Jahresrückblick 2014

a couple of years ago

Das Jahr 2014 ist nun schon fast vorbei und ich möchte einen kurzen Rückblick präsentieren, was in meinem Leben dieses Jahr alles passiert ist.

CBC-Banner-190x190Dieses Jahr war für mich kein ruhiges Jahr und langweiliges schon gar nicht. Dass ich beruflich immer noch keine Stabilität erreichen konnte und meine Ausbildung zum Beamten des mittleren nichttechnischen Dienstes bei der Bundeswehr platzte, bin ich meinem Ziel, das Internet mit mehr christlichen Inhalten zu füllen, ein Stück näher gerückt. Die von mir ins Leben gerufene Christliche Blogger Community ist dieses Jahr gut gewachsen und erreicht mehr Leser als früher. Auch dieses Jahr habe ich angefangen, Andachten zu schreiben, die man auch bei der CBC lesen kann. So durfte ich meine Fähigkeiten und Kenntnisse für zwei weitere Internet-Projekte einsetzen: X-Banner-250x250www.gemeinsamfuergott.de, wo man auch meine Beiträge lesen kann, und www.x-pansion.de, wo ich meine grafische Fähigkeiten unter Beweis stellen durfte.
In der Hoffnung, dass ich noch mehr für Gott im Internet machen kann, habe ich mich auch beim Campus für Christus beworben, nur leider ohne Erfolg. Aber das hält mich nicht auf, Gott weiter im Internet zu verherrlichen und Sein Wort zu verbreiten. Er schickt mir auch immer wieder Leute, die ich bei ihrem Dienst im Internet unterstützen darf.
Im April kamen meine Schwiegereltern aus der Ukraine zu uns und wurden hier als Asylbewerber aufgenommen, denn die Lage in der Ukraine ist immer noch angespannt und mein Schwiegervater musste vor lauter Aufregung Schlaganfall erleiden. Da die Medikamente so teuer wurden, dass sie ihm seine ganze Rente kosteten, holten wir ihn hierher. Er war auch einer der Ersten, die nach der Tschernobyl-Katastrophe beim Aufräumarbeiten dabei war.
Im Mai durfte ich wieder als Beter und Seelsorger beim Christustag dabei sein. Ich hab mich sehr gefreut, dort Andreas Boppart persönlich kennen zu lernen, den ich bisher nur von seinen Videos gekannt habe. Auch die Rede vom Volker Kauder fand ich richtig gut. Ich hoffe, dass vielen Menschen dieser Tag Jesus näher bringen durfte. Bin aber immer noch überzeugt, dass jeder einzelner von uns dafür verantwortlich ist, Jesus den Menschen aus unserem Umkreis näher zu bringen.
Die Ukraine-Krise hat uns natürlich auch nicht kalt gelassen, weil meine Frau Ukrainerin ist und weil wir uns dort kennen gelernt haben. Das hat uns aber davon nicht abgehalten, die Heimatstadt meiner Frau Ende November zu besuchen. Wir mussten zwar nur einige Dokumente der Schwiegereltern holen, haben aber schöne Gemeinschaft mit dortigen Christen gehabt, was mich persönlich wieder gestärkt und ermutigt hat. Uns wurde sogar prophezeit, dass wir in Ukraine leben werden. Ob das wirklich Gottes Wille ist, werden wir sehen, aber eins weiß ich sicher: langweilig wird das Leben dort sicher nicht. Nun hoffe wir und beten, dass Gott den Konflikt dort friedlich beendet.

Pläne für das Jahr 2015
Nun, wie man schön sagt: „Der Mensch denkt, aber Gott lenkt!“, so will ich Gott das Lenkrad meines Lebens auch im nächsten Jahr überlassen. Er hat auch bereits angefangen, Dinge für mich in Bewegung zu setzen, wo lange Zeit keine Bewegung zu sehen war. Z.B. wollte ich eine Umschulung zum Mediengestalter machen, aber das Arbeitsamt wollte mich dabei nicht unterstützen. Sogar noch schlimmer: ich wurde zur ärztlichen Untersuchung geschickt, weil ich behauptete, dass das Arbeitsamt hier die Umschulungen finanziert. Bei meinem letzen Besuch bei meiner Vermittlerin vor Paar Tagen haben wir das Thema Umschulung zum Mediengestalter nochmal angesprochen. Und schon will sie mich zum Eignungstest schicken, um zu prüfen, ob sie für mich in dieser Richtung etwas tun kann. Ich habe bereits so ein Test gemacht, der klar bestätigte, dass ich für den Beruf geeignet bin. Also, habe ich gute Hoffnung, dass ich nächstes Jahr zum Mediengestalter umgeschult werde. Gottes Wege sind manchmal unerklärlich, aber führen immer zum Ziel.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachtszeit und ein erfülltes und gesegnetes Jahr 2015!

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2 comments
Jahresrückblick 2014 | Christliche Blogger Community - a couple of years ago

[…] By Viktor […]

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Kerstin - a couple of years ago

Hallo Viktor, ich habe eben versucht, dir über die Kontaktmailadresse aus dem Impressum zu mailen, aber das kam nicht bei dir an, sondern zu mir zurück – ich hoffe auf diesem Weg klappt es jetzt, ich setze es mal hier rein – du kannst es gerne dann wieder löschen und per Mail antworten.

„Hallo Viktor,
ich bin gerade via Google auf deinen Blog gestoßen.
Ich habe eine Frage.
Bei uns im Ort (Nordbayern) ist gerade eine ukrainische Familie angekommen (Flüchtlinge), sie sind Baptisten und ich unterrichte ehrenamtlich Deutsch.
Jetzt habe ich gedacht, es wäre schön, zusammen Lobpreis zu machen, oft gibt es ja Lieder, die in alle möglichen Sprachen übersetzt sind – so könnte man ukrainisch anfangen und dann damit Deutsch lernen, unter anderem. Und eben einfach Gemeinschaft haben, wir würden sie gerne mit im Hauskreis haben, aber im Moment verständigen wir uns noch zu sehr mit Händen und Füßen und alles dauert sehr lange, da ist es besser ich treffe mich erst mal so mit ihnen, sonst stehen sie irgendwie außen, denke ich. Ich weiß auch nicht genau.
Jedenfalls! Ich bin beim Googeln auf dich gestoßen und habe gesehen, dass du mit der Ukraine zu tun hast und auch ukrainischen Lobpreis zu kennen scheinst – kannst du mir ein paar Tipps geben? Ich kann ein paar Brocken Russisch und habe jetzt noch ein paar Brocken Ukrainisch gelernt, ich kann jedenfalls kyrillisch lesen, das hilft schon mal – und es gibt ja auch noch Übersetzungsprogramme.
Was für mich der absolute Traum wäre, wenn du vielleicht drei, vier, fünf Lieder kennst, die in Deutschland sehr bekannt sind, ruhig auch ältere, aus den achtzigern oder so, die es auch auf Ukrainisch oder Russisch gibt und wo es im Internet die Texte gibt oder Youtube Videos?
Ich kenn dich ja nicht mal und es liegt mir fern jemand fremden so Arbeit zu machen… aber andererseits hab ich gedacht ich versuch es einfach mal, vielleicht ist es für dich ja nur eine Sache von Sekunden

Schöne Grüße und Gottes Segen,
Kerstin „

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