft, in der Moral keine Rolle mehr spielt und man auf keine Werte mehr achtet.
Es ist oft ein Kampf, aber es steht geschrieben:
Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1,12

Wenn wir uns also von den Gedanken und Verführungen dieser Welt in die Irre führen lassen, wartet ein Siegeskranz des Lebens auf uns. Ist das nicht genial! Das ist fast wie im Sport. Die Sportler müssen sich auch bemühen, um bei einem Wettkampf die Goldmedaille zu kriegen. Wir müssen uns körperlich gar nicht anstrengen, aber unser Geist soll wachsam bleiben. Gott möge uns dabei helfen.

Gebet des Glaubens

David hat mal gebetet: „Schaffe uns Hilfe vor dem Bedränger! Menschenhilfe ist ja wertlos.“ Im nächsten Vers schreibt er dann: „Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und er, er wird unsere Bedränger zertreten.“ (Psalm 60,13-14) Wonach sieht das aus? Na, klar, nach einem Gebet des Glaubens! Zuerst bittet er Gott um Hilfe und erkennt, dass von Menschen man keine Hilfe erwarten kann, aber dann bekennt er Gott, mit dem er mächtige Tagen tun wird und der seine Bedränger zertreten wird. Er glaubte daran, dass er mit Gott mächtige Dinge erleben wird und hat sich auf sein Schutz verlassen, der die Bedränger von ihm fern halten wird.
Wir haben auch viele „Bedränger“ im Leben, die uns das Leben schwerer machen. Doch wir sind nicht hilflos diesen Bedrängern ausgeliefert. Im Psalm 9,10-11 schreibt David: Doch dem Unterdrückten ist der HERR eine hohe Feste, eine hohe Feste in Zeiten der Bedrängnis. Auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich suchen, HERR. 
Also, wir brauchen uns nicht zu fürchten, denn unser Herr ist eine hohe Feste in Zeiten der Bedrängnis. Die Bedrängnis wird erst nachlassen, wenn wir uns auf Gott verlassen, wenn wir im Glauben sagen: „Mit Gott werden wir mächtige Taten tun!“ Dabei ist es vollkommen egal, was wir in der Vergangenheit für Fehler gemacht haben und wo wir alles versagt haben.
Wir dürfen uns die Lieblingslügedes Feindes  (Du bist ein Versager, aus dir wird nichts!) nicht einreden lassen. Wir dürfen glauben und sagen: „Mit meinem Gott werde ich über Mauern springen!“ Und Gott wird uns auf jeden Fall dabei helfen. Denn keiner steht so zu seinem Wort wie Gott.

Gottes Segen empfangen!

Seit einiger Zeit schreibe ich eine Columne bei Funky Fish, im letzten Artikel ist die Rede über den Segen, den wir empfangen, wenn wir die andere segnen.

DankBarSein

„Ich gehöre zu denen, die nicht nur in die Kirche gehen, wenn sie von Gott etwas wollen, sondern auch, um sich bei ihm zu bedanken.“

Philipp Rösler (*1973), Bundeswirtschaftsminister QUELLE: WIRTSCHAFTSWOCHE

Ehrlich gesagt, war ich ein wenig überrascht, als ich dieses Zitat von unserem Wirtschaftsminister gelesen habe, find’s aber gut, dass er so was sagt. Man hört sonst so wenig von Gott in der Politik, was unbedingt anders werden soll, bevor die Islamisten nicht anfangen, in der Politik laut „Allah akbar!“ zu schreien.
Das nur am Rande gesagt. Eigentlich geht’s mir um die Dankbarkeit.
In zwischenmenschlichen Beziehungen bedankt man sich meistens, wenn man etwas von dem anderen bekommt, aber selten bedankt man sich für das, was man noch nicht bekommen hat. In der Beziehung zu Gott ist das aber am wichtigsten. Wenn ich mich bei Gott für etwas bedanke, was ich von Ihm noch nicht sehen kann, dann ist das der Glaube. Ich habe mich jahrelang bei Gott für die Heilung bedankt, die ich erst nach 10 Jahren des Glaubenslebens bekommen habe. Ich habe Gott gar nicht um die Heilung gebeten, weil Er sie mir bereits in Seinem Wort zugesprochen hat. So ist das auch in anderen Dingen, die Gott uns in Seinem Wort verheißt. Wir dürfen Ihm jetzt schon dankbar dafür sein, was Er ganz sicher tun wird, wenn es in Seinem Wort geschrieben steht.
So hat Gott z.B. dem Israel so viel Segen zugesprochen, nur mit der Bedingung, dass sie der Stimme des HERRN, ihres Gottes, genau gehorchen, dass sie darauf achten, all Seine Gebote zu tun. So steht’s in 5. Mose 28,1-13 geschrieben:

 

Und alle diese Segnungen werden über dich kommen und werden dich erreichen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst. Gesegnet wirst du sein in der Stadt, und gesegnet wirst du sein auf dem Feld. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Ackerlandes und die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und der Zuwachs deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang, und gesegnet wirst du sein bei deinem Ausgang. Der HERR wird deine Feinde, die sich gegen dich erheben, geschlagen vor dir dahingeben. Auf einem Weg werden sie gegen dich ausziehen, und auf sieben Wegen werden sie vor dir fliehen. Der HERR wird dir den Segen entbieten in deine Speicher und zu allem Geschäft deiner Hand, und er wird dich segnen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. Der HERR wird dich zu einem heiligen Volk für sich erheben, wie er dir geschworen hat, wenn du die Gebote des HERRN, deines Gottes, hältst und auf seinen Wegen gehst. Und alle Völker der Erde werden sehen, dass der Name des HERRN über dir ausgerufen ist, und sie werden sich vor dir fürchten. Und der HERR wird dir Überfluss geben an Gutem, an der Frucht deines Leibes und an der Frucht deines Viehes und an der Frucht deines Ackerlandes, zur Wohlfahrt in dem Land, das dir zu geben der HERR deinen Vätern geschworen hat. Der HERR wird dir seinen guten Schatz, den Himmel, auftun, um deinem Land Regen zu seiner Zeit zu geben und um alles Tun deiner Hand zu segnen. Und du wirst vielen Nationen ausleihen, du selbst aber wirst dir nichts leihen. Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und du wirst nur immer aufwärtssteigen und nicht hinuntersinken, wenn du den Geboten des HERRN, deines Gottes, gehorchst, die zu bewahren und zu tun ich dir heute befehle.
Doch nicht nur stures „Gebote halten“ bringt den Segen, sondern ein dankbares Herz, das an die Zusagen Gottes glaubt und im Glauben lebt. So kann ich mit Paulus sagen:

Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar! (Kol. 3,15)