Archive Monthly Archives: Juli 2011

Wohin steuern wir?

Jeder Dampfer hat einen Ziel und dampft nicht einfach so durch das Meer. Jede Seele ist auch für etwas Bestimmtes erschaffen wurde, um ein Ziel zu erreichen, das Gott für sie bestimmt hat. Gott hat uns nie versprochen, dass auf unserem Lebensmeer keine Stürme und keine große Wellen geben wird. Aber er hat uns versprochen immer bei uns zu sein. Als Jesus mit seinen Jüngern im Boot war und es fing an, zu stürmen, schlief er einfach. Warum schlief er, wenn sie alle in der Gefahr waren, im See zu ertrinken? Ganz einfach: Er war in seinem Herzen sicher, dass er sein Ziel erreicht, weil er sich beim Himmlischen Vater geborgen fühlte. Als die Jünger ihn weckten sagte er: „Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige?“ Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; und es entstand eine große Stille. (Mt. 8,26) Jesus spricht hier von Furcht und Kleinglaube. Wir fühlen uns von manchen Lebensumständen bedroht und sind dann gelähmt, um den nächsten Schritt zu machen. Aber Gott will uns alle Hindernisse aus dem Weg räumen, wenn wir ihn einfach vertrauen und im Herzen sicher sind, dass er bei uns ist, egal wie die Umstände sind. Wir müssen Gott die Steuerung unseres Lebens übergeben und mutig vorwärts gehen, ohne auf Problemen und Sorgen zu achten. Denn Gott sorgt für uns und ist nur daran interessiert, dass wir im Glauben und seiner Liebe wachsen und ihm in allem vertrauen. Ich bin sicher, dass Gott uns sicher zum Ziel bringt, auch wenn wir manchmal keine Ahnung haben, wohin das Leben geht.

Gott sieht alles…

Wir Menschen denken oft, dass wir von Gott unbemerkt leben können. Sowas wie „Ich komme auch ohne deinen Gott zurecht!“ habe ich schon oft gehört. Viele denken, dass es keinen Gott gibt und sie können tun und machen, was sie selbst für richtig halten. Aber Gott gibt es doch und er sieht alles! Nichts bleibt vor ihm verborgen! Unser Gewissen meldet uns schlechte Gefühle, wenn gesündigt haben. Das ist ein Mechanismus, das Gott in uns hineingelegt hat, damit wir Böses von Gutem unterscheiden können. Nur unser Gewissen kann auch beschädigt werden, wenn wir leidenschaftlich in Sünde leben. Aber auch in diesem Fall dürfen wir vor Gott treten und sagen: „Lieber Gott, Du siehst, dass ich wieder gesündigt habe. Ich bitte Dich, mir alles zu vergeben und mein Herz zu heilen, damit ich nur für Dich leben und Deinen Willen tun kann.“
Auch wenn Gott alles sieht, er richtet sein Blick nicht auf unsere Sünden, sondern auf uns selbst. Er will uns nicht richten, sondern uns retten. Jeder von uns hat mit irgendeiner Sünde zu kämpfen und jeder kann den Kampf gewinnen, wenn man damit zu Jesus Christus kommt, der alle unsere Sünden auf sich genommen hat, um uns zu befreien.

Wertvolles Leben

Heute ist unsere Tochter schon ein Jahr alt geworden! Als ob es alles gestern gewesen ist. Wir haben auf Ihre Geburt gewartet und als sie da war, waren wir als Elter sehr glücklich, denn es war nicht selbstverständlich. Denn als wir erfahren haben, dass meine Frau schwanger war, wurde sie gerade zahnärztlich behandelt und musste Antibiotika nehmen. Die Ärztin, die die Schwangerschaft festgestellt hat, hat uns empfohlen, sofort abzutreiben, weil unsere Tochter sonst krank geboren werden könnte. Aber wir waren damit nicht einverstanden, so eine Entscheidung so kurzfristig zu treffen. Als aber später ein anderer Arzt mit uns geredet hat, meinte er, dass die Medikamente, die meine Frau einnahm keine Auswirkung auf das Baby haben werden. Dann wurde mir klar, dass der Teufel versuchen wollte, unser Baby zu töten, aber Gott hat es bewahrt und heute ist sie ein Jahr alt!

Erste Schritte im Glauben

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Gestern machte meine Tochter erste Schritte. Noch ist sie wackelig auf den Beinen, aber sie lernt ja noch. So sieht es auch mit denen aus, die erste Schritte im Glauben tun. Man macht viele Fehler und fällt öfter auf den Boden. Aber genau so wie ich meine Tochter beim Lernen unterstütze, so greift uns auch unser Himmlischer Vater unter die Arme, wenn es uns schwer fällt, etwas im Glauben zu unternehmen.