Vom Versager zum Held

5 years ago

Der Herr aber sprach:  Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.
Lukas 22,31-34

Jesus wusste, dass Petrus ihn verleugnet. Er wusste, was das für ein Mensch war und wie impulsiv er manchmal war. Aber er hat für ihn gebetet, damit sein Glaube nicht aufhöre. Wir sehen weiter, dass Petrus Jesus tatsächlich verleugnet hat, aber später lesen wir auch z.B.:  „Petrus aber sprach: Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers: Geh umher! Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sofort aber wurden seine Füße und seine Knöchel stark, er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Und er trat mit ihnen in den Tempel, ging umher und sprang und lobte Gott. Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott loben.“ (Apg. 3,6-9)

Manchmal gibt’s Phasen im Leben, wo man sich nicht mehr mit Gott verbunden fühlt und der Feind versucht sich in unser Leben einzumischen. Aber Jesus betet für uns, damit wir wieder in Kontakt zu Gott treten und seinen Segen empfangen können. Gott gibt uns nicht auf, wenn wir versagen. Er will aber, dass wir unsere Brüder stärken, wenn wir zurückkehren. Wir machen viele Erfahrungen im Leben, die nicht alle positiv sind, können aber später die anderen warnen und ermutigen, damit sie nicht die gleiche Fehler machen und manches vielleicht sogar besser meistern können, als wir es in unserer Situation gemacht hätten. Wenn du schwach bist, rufe zu Gott und lass Dich von den Brüdern und Schwestern ermutigen, die ähnliche Problemen durchgemacht haben wie Du.

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