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meine Geschichte

Am Anfang


Ich bin in Russland geboren, wo zu der Zeit Kommunismus herrschte. Im Vorschulalter lehrte mich meine Oma zu beten: „Viktor, sag immer bevor du schlafen gehst: ‚Abba, lieber Vater. Amen.'“ Das habe ich auch eine Weile gemacht bis ich eingeschult wurde. In der Schule sagte uns die Lehrerin: „Es gibt keinen Gott! Ihr seid Atheisten! Opa Lenin ist der gute!“ Nun als kleiner Junge wird man von jedem Schwachsinn schnell überzeugt. So schmiss ich Omas Gebet und behauptete mich als Enkelkind von Lenin. Als ich ungefähr 14 Jahre alt war kam Michail Gorbatschow an die Macht und mit ihm Presse- und Religionsfreiheit. Als ich dann vor dem Fernseher sass und zappte, entdeckte ich eine christliche Sendung,in der es um Gott und die Bibel ging. Danach stellte ich mir die Frage: „Vielleicht gibt es doch einen Gott?“ Dann betete ich: „Gott, wenn es dich gibt, dann will ich dich kennen lernen!“

Frohe Botschaft

Anfang 1991 kam ein Zahnarzt in unser Dorf, um dort für einige Wochen Menschen mit Zahnproblemen zu verarzten. Meine Physik-Lehrerin besuchte ihn auch. Nur sie wusste vorher nicht, dass er überzeugter Christ war. Er nutzte natürlich die Gelegenheit, seiner Patientin von Jesus zu erzählen. Diese Botschaft hat sie sehr begeistert und sie lud eine Jugendgruppe aus einer Gemeinde zu unserer Schule ein. Als diese uns besuchten, kamen sie mir alle irgendwie bekannt vor. Ich spürte etwas heimisches, als sie sangen und predigten. Nach ihrem Einsatz luden sie mich zum Gottesdienst ein. Ich habe die Einladung angenommen und besuchte einen Gottesdienst. Dort schenkte man mir ein Neues Testament, den ich zuhause in Paar Tagen durchgelesen habe. Leider habe ich kein Wort daraus verstanden und begann wieder zu zweifeln.

Geistliche Geburt

Am 25.05.1991 bin ich zum nächsten Gottesdienst gefahren. Im Kopf kreisten Zweifeln: „Ist das überhaupt für mich, diese Glaubenssache? Vielleicht ist das alles Quatsch und ich lasse mich verführen?“ Trotzdem habe ich mich entschlossen den Gottesdienst abzusetzen.
Nach dem Gottesdienst standen zwei Brüder vor dem Altar und beteten. Als ich sie ansah, spürte ich wie mich etwas innerlich zieht und sagt: „Stell dich zu ihnen und bete mit!“ Ich habe der Stimme gehorcht und stellte mich daneben. Nun wusste ich nicht wie man betet. So fing ich an, fromme Worte auszusprechen, die ich in der Kirche hörte (Halleluja, Hosianna…). In diesem Augenblick spürte ich, wie Ruhe und Frieden in mein Herz einkehrt. Ich begann Worte auszusprechen, die ich nicht verstehen konnte. Freude erfüllte mein Herz, die ich früher noch nie erlebte. Ein Bruder daneben sagte mir dann: „Der Heilige Geist hat dich erfüllt! Du bist jetzt Kind Gottes! Willkommen in der Familie, Bruder!“
An diesem Tag könnte ich vor Freude nur jubeln und tanzen, denn ich habe Gott erlebt! Doch ein Bruder sagte dann zu mir: „Pass auf, dem Teufel gefällt nicht, dass du ein Kind Gottes geworden bist!“ Dieser Satz hat mich zuerst gar nicht gestört, denn ich wollte mir die Freude nicht verderben lassen. Als ich aber nachhause kam, verstand ich was dieser Bruder meinte. Meine Eltern haben mich angemacht und mir verboten zum Gottesdienst zu fahren und mit „dieser Sekte“ irgendwas zu tun zu haben.

Wachstum
Ich habe Gott gebeten, dass meine Eltern aufhören, mir zu verbieten, Gottesdienst zu besuchen. Ich bat Gott auch um starken Glauben und nutzte die Zeit, Bibel zu erforschen. Der Geist Gottes gab mir immer neue Offenbarungen und stärkte mein Herz. Da ich seit meinem 16. Lebensjahr unter Epilepsie litt, sehnte ich mich nach einer Heilung und habe Gott darum gebeten. Dann las ich in der Bibel: „Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,5)

Heilung
Der letzte Teil dieses Verses gab mir Glauben, dass ich geheilt werden kann. Ich begann, daran zu glauben und nach jedem Anfall diesen Vers zu bekennen. Ich wurde von vielen Glaubensgeschwistern ermutigt, das zu machen und nicht aufzugeben. 1999 wurde ich an meinem Gehirn in Bielefeld operiert, weil die Ärzte sonst keine andere Lösung für mein Anfallsleiden sahen. Die OP ist gut verlaufen, nur die Anfälle waren immer noch da, auch wenn in bisschen anderer Form. Ich sagte dem Teufel noch 2 Jahre lang nach jedem Anfall: „Mich kannst du nicht verarschen! Durch Jesu Wunden bin ich geheilt!“ Und 2001 hatte ich meinen letzen epileptischen Anfall! So hat sich für mich das lange Kämpfen und Glauben gelohnt und Gott hat mir gezeigt, dass er seinem Wort treu ist.

Familiengründung


2009 durfte ich heiraten, die ich 2000 bei einem Missionseinsatz in Ukraine kennen gelernt habe. Auch Führerschein durfte ich 2009 machen. Das war früher für mich fast undenkbar. Aber mit Gott ist eben alles möglich!
Geburt unserer Tochter


Im Juli 2010 ist unsere süße Tochter Sophie Michelle geboren und ich bin Gott sehr dankbar für so ein wunderschönes Geschenk.
Im Februar 2011 sind wir nach Baden-Württemberg und dann im August 2015 nach Augsburg gezogen.

Geburt unseres Sohnes


Zum Valentinstag 2016 hat Gott uns einen Sohn geschenkt, den wir Mark Philipp Valentin genannt haben.