Archive Monthly Archives: April 2012

… du bist reich


Kennt ihr das, wenn alle mögliche Problemen auf einmal kommen und es scheint keine Lösung dafür zu geben? In so einer Situation stecke ich momentan. Das Auto ist kaputt gegangen, musste zu Reparatur gebracht werden, die Arbeitssuche geht wieder los, Rechnungen überfüllen den Briefkasten. Eigentlich eine Situation zum verzweifeln. Doch mir Sorgen machen will ich nicht, weil ich mich voll und ganz auf Gottes Hilfe verlassen kann. Dieses Bibelvers kam daher heute ganz passend in den Losungen. Gott will mich und auch dich ermutigen, im zu vertrauen, wenn es schwer wird. Gott ist 100% treu! Und wer sich auf Ihn verlässt, der wird nie verlassen. Egal wie verrückt das Leben manchmal spielt, der Sturm wird sich irgendwann beruhigen und der tiefer Frieden erfüllt unser Herz. Gott ist allmächtig, das heißt, dass für Ihn nichts unmögich ist. Deswegen ist alles möglich dem, der glaubt! Also glauben sollte man nicht an das Negative, was man sieht, sondern an das Gute, was man noch nicht sieht. Erst dann wird das Unsichtbare sichtbar.

Falsche Götter

Heute hab ich ganze Zeit im russischen Fernseher die Nachrichten verfolgt, wo man über den Vandalismus in der russischorthodoxen Kirche. Da zeigten sie, wie tausende von Russen sich vor einem Tempel versammelten und das Oberhaupt der Kirche Kiril hat die Rede gehalten, dann zeigten sie die beschädigten Ikonen. Nun ich wollte dem Kirchenoberhaupt eine Frage stellen: „Wenn diese Ikonen echte Götter wären, hätten sie sich doch selbst beschützen können, oder?“ Und so versammelte sich die ganze Kirche, um die Göttlichkeiten vor den Randalierer zu beschützen. Gott ist lebendig und für uns unsichtbar. Johannes schreibt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (Joh. 1,1) Eigentlich klare Sache: Gott ist das Wort! Und weil Gott ein lebendiges Wort und nicht bloß eine Sammlung von Buchstaben ist, kann man Ihn nicht sehen, aber Sein Wirken im Leben deutlich spüren. Leider haben wir oft im Leben irgendwelche Götter, die wir anbeten(auch wenn wir das heimlich tun). Gott aber will allein in unserem Herzen wohnen und regieren. Unser Leben soll Ihm allein geweiht werden.

Mein russischer Blog
Tägliche Andachten auf Russisch

Wo Heilung ist, da ist auch Neid…

Blinde und Lahme im Tempel gingen zu Jesus und er heilte sie. Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich.
Matthäus 21,14-15

Dieses Vers stand heute in den Losungen und weckte meine Aufmerksamkeit, weil die Hohenpriester und Schriftgelehrten entrüsteten sich über die Wunder, die Jesus tat. Die Frage ist: Warum?! Jesus hat nichts Böses gemacht, er heilte Kranken. Das ist doch nett! Oder? Aber ich denke, dass hier ganz viel Neid im Spiel war. Die Hohenpriester und Schriftgelehrten fühlten sich in dieser Situation machtlos und fürchteten den Verlust ihrer Mitglieder, die dann Jesus nachfolgen würden. Ähnliches passiert auch heute noch. Wenn in irgendeiner Gemeinde jemand durch Glauben und Gebet geheilt wird, wird das gleich verteufelt oder kritisiert. Meistens sind irgendwelche Theologen im Spiel, die nicht über den Tellerrand ihrer Theologie schauen wollen und alles „ungewöhnliche“ einfach ablehnen. Leider!
Ich kann nur sagen, dass Jesus auch heute noch die Kranken heilt und zwar durch die Kraft des Heiligen Geistes, der als sein Stellvertreter auf der Erde ist. Mich hat Jesus auch geheilt, zwar nicht sofort, sondern durch jahrelangen Gebete und durch beständigen Glauben. Aber Er tat es! Dafür gibt’s keine Theologie, man nehme einfach das Wort Gottes, verlasse sich auf seine Verheißungen und nehme dankend von Gott an, was Er versprochen hat.

Papaaaaaa!!!!!

Meine kleine Tochter ist zur Zeit wieder im Krankenhaus, weil sie am Freitag ihren dritten Fieberkrampf hatte. Das ist anstrengend für uns alle. Ich muss nach der Arbeit noch zum Krankenhaus fahren und sie mit meiner Frau hat im Krankenhaus auch nicht leicht. Doch in all den bösen Umständen erlebe ich etwas, was mir das Herz zerreißt. Wenn ich meine Mädels besuche, läuft meine Tochter mit Jubel mit entgegen und schreit laut: „Papaaaaa!!!!“ Und wenn ich sie abends verlasse, weint sie, weil ich gehen muss. Jetzt hab ich darüber nachgedacht, wie sich wohl Gott, unser Himmlischer Vater, sich fühlt, wenn wir mit einem „Papaaaaaaa!!!“-Jubel in Seine Arme laufen. Ich denke, dass es Ihn auch sehr berührt. Wenn es für uns oft so selbsverständlich ist, dass Gott sich um uns kümmert und uns versorgt, dann scheint Er uns dann nicht wirklich wichtig zu sein. Wenn es aber so aussieht, als hätte Er uns verlassen, dann heulen wir Ihm die Ohren voll und beklagen unser Leid. Aber Gott will im Prinzip nur eins: Unser liebster Papi sein!
Die Medien berichten aktuell über das Geburtstag des Papstes und die Katholiken feiern ihn als „heiligen Vater“, aber er ist doch nur ein Mensch! Ein echter Vater ist nur Gott! Nicht umsonst sagte Jesus: „Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel!“ (Matth. 23,9) Also kann ich mir ruhigem Gewissen behaupten, dass die katholische Kirche Jesus Christus nicht gehorcht.
Doch das ist nicht mein Thema.
Ich bin zwar noch nicht lange Vater und die Vater-Rolle fällt mir manchmal nicht so leicht, doch es macht mich super glücklich, wenn ich sehe wie mein Kind lacht und sich freut, wenn sie ihren Vater sieht. Lasst uns unserem Himmlischen Papa eine große Freude bereiten und Ihm zu jubeln!

JESUS CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!!!!

FROHE OSTERN!!!
Ja, unser Herr und Retter Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Damit hat Er sein Werk für uns vollbracht. Wir brauchen, keine Tiere zu opfern und wir müssen niergendwohin pilgern, um Gottes Gnade zu verdienen. Ich wünsche euch allen gesegnete Ostern!!!

DER OSTERHASE KOMMT???

Nun geht wieder die Eiersuche los! Egal ob zuhause oder im Internet, überall sucht man schöne bunte Eier. Weil es Ostern ist und der Osterhase sie für uns versteckt? Na, wer sowas glaubt, der ist fehl informiert. Leider glauben viele tatsächlich daran, dass Ostern ist nur dafür da, um die bunte Eier vom Osterhasen zu suchen. Aber dass es eigentlich nur darum geht, dass Jesus Christus für uns gestorben ist und am dritten Tag auferstanden ist, wissen die wenigsten. Ich glaube auf jeden Fall nicht an den Osterhasen, ich glaube an Jesus Christus, der für mich persönlich starb, damit ich frei bin von aller meiner Schuld und von jeder Sünde. Eigentlich ist für mich immer Ostern, denn jeden Tag brauche ich Christi Hilfe und Unterstützung im alltäglichen Leben. Ich brauche Seine Weisheit, Seine Führung, Seinen Frieden und Seine Freude in meinem Herzen.
Was mir der Glaube an Jesu Tod und Auferstehung bringt, steht in 1. Thessalonicher 4,14: Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.

Also, es lohnt sicher eher an Jesus Christus, an Sein Tod und Seine Auferstehung zu glauben, als an den Osterhasen, der nur eine Märchenfigur ist.

Die Zeit


Morgen habe ich Geburtstag und das lässt mich wieder über die Zeit nachdenken, die ich bereits hinter mir habe und über die Zeit, die noch vor mir liegt.
Prediger schreibt:
Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit: Zeit fürs Gebären und Zeit fürs Sterben, Zeit fürs Pflanzen und Zeit fürs Ausreißen des Gepflanzten, Zeit fürs Töten und Zeit fürs Heilen, Zeit fürs Abbrechen und Zeit fürs Bauen, Zeit fürs Weinen und Zeit fürs Lachen, Zeit fürs Klagen und Zeit fürs Tanzen, Zeit fürs Steinewerfen und Zeit fürs Steinesammeln, Zeit fürs Umarmen und Zeit fürs sich Fernhalten vom Umarmen, Zeit fürs Suchen und Zeit fürs Verlieren, Zeit fürs Aufbewahren und Zeit fürs Wegwerfen, Zeit fürs Zerreißen und Zeit fürs Zusammennähen, Zeit fürs Schweigen und Zeit fürs Reden, Zeit fürs Lieben und Zeit fürs Hassen, Zeit für Krieg und Zeit für Frieden. Welchen Gewinn hat also der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht? Ich habe das Geschäft gesehen, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich darin abzumühen. Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende. Ich erkannte, dass es nichts Besseres bei ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun. Aber auch, dass jeder Mensch isst und trinkt und Gutes sieht bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. Ich erkannte, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird. Es ist ihm nichts hinzuzufügen und nichts davon wegzunehmen. Und Gott hat es so gemacht, damit man sich vor ihm fürchtet. Was da ist, war längst, und was sein wird, ist längst gewesen; und Gott sucht das Entschwundene wieder hervor. Prediger 3,1-15

Diese Frage „Welchen Gewinn hat also der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht?“ stellt er zu Recht. Wir mühen uns oft ab, sind andauernd im Stress, weil wir etwas besorgen, etwas erreichen, etwas erledigen müssen. Dabei geht so viel wertvoller Zeit verloren. Denn es gibt Dinge im Leben, um die sich unser Gott für uns besser kümmern kann, als wir das machen. Unsere Sorgen nehmen uns Ruhe weg und wir drehen uns wieder im Hamsterrad, um alles gut zu machen. Aber, besser als Gott, können wir sowieso nicht machen. Wenn ich zurück blicke auf mein Leben, dann sehe ich leider, dass ich soviel Zeit vergäudet habe, weil ich etwas versucht habe, zu machen ohne Gott zu fragen. Ja, so spart man tatsächlich Zeit, wenn man Gott fragt, was man als nächstes tun soll.