Geheimagent im Gottesdienst * Wie reagierst Du drauf?

4 years ago

Stell Dir mal vor, dass hinter Dir im Gottesdienst ein Geheimagent mit der Kamera in der Hand sitzt. Wie würdest Du darauf reagieren? Rufst Du laut ganze Gemeinde zusammen, um ihn bloßzustellen oder bleibst Du einfach gelassen und wartest einfach ab, wie er sich im Gottesdienst verhalten würde?
Heute hab ich mich auf jeden Fall wie ein Geheimagent im Gospel Forum gefühlt, denn ich hatte meine Kamera dabei! Ein Mitarbeit hat mich vor dem Gottesdienst angesprochen und gesagt, dass ich nur den Bühnenbereich fotografieren darf und sonst niemanden. Als ich aber mit meiner Kamera neben meiner Frau gesetzt habe, sprach mich eine Ordnerin an und fragte, ob ich dafür eine Erlaubnis hätte. Ich dachte, sie meint eine schriftliche Erlaubnis, und habe dann verneint. Sie fuhr dann los, dass ich dann keine Kamera dabei haben dürfe und dass es nicht in Ordnung sei. Auch wenn ich ihr versicherte, nichts zu fotografieren oder zu filmen, holte sie einen anderen Odner bei dem sie sich beschwert hat und er hat mich bloß gefragt, ob die Kamera läuft oder nicht. Die war natürlich aus. So ging der Ordner wieder weg und die Ordnerin setzte sich vor mich hin und schaute alle Paar Minuten nervös zurück, um sicher zu sein, dass ich meine Kamera nicht benutze. Selbst, als ich meine Kamera meiner Frau in die Hand drückte, hörte sie nicht auf, nervös zurück zu schauen bis der Gottesdienst vorbei war.

Also, diese Geschichte fand ich nicht besonders cool, denn diese Ordnerin hat sich absolut unweise verhalten. Was wäre, wenn ich nichtgläubig wäre und sie mich so behandelt hätte? Dann hätte ich bestimmt keine Lust auf die Gemeinde, wo man mir misstraut. Sie hätte auch den Gottesdienst abwarten können, um mich dann zu fragen, ob ich evtl. ohne Erlaubnis fotografiert hätte. Was sie offensichtlich nicht gemacht hat. Ich musste darüber lachen, aber es wäre wirklich traurig, wenn einer, der Jesus nicht kennt mit Misstrauen empfangen wird und ihn damit aus der Gemeinde verscheucht. Wir sollen die Menschen mit Liebe empfangen, auch wenn sie für uns verdächtig aussehen, denn nur die Liebe Gottes kann die Menschen innerlich bloßstellen und sie zur Umkehr bewegen.

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