Archive Monthly Archives: April 2008

Das Ichthys-Symbol


Sie sehen sie immer um sich herum: Fische auf Autos, Wohnwagen, Fahrädern, Koffern, als Aufkleber oder Anhänger. Viele tragen dieses Zeichen. Man kann es in der ganzen Welt sehen.

WAS STECKT DAHINTER?
Das hat etwas mit der Frühzeit des Christentums zu tun. Nachdem die erste Christengemeinde entstanden war, zogen die Nachfolger Christi aus, um überall die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkünden. Ihr Bekenntnis war kurz. Es lautete: „JESUS IST HERR“. Das war für die römische Kaiser, die diesen Titel für sich selbst beanspruchten, anstößig.
Da sich Christen weigerten, den Kaiser als HERR anzuerkennen, entstanden schon sehr früh Verfolgungen.
Hierdurch wurden Christen in die Anonymität gedrängt und konnten sich nur noch an sehr abgelegenen Plätzen versammeln: in unterirdischen Grotten, in unzugänglichen Wäldern und dergleichen.
Um einander zu erkennen und zu finden, wurde bald ein Symbol gebraucht: das „Ichthys“, das in der griechischen Sprache „Fisch“ bedeutet. Wahrscheinlich ging man dabei von dem Namen aus, den der Herr Jesus seinen Nachfolgern gegeben hatte: „Menschenfischer“. Dieser Fisch schwimmt nach rechts, und man las das Wort als Anspielung auf den Herrn Jesus so:
I(esous) Jesus
CH(ristos) Christus
TH(eou) Gottes
U(ios) Sohn
S(oeter) Erlöser

Heute gibt es weltweit hunderttausende von Christen, die dieses Symbol als Erkennungszeichen benutzen, um zu zeigen, dass auch sie zu der „Gruppe“ derer gehören, die an Jesus Christus, den Sohn Gottes, den Erlöser glauben.
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Scientology, gefährliche Sekte


Sientology ist eine gefährliche Sekte. In Wickipedia hab ich folgendes über sie gefunden:
„Das ist eine Bewegung, deren Ideologie auf Schriften des US-amerikanischen Schriftstellers L. Ron Hubbard zurückgeht. Sie wird wissenschaftlich oft den Neuen Religiösen Bewegungen zugerechnet. In ideeller Hinsicht sind Lehre und Praxis Scientologys von szientistischen und psychotherapeutischen Komponenten geprägt, die später um transzendente Aspekte erweitert wurden.
In der Öffentlichkeit ist Scientology außergewöhnlich umstritten. In Deutschland erreichten die Kontroversen Mitte der 1990er-Jahre ihren vorläufigen Höhepunkt. Seit 1997 wird die Scientology-Kirche aufgrund eines Beschlusses der Innenministerkonferenz durch den Verfassungsschutz beobachtet.“

Worum geht’s bei Scientology?
Eine der grundlegendsten Prämissen der Scientology Religion ist, dass der Mensch im Grunde gut ist und es möglich ist, Zustände in seinem Leben zu verbessern. Grundsätzlich geht es in Scientology um den einzelnen Menschen. Ihr Ziel ist, jedem zu helfen, sich und sein Leben ausreichend zu verstehen, um ihn in die Lage zu versetzen, alles zu verbessern, was er als notwendig erachtet, in einer Weise, die er als notwendig erachtet.
Doch der Mensch ist im Grunde gar nicht gut! Der Mensch ist ein sündiges Wesen. Und der egozentrischer Gedanke der Scientologen widerspricht den Gedanken der Liebe, die Gott, der Schöpfer des Universums für uns hat. In der westlichen Welt gelingt es Scientologen Fuß zu fassen, weil unsere Gesellschaft durch Wohlstand schon sehr ICH-bezogen ist. Traurig aber wahr. Viele gehören bereits dieser Sekte, auch wenn sie sich offiziell zu ihr nicht angehörig fühlen.
Ich will jeden aber dazu ermutigen, nicht das EIGENE WOHL zu suchen, sondern sich mehr um den Nächsten zu kümmern.
Finger weg von der Traumwelt!

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Sektierertum


Wie oft wurde ich verdächtigt, einer Sekte angehörig zu sein, weil mein Glaubensleben nicht nach den Gesetzen und Traditionen der Landeskirche abläuft. Doch was ist eine Sekte? In Wikipedia steht folgendes dazu: Sekte (lat. secta, von sequi, „folgen“, in der Bedeutung beeinflusst von secare, „schneiden, abtrennen“) ist eine Bezeichnung für eine (meist religiöse) Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt mit herrschenden Überzeugungen steht oder sich von einer Kirche bzw. sonstigen größeren Religionsgemeinschaften abspaltet oder von ihr ausgegrenzt wird. So ist beispielsweise das Christentum als Sekte aus dem Judentum hervorgegangen.
Hier wird Christentum als eine Sekte bezeichnet. Aber stimmt das auch? Ich würde mal sagen, dass man diese Frage nicht eindeutig beantworten kann. Aus meiner Sicht ist jeder sektierer, der die Lehre seiner Religionsgemeinschaft über die Lehre Christi stellt und sich als „wahrer Gläubiger“ presentiert. Man könnte auch viele christlichen Gemeinden als Sekte bezeichnen, wenn sie eigenen Ruhm und Ehre suchen, astatt Jesus Christus in Vordergrund zu stellen. Das ist leider traurig.
Ich glaube mittlerweile nicht, dass Gott eine bestimmte Bewegung oder Konfession sich als seine Gemeinde erwählt, sondern er nimmt seine treuen Nachfolger und macht sie eins im Heiligen Geist. Gerade in der letzten Zeit haben überkonfessionelle Dienste und Gemeinschaften zugenommen. Gott wollte uns nie in eine bestimmte Kirche einsperren, aus der wir nie wieder rauskommen. Jesus sagte: „Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium allen Nationen!“ Er sagte nicht: „Bleibt brav in eurer Kirche sitzen und den Rest mach ich schon.“
Er sagte auch: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Joh 13,35
Und darum geht es in Gottes Gemeinde: Liebe untereinander! Wenn du diese Göttliche Liebe in deinem Herzen hast und an das lebendige Wort Gottes glaubst, dann bist du kein Sektierer.

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