Archive Monthly Archives: Februar 2012

Wir sitzen alle in einem Boot

Gestern während der Lobpreiszeit im Gottesdienst hatte ich einen Bild von einem Boot, der voll mit Menschen war und den Jesus gesteuert hat. Das kann ich so deuten: Wir, Christen, sitzen in einem Boot, der ein Sinnbild für die Gemeinde ist. Da sind wir alle gleich! Keiner ist besser oder schlechter, wir befinden uns alle auf dem gleichen Weg, außer wir springen über Bord. Denn im Meer der Sünde und der Verführung werden wir bald ertrinken. Aber so kann uns Jesus in seinem Boot sicher ans Land bringen.

Wie es uns gelingt, Gott zu suchen…

Heute morgen bei der Stillen Zeit las ich in 2. Chronik
26 über den König Usija, der sehr jung war, als er König wurde. Da steht zum
Beispiel: Und er tat, was dem HERRN wohlgefiel, ganz
wie sein Vater Amazja getan hatte. Und er suchte Gott, solange Secharja lebte,
der ihn unterwies in der Furcht Gottes; und solange er den HERRN suchte, ließ es
ihm Gott gelingen.

Interessant ist, dass er Gott nur suchte, solange Secharja lebte, der ihn
unterwies in der Furcht Gottes. In dieser Zeit ist dem Usija vieles gelungen, er
hat viele feindliche Heere besiegt und Städte aufgebaut. Doch im Vers 16 steht:
Und als er mächtig geworden war, überhob sich sein Herz
zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen den HERRN, seinen Gott, und ging
in das Haus des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern.

Und das war für einen, der dafür nicht geheiligt war, unzulässig. So bekam er
Aussatz mit dem er den Rest seines Lebens von allen abgesondert leben musste.
Das ist wahrscheinlich passiert, als Secharja ihn nicht mehr in Furcht Gottes
unterweisen durfte, weil er eben vor lauter Macht zu hochmütig wurde.
Wie sieht es mit Dir aus? Hast Du einen, der Dich in Furcht Gottes
unterweisen darf? Hast Du jemanden, der Dich ermutigt und aufbaut, wenn Du es
allein nicht schaffst? Das kann dein Pastor sein oder ein Freund, der auch Jesus
nachfolgt. Wenn Du so einen Menschen neben Dir hast, bist Du gesegnet. Wenn Du
aber voller Hochmut und Arroganz bist und denkst: "Ich kann doch alles alleine
schaffen!", dann stehst Du kurz vor der Fall. Gott will, dass wir Ihn
gemeinsam suchen, dass wir uns gegenseitig ermutigen und gutes tun.
Möge
der Herr Dir so einen Freund zur Seite stellen, der Dich in Furcht Gottes
unterweist!

Die auf den Herrn vertrauen…

Vielleicht denkst Du gerade: „Schon wieder will er über das Vertrauen reden?“ Aber natürlich! Denn ohne Vertrauen kann keine Beziehung lange existieren. Die Beziehung zwischen mir und meiner kleinen Tochter soll als kleiner Beispiel dienen, um die Frage des Vertrauens zu erläutern. Wenn ich mir ihr draußen bin und sie muss die Treppe runter steigen, reicht sie mir ihre Hand und gibt mir zu verstehen, dass ich ihr helfen soll, die Treppe runter zu steigen. Dann gebe ich ihr meine Hand und sie geht fröhlich Stufe für Stufe die Treppe runter, weil sie mir vertraut, dass ich sie nicht los lassen würde und sie nicht fallen würde. So einen kindlichen Vertrauen brauchen wir in unserem Herzen zu unserem Gott. Wenn wir seine Hilfe brauchen, rufen wir zu ihm und reichen ihm unsere Hand. Er streckt uns seine Hand entgegen und führt uns die Treppe runter, damit wir uns nicht verletzen. Und wenn es Steine auf der Treppe liegen, nimmt er sie weg, damit wir nicht stolpern. Natürlich, wenn Gott merkt, dass wir bereits selbst fähig sind, die Treppen zu steigen, dann lässt er uns das alleine machen. Wir haben manchmal trotzdem Angst, doch wir müssen unsere Fähigkeiten erkennen und Gott einfach vertrauen, dass er uns beschützen wird, wenn wir die Treppe runter gehen. Wir können uns darauf verlassen, dass er uns den Weg frei gemacht hat. Wir brauchen, keine Angst mehr zu haben, dass auf der Treppe noch Steine liegen könnten, über die wir stolpern. Selbst wenn es so ist und wir trotzdem im Glauben und Vertrauen unser Fuß auf die Treppe stellen, wird Gott, während wir uns bewegen, alle Steine vor uns wegfegen. Natürlich, wenn wir ihn mit unserer Angst daran hindern. Also wichtig ist: Gott zu rufen, Ihm zu vertrauen und im Vertrauen zu gehen. Dann werden alle Hindernisse auf dem Weg weggeräumt.

DER SIEGER ist umgezogen!

Leider habe ich fast vergessen, dass ich diesen Blog hier noch habe. Nun seit einem Jahr habe ich neuen Blog unter www.dersiegerblog.de
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DER SIEGER Blog

Dieser Blog hier wird leider nicht mehr geführt, dafür gibt’s seit einiger Zeit einen neuen Blog von mir. Ihr könnt ihn hier besichtigen und sich anmelden.

Feed

Der Herr ist mein Hirte

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang.
Psalm 23

Dieser Psalm ist die größte Ermutigung in der ganzen Bibel gegen Sorgen. Wenn uns die Sorgen plagen, Er erquickt meine Seele. Wenn ich nicht fähig bin, Gerechtigkeit auszuüben, Er leitet mich auf Pfaden der Gerechtigkeit. Auch im Tal des Todesschattens brauche ich mich nicht zu fürchten, denn Er ist bei mir. Sein Stecken und Sein Stab trösten mich.
Vor meinen Feinden deckt Er mir einen festlichen Tisch!
Der Feind will uns kaputt kriegen, doch er schafft das nicht, wenn wir uns auf so einen wunderbaren Gott vollkommen verlassen. Denn Er ist ein guter Hirte! Er lässt mein Becher über fließen, auch wenn ich im Becher momentan noch den Boden sehen kann. Seine Güte und Gnade verlassen mich nicht, sondern bleiben bei mir mein ganzes Leben lang. Nun darf ich mich auch jetzt schon darauf freuen, ins Haus der HERRN für ganze Ewigkeit einzuziehen.

Werdet wie die Kinder!

Meine kleine Tochter (1,5 J.) ist eine wahre Anbeterin. Heute im Gottesdienst, als die Lobpreisband anfing, zu spielen, war sie die erste, die angefangen hat zu klatschen und zu tanzen. Auch nach jedem Lied, als alle still standen, klatschte sie ganz laut. Das hat mir wieder gezeigt, was Jesus mit dem Wort aus Matthäus 18,3 meinte. Gott braucht keine versteinerte fromme Gesichter, die nur Lieder singen, er will funkelnde Freude in unseren Augen sehen. Er will, dass wir ihm, wie die Kinder ihren Eltern, alles anvertrauen können und uns von ihm vollkommen angenommen und geliebt fühlen. Lasst uns wie die Kinder sein!

Der Segen Gottes

Heute hab ich dieses Video von einem bekannten Pastor aus Bremen entdeckt: hier klicken. Dann lasst uns ein Segen sein.

Hörer des Gebets

Hörer des Gebets, zu dir wird alles Fleisch kommen. Sündige Taten2 haben mich überwältigt; unsere Vergehen3, du wirst sie vergeben. Glücklich, den du erwählst und nahen lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen! Wir werden gesättigt werden mit dem Gut deines Hauses, dem Heiligen deines Tempels. Du wirst uns furchtbare Dinge in Gerechtigkeit antworten, Gott unseres Heils, du Zuversicht aller Enden der Erde und des fernen Meeres,  der die Berge festigt durch seine Kraft, umgürtet ist mit Macht, der das Brausen der Meere besänftigt, das Brausen ihrer Wellen und das Getümmel der Völker.
Psalm 65, 3-8

Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.
1. Johannes 5,14

Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott, und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.
1. Johannes 3,21-22

Kommt, hört zu, alle, die ihr Gott fürchtet, dass ich erzähle, was er an meiner Seele getan hat. Zu ihm rief ich mit meinem Munde, und Erhebung seines Namens war unter meiner Zunge. Wenn ich es in meinem Herzen auf Götzendienst abgesehen hätte, so würde der Herr nicht hören. Doch Gott hat gehört, er hat geachtet auf die Stimme meines Gebets. Gepriesen sei Gott, der nicht verworfen hat mein Gebet noch seine Gnade von mir zurückzieht!
Psalm 66,16-20

Wie Du siehst, Gott wird in der Bibel als Hörer des Gebets beschrieben. Das können auch viele Menschen bestätigen, die Gott bereits um etwas gebeten haben. Meine Gebete wurden immer erhört, auch wenn nicht alle! Denn Gott weiß besser, was gut für mich ist, als ich. Sei ermutigt, Gott auch um verrückte Dinge zu bitten, die Du dir vielleicht wünschst!  Und vergiss dabei nicht, Gott gleich zu danken, denn damit zeigst Du Ihm deinen Glauben. Gott will auf unsere Gebete antworten, auch wenn es länger dauert. Gottes Antwort kommt immer zum richtigen Zeitpunkt!

Der Dumme Affe


Zuerst eine Kurzgeschichte:

Ein Affe lebte in Afrika, fraß süße Bananen, spielte mit seinen Artgenossen. Doch eines Tages ist es ihm zu langweilig geworden. Dann hat er auf einem Baum einen Plakat entdeckt, auf dem stand: „Zirkus-Affe für den Wanderzirkus gesucht!“ Da dachte der Affe: „Oh, toll! Dann kann ich die ganze Welt bereisen und mein Leben genießen.“ So meldete er sich beim Zirkusdirektor und fuhr mit dem Wanderzirkus von Stadt zur Stadt. Doch, was der Affe vorher nicht geahnt hat, war dass er die meiste Zeit im Käfig verbringen musste. Nur für die Bühne durfte er den Käfig verlassen. Das Futter im Zirkus hat ihm auch nicht sonderlich geschmeckt. Und außer vielen verschiedenen Menschengesichtern hat er sonst nichts von der Welt gesehen. So wurde der Affe traurig und vermisste seine Freiheit in Afrika. Doch, jetzt ist er ein Zirkus-Affe und der Zirkusdirektor darf mit ihm kommandieren. Und so verging ein Jahr, bis der Zirkusdirektor nicht mehr mit der Leistung des Affen zufrieden war. So hat er ihn bei einem Zoo abgegeben. Doch der Affe wollte nachhause, nach Afrika. Später hat er gehört, dass die Tierschützer ihn wieder in die Freiheit bringen wollen, um ihn wieder auszuwildern. Das gefiel dem Affen und so wurde er wieder befreit.

Sagt uns diese Geschichte irgendwas? Ich habe sie geschrieben, weil mir immer mehr auffällt, dass wir oft unsere Freiheit, die Gott uns gegeben hat gegen Gefangenschaft freiwillig austauschen, weil wir meinen, dass in der Gefangenschaft auch schön sein kann. Wie der Affe dachte, dass im Wanderzirkus ihn ein erfülltes Leben erwartet. Doch danach war er deprimiert. Aber genau so wie die Tierschützer den Affen befreiten, möchte Jesus Christus uns immer wieder aus unserer Gefangenschaft befreien. Ob das Sünde, schlechte Gewohnheit, Bitterkeit, Armut oder irgendein anderes Gefängnis ist, Gott möchte uns immer die Chance geben, frei zu sein. Denn für die Freiheit sind wir berufen. Lasst uns diese wunderbare Freiheit nicht gegen Verlockungen dieser Welt austauschen.