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Mitfahren, mithören

Die Fahrt von Bietigheim nach Bremen war anstrengend, aber dank Mitfahrgelegenheit.de hatte ich Paar Fahrgäste, mit denen ich mich nett unterhalten konnte. 2 fuhren mit mir bis Kassel und einer nach Bremen. Mit dem letzten Fahrgast kam ich ins Gespräch über Gott. Wieder dürfte ich Zeugnis von seiner Liebe geben und damit den guten Samen in das Herz des Studenten sähen. Ich versuchte im Gespräch so einfach und so verständlich wie möglich das Evangelium zu verkündigen, damit mein Zuhörer erkennt wie groß die Liebe Gottes zu uns Sündern ist. Dass Gott uns für unsere Sünden nicht verurteilt, sondern uns helfen will, von unseren Sünden frei zu werden. Weiter im Gespräch hat sich herausgestellt, dass der junge Mann bereits mit Christen Kontakt hatte. So hoffe ich nun, dass der Same, den ich gesäht habe, bald Früchte trägt. Ich empfehle jedem, der Jesus Christus bereits als eigenen Retter und Erlöser erlebt hat, jede Gelegenheit zu nutzen, um den Menschen um uns herum von der Liebe Gottes zu erzählen.

Was steckt hinter der Kirche?

Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Was steckt wirklich hinter der KIRCHE? Die großen Kirchenbauten machen meist einen gewaltigen Eindruck. Von Außen sieht so aus, als würde Gott dort wohnen, doch Gott behauptet: „Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen sollte? Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort.“ (Jesaja 66,1-2) Dieses Vers sagt klar und deutlich, dass Gott nicht in irgendwelchen Häusern wohnt.

Aber wo wohnt er dann? In Klageliedern 3,41 steht: „Ihm wollen wir unsere Herzen öffnen, zu ihm, der im Himmel wohnt, die Hände erheben und beten.“ Eigentlich steht’s hier, dass er im Himmel wohnt, aber gleichzeitig steht auch „Ihm wollen wir unsere Herzen öffnen.“ Man öffnet einem Gast die Tür, damit er in unserem Haus sein oder wohnen kann. Genau so auch Gott kann wohnen in unseren Herzen, wenn wir unser Herz vor ihm öffnen.

Ich verstehe viele Menschen, die sich nicht trauen, in eine Kirche zu gehen. Sie denken, dass sie dort nur religiösen Handlungen und Traditionen erwarten und dass Gott sie bestraffen könnte wegen ihrer Sünden. Denn so wird Gott in vielen Kirchen gepredigt als ein zorniger und straffender Gott. Gott ist aber Liebe!

Jesus hat seinen Jüngern nicht gesagt, große Kirchen zu bauen, sondern hat sie beauftragt, Menschen zu Jüngern Christi zu machen. Gott wohnt in der Gemeinschaft seiner Kinder und nicht in großen Kirchenhäusern, wo sich viele Heuchler versammeln und behaupten von Gott eingesetzt zu sein.

Fazit: Gott wohnt nicht in der Kirche, sondern in Herzen deren, die ihr Herz vor ihm öffnen.

Better idia?

„Zuerst schuf Gott den Menschen, dann hatte er eine bessere Idee.“ Das steht auf einem kleinen Schild, den ich in Bremen fotografiert habe. Nun ist die Frage: „Fand Gott, die Idee, Menschen zu schaffen, so schlecht?“ Ich würde diesem Satz widersprechen. Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, wie es in 1. Mo. 1,27-28 geschrieben steht: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen:  Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!“

Der Teufel redet uns Menschen oft ein, dass Gott etwas besseres zu tun hätte, als sich um uns Menschen zu kümmern. Viele Fragen: „Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er so viel Unheil zu?“ Ich frage dann: „Warum lässt der Mensch, Gott nicht etwas Gutes für ihn tun?“

Gott möchte gern unser Leben verändern und viel Gutes in unserem Leben bewirken. Doch er hat uns den freien Willen gegeben und mischt sich nicht in unsere Angelegenheiten, außer wir bitten ihn darum. Gott ist eigentlich von seiner Schöpfung begeistert und liebt uns Menschen mehr, als wir uns das vorstellen können. Nur lassen wir seine Liebe auch an uns ran? Ein einfaches Gebet, kann jeden Menschen mit Gott verbinden: „Gott, ich bitte dich in mein Leben zu kommen und mir alle Schuld und Sünde durch Jesus Christus zu vergeben.“ Und schon lässt man Gott im Leben wirken. Wenn Du denkst, dass Du ein schlechter Scherz von Gott bist, dass Dein Leben ein Scheiterhaufen ist, dann frag lieber Gott, was er dazu meint. Viele Antworten findet man in der Bibel, dem Wort Gottes! Gott segne dich!

Wie fange ich an…

… jemandem von Jesus zu erzählen? Diese Frage hat sich sicher schon jeder Christ gestellt, denn unser Auftrag ist: „Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. “ (Mt. 28)

Gestern war ich im Auto mit einem jungen Mann aus Stuttgart nach Bremen unterwegs. Er sprach auch Russisch und wir haben uns in meiner Muttersprache unterhalten. Ich suche immer nach einer Gelegenheit, jemandem von Jesus zu erzählen. So haben wir uns erstmal über das Leben (Arbeit, Familie, Herkunft) unterhalten bis wir auf den Punkt kamen, wie ich meine Frau kennen lernte. Nun die habe ich bei einem Missionseinsatz in der Ukraine kennen gelernt. Das war der Einstieg ins Gespräch über Jesus. Ich durfte dem jungen Mann ganz locker das Evangelium verkündigen. So rate ich auch jedem, der Wunsch in seinem Herzen hat, Jesus Christus menschen Nahe zu bringen, gut zuhören und im Gespräch den Punkt erkennen, den man als Einstieg für die Verkündigung nutzen kann. Bitte nie einfach wild drauf evangelisieren, sondern die Menschen erst neugierig machen, damit sie Fragen  stellen und damit ihre Offenheit zeigen. Denn sonst sind unsere Worte wie Perlen vor die Säue. Keiner muss sich sofort bekehren. Das ist nicht unser Auftrag, Menschen zu Gott zu bekehren. Unser Auftrag ist, den Samen zu säen. Gott wird dann den Samen begissen und wachsen lassen. Also, seid immer bereit und haltet Ohren und Herzen offen.