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Wie verkauft sich die Bibel…

Zuerst ein Witz:
Ein Priester wird beauftragt in einer Woche 500 Bibeln in einem kleinen Dorf zu verkaufen. Schafft er es nicht wird er gefeuert. Der Priester macht sich also ans Werk. Nach vier Tagen hat er aber erst zwei Bibeln verkauft. Völlig niedergeschlagen sitzt er in der Kirche und denkt nach wie er die 498 restlichen Bibeln verkaufen kann, als plötzlich ein kleiner Junge eintritt, der dem Priester helfen möchte. Der Priester gibt dem Jungen die 498 Bibeln. Nach drei Stunden kommt der Junge wieder und möchte noch mal 500 Bibeln verkaufen. Fragt der Priester ganz verdutzt: „Ja, wie hast du denn all die Bibeln so schnell verkauft?“ Sagt der Junge: „Ich habe gesagt, entweder lese ich ihnen die Bibel vor, oder sie müssten sie kaufen.“

Aber jetzt Witz beiseite und denken wir drüber nach. Wie verkaufte der Junge die Bibeln? Er drohte, aus der Bibel vorzulesen, wenn man sie nicht kauft. Eigentlich traurig, dass die Menschen nichts aus der Bibel vorgelesen bekommen wollen. Andererseits ist es unsere Aufgabe, die Bibel in unserem Umfeld lebendig und attraktiv zu machen. Aber wie? Eigentlich ganz einfach: Nach der Bibel leben. Wenn ich es meinem Nachbar erzähle, dass eine Verheißung aus der Bibel sich in meinem Leben erfüllt hat, dann wird er neugierig und liest in der Bibel. Wir müssen die Bibel nicht zitieren, weil der Buchstabe allein tötet. Aber die Liebe Gottes, durch die wir Sein Wort erfüllen können, wird dann die Menschen zum Glauben führen.

In den Schwachen mächtig

Als ich diese Bibelstelle entdeckte, fühlte ich mich sehr ermutigt. Gott wendet das Geschick der Verletzten und macht die Schwachen zu einem mächtigen Volk. Wir Christen fühlen uns oft klein und schwach angesichts der Problemen und negativen Entwicklungen in der Gesellschaft. Aber, das soll uns doch nicht stören, wenn wir an Jesus Christus glauben, der den Tod besiegte! Ich hatte oft Momente im Leben, wo ich mich schwach und klein fühlte, aber Gott hat sich bisher immer zu mir gestellt und baute mich auf. Ob das finanziellen Probleme, Ablehnung oder sogar Verfolgung waren, er gab mir immer die Hand und stellte mich wieder her, wenn ich am Boden lag. Gott braucht keine starken Leute, er braucht die Schwachen, um sie stark zu machen. Auch wenn die ganze Welt mir den Rücken dreht, Gott sieht mir immer in die Augen und sagt: „Ich bin immer bei dir!“

Es gibt Engel…

 

Das es Engel gibt, glaubt heutzutage schon fast jeder. Über diese geistliche Wesen steht auch viel in der Bibel geschrieben. Meine Erfahrung sagt mir aber, dass die Engel auch in menschlicher Gestalt gibt’s. Das habe in den letzten wieder neu erlebt. Wir sind von Bietigheim-Bissingen nach Weinstadt umgezogen und für den Umzug brauchte ich Helfer. Die Nachbarn waren im Urlaub, meine Facebook-Kontakte konnten oder wollten nicht kommen. So stand ich zuerst allein da, aber ich habe Gott um Hilfe gebeten. Und er schickte mir seine Engel! Menschen, die ich früher nie kannte. Am ersten Tag haben mir drei kleine Jungs geholfen, den Transporter zu entladen und ein Erwachsener von CVJM, viel Möbel aufzusammeln und zu schleppen. Am zweiten Tag musste ich noch die Waschmaschine und ein Schreibtisch in die Wohnung hoch schleppen. Ich bat Gott, mir wieder seinen Engel zu schicken. Als ich dann an der neuen Wohnung ankam und den Kleinkram schon aus dem Auto geholt habe, bin ich zur Kirche (die neben dem Haus steht) gegangen und habe dort einen kräftigen Mann getroffen, den ich fragte, ob er mir helfen würde, die Waschmaschine hoch zu tragen. Er hat zugesagt und so habe ich mein ganzes schweres Zeug hoch gekriegt. Also, diese Männer, die mir ganz spontan geholfen haben, sind die Engel, die Gott mir geschickt hat. Du kannst auch ein Engel für die anderen sein, wenn Du auch jemandem spontan hilfst. Denk dabei nicht an deine Vorteile, denn Gott wird dich dafür belohnen, wenn das der andere nicht machen kann.