Archive Monthly Archives: November 2011

Vom Versager zum Held

Der Herr aber sprach:  Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.
Lukas 22,31-34

Jesus wusste, dass Petrus ihn verleugnet. Er wusste, was das für ein Mensch war und wie impulsiv er manchmal war. Aber er hat für ihn gebetet, damit sein Glaube nicht aufhöre. Wir sehen weiter, dass Petrus Jesus tatsächlich verleugnet hat, aber später lesen wir auch z.B.:  „Petrus aber sprach: Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers: Geh umher! Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sofort aber wurden seine Füße und seine Knöchel stark, er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Und er trat mit ihnen in den Tempel, ging umher und sprang und lobte Gott. Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott loben.“ (Apg. 3,6-9)

Manchmal gibt’s Phasen im Leben, wo man sich nicht mehr mit Gott verbunden fühlt und der Feind versucht sich in unser Leben einzumischen. Aber Jesus betet für uns, damit wir wieder in Kontakt zu Gott treten und seinen Segen empfangen können. Gott gibt uns nicht auf, wenn wir versagen. Er will aber, dass wir unsere Brüder stärken, wenn wir zurückkehren. Wir machen viele Erfahrungen im Leben, die nicht alle positiv sind, können aber später die anderen warnen und ermutigen, damit sie nicht die gleiche Fehler machen und manches vielleicht sogar besser meistern können, als wir es in unserer Situation gemacht hätten. Wenn du schwach bist, rufe zu Gott und lass Dich von den Brüdern und Schwestern ermutigen, die ähnliche Problemen durchgemacht haben wie Du.

Menschenfurcht

„Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den Herrn vertraut, ist in Sicherheit.“ (Sprüche 29,25)
Oft versuchen wir uns vor anderen Mitmenschen zu verstellen, weil wir haben Angst, dass sie über uns etwas schlechtes denken könnten. Dann fangen wir uns so zu verhalten und so zu handeln, als wären wir nicht selbst, sondern nur um anderen zu gefallen. Der Vers oben klärt uns auf, dass wir nur dann in Sicherheit sind, wenn wir auf den Herrn vertrauen und nicht wenn wir alles richtig machen, damit keiner zu meckern hat.
„Die Person ansehen ist nicht gut, und für einen Bissen Brot kann ein Mann zum Verbrecher werden.“ (Sprüche 28,21)
Hier steht klar und deutlich, dass Menschengefälligkeit zum Verbrechen führen kann. Oft tut man einem Gefallen und verdeckt seine Bosheiten, weil man z.B. keinen Freund verlieren will. Aber das ist nicht gut. Gott wird uns anstelle eines bösen Freundes, tausend gute Freunde schenken.
Zum Schluß noch ein Wort von Petrus:
„Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden, Und seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch – damit ihr durch sie wachset zur Rettung -, wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr gütig ist!“

Also, denk daran: Gott liebt Dich so wie Du bist, Du brauchst Dich nicht zu verstellen oder jemandem etwas vorzuheucheln. Denn wenn Gott mit uns ist, wer kann gegen uns sein? Keiner!!!

William Paul Young und „Die Hütte“

Wilhelm Paul Young wollte nur eine Geschichte für seine Kinder schreiben und dann wurde sein Buch „Die Hütte“ zum Bestseller. Er schreibt über die Gespräche mit Gott. Ich find das Buch klasse und würde es gern jedem empfehlen, zu lesen.
Hier ist ein Interwiew des Medienmagazins Pro mit dem Bestseller-Autor:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=IPDMrHWe4pE]


Wenn Du das Buch auch lesen willst, dann kannst Du ihn HIER bestellen.

LEIDenschaft

Wenn du das gleich liest, dann denkst du bestimmt: „Ich habe ja auch Leid erlebt!“
Gestern lernte ich einen Kollegen auf der Arbeit kennen, der aus Sibirien kam. Als ich dann laut sagte: „Ach, wie schön ist das Leben!“ Sagte er dann: „Ja, aber nur wenn das Leben schön ist.“ Dann meinte er zu mir, dass ich wohl kaum was schwerwiegendes im Leben erlebt hätte. Ich musste ihm widersprechen, aber ich sagte ihm, dass es kein Problem im Leben geben kann, das man nicht lösen kann. Und mit Gott kann man tatsächlich alle Probleme lösen. David schreibt:Vielfälltig ist das Unglück des Gerechten, aber aus dem allen rettet ihn der Herr.“ Da steht nicht: „Der Gerechte hat überhaupt kein Unglück und wenn schon, dann rettet ihn Gott nur aus einigen Unglücks!“

Man ist als Diener Gottes meistens irgendwelchen Angriffen des Feindes ausgesetzt. Aber dann ist das Wirken Gottes umso stärker und herrlicher, als wäre nichts schlimmes passiert. Wenn wir keine Probleme haben, braucht Gott uns bei keinen Problemen zu helfen. Aber meistens ist es so, dass der Feind für die Probleme sorgt, damit Gott dann unsere Probleme lösen kann. Aber erst dann, wenn wir ihn darum bitten. Also, egal wie es im Moment um uns aussieht, wahr ist: Gott rettet uns aus allen Unglücks!

Licht am Ende des Tunnels

Zitat: „Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.“ Friedricht Rückert

Manchmal steckt man in eines dunklen Tunnel des Lebens, wo man nicht weiter sehen kann. Man tappt um sich herum und weiß immer noch kein Ziel. Doch wir als Kinder Gottes haben immer Hoffnung, auch wenn es drumherum so dunkel und finster aussieht.
Paulus schreibt in Römer 5,13: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“
Für ihn ist Gott ein Gott der Hoffnung, der uns mit aller Freude und allem Frieden im Glauben erfüllen kann. Wenn wir in dem dunklen Tunnel stehen bleiben, werden wir nie das Licht erreichen. Wenn wir uns aber auf der Suche nach Gott und seinen Offenbarungen bewegen, werden wir schon bald das Licht am Ende des Tunnels sehen.
Heute begegnete ich einem 77-jährigen Mann beim Einkaufen, der mir erzählte wie einsam er ist. Alle seine Familienmitglieder sind verstorben und er sitzt ganz allein jeden Tag in seinem Haus. Ich habe mit ihm kurz gesprochen und seine Adresse und Telefonnummer notiert, damit ich ihn besuchen kann. Dieser Mann kennt Jesus nicht und ich wollte ihn auch nicht gleich mit dem Evangelium überrumpeln. Er muss erstmal die Liebe spüren, die ich ihm entgegen bringe, damit er erkennen kann, dass Gott in mir ist. Erst dann kann ich ihm von Jesus erzählen. Ich möchte mich gebrauchen lassen, um einem Menschen, der keine Hoffnung hat, Hoffnung zu schenken. Möge Gott mir dabei helfen.
Es gibt leider sehr viele einsame Leute in unserer Gesellschaft, die jemanden brauchen, um zu reden, jemanden, der sie versteht. Schauen wir uns einbisschen um und ich bin sicher, dass Gott uns solche Leute zeigen wird, für die wir die Hoffnungsträger sein können.

Andachten für jeden Tag