Hilfe des Feindes beim Wachsen des Glaubens… – Der Sieger Blog

Hilfe des Feindes beim Wachsen des Glaubens…

5 years ago

Glaube

Kennst Du das, wenn Du etwas tust, was Gott gefällt und Er hat versprochen Dich dafür zu segnen, aber der Segen bleibt aus und statt dessen kommt voll das Gegenteil? Ich zumindestens hab so etwas schon oft erlebt und ich weiß auch warum. Als ich frisch zum Glauben kam, mein Wunsch an Gott war: „Bitte, gib mir starken Glauben!“ Nun Gott hat sich über diesen Wunsch natürlich sehr gefreut und hat schon ein Plan entworfen, wie Er mir dabei helfen kann. Und hier musste natürlich auch der Feind helfen! Ja, richtig gelesen! Der Teufel spielt auch eine positive Rolle im Glaubenswachstum! Wie? Na, wenn ich Gott um etwas gebeten habe, kam zuerst scheibar alles vollkommen anders, als ich erwartet habe, weil der Feind versucht mir immer den Glauben nehmen, dass Gott mein Gebet erhört. Aber, Gott sei Dank, habe ich das Wort Gottes, das meinen Glauben stärkt. So wie, als ich epileptische Anfälle hatte, sagte der Teufel: „Auf deine Heilung kannste lange warten! Vergiss es einfach!“ Aber das Wort Gottes sagte mir: „Durch Seine (Jesu) Wunden sind wir geheilt!“ Na, wer hatte da mehr Recht? Gottes Wort oder des Feindes Lüge, die „auf Tatsachen“ basiert war. Unser Glaube kann nur wachsen, wenn wir auf Widerstand stoßen. Wofür braucht man denn den Glauben, wenn alles glatt läuft und ich nicht herausgefordert bin, an Gottes Hilfe zu glauben? Das Wort Gottes gibt mir Kraft und Zuversicht, dass ich am Ende meines Glaubenskampfs doch der Sieger bin! Paulus sagte zu Timotheus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!“ (1.Tim. 6,12) Was ist das aber für ein „gutes Bekenntnis vor vielen Zeugen“? Ich bin mir sicher, dass Timotheus seinen Glauben nicht „für sich“ behalten hat, sondern vor vielen Zeugen bekannt hat. Ja, der Glaube wird fester, wenn man das, was man glaubt, auch laut bekennt. Wenn ich krank bin und allen erzähle, wie weh mir alles tut, und Gott jeden Abend um Heilung bitte, dann kann Gott keine Heilung bewirken. Wenn ich aber das Wort Gottes als meine Waffe in die Hand nehme und bei der Frage „Was macht deine Gesundheit?“ sage: „Ich bin bereits durch Jesu Christi Wunden geheilt!“, werden zwar einige die Augen reiben (falls die Krankheit sichtbar ist) und vielleicht auch sagen „Du siehst aber nicht ganz gesund aus!“, aber dass soll Dich dann nicht stören, denn Du hast Gottes Verheißung in der Hand und bekennst sie öffentlich. Im Gebet brauchst Du dann nicht mehr sagen „Bitte, Gott heile mich!“ sondern kannst dann nur sagen „Danke Gott, dass Du mich geheilt hast!“ Ich habe das praktiziert und ich kann Dir versichtern, dass das funktioniert! Ich bin geheilt, jetzt nun nicht mehr im Glauben, sondern real. Mein Glaube ist in der Zeit, wo ich auf die körperliche Heilung wartete, ist gewachsen. Auch wenn der Feind jetzt mit anderen Problemen auf mich einstürmt, dann kann ich ihm nur sagen: „Der Herr ist mein Hirte! Mir wird NICHTS mangeln!“ Möge Gott Deinen Glauben stark machen, auch wenn es Dir zuerst unangenehm erscheint, aber am Ende wirst Du Gott für alle Deine Schwierigkeiten dankbar sein, denn dann bist Du ein starkes und im Glauben geprüftes Kind Gottes.

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