Der Tod ist kein Demokrat

a couple of years ago

Am Mittwochvormittag stürmen die bewaffnete Männer die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris. Die Männer sind mit Kalaschnikows und einem Raketenwerfer bewaffnet. Zwölf Menschen werden getötet, mehrere schwer verletzt.

Solche Schreckensnachrichten sind keine Seltenheit in unseren Medien. Jeden Tag passiert irgendwas böses: entweder Naturkatastrophe, Mordattentat, Raubüberfälle… Nur zu welchem Zweck dienen solche Nachrichten? Weil sie interessant sind anzuschauen? Ich persönlich finde solche Nachrichten nicht so interessant, eher abstoßend. Viele Nachrichten werden absichtlich noch „schrecklicher“ dargestellt, als in der Wirklichkeit ist, und andere wiederum versuchen die bittere Wahrheit zu vertuschen.
Heute hörte ich im Radio die Stimme unserer Kanzlerin, die Geld in Milliarden höhe einer Nazi-Regierung in Kiew versprochen hat und dabei noch sagte, dass die Ukraine auf gutem Weg zur Demokratie sei. Was für ein Quatsch! Die arme Frau wird wahrscheinlich von falschen Leute informiert (sehr wahrscheinlich von CIA). Die Ukraine ist weit entfernt von der Demokratie, wenn das keine Diktatur bedeuten soll. Dort herrscht Krieg und der ukrainische President droht, den Krym von Russland mit Gewalt zurück zu holen und verlässt sich dabei auf Hilfe des Westens, der ihnen die schweren Waffen mit Milliarden von Euros finanzieren. Die Rentner in der Ukraine müssen von ihrer Rente, die so schon niedriger geworden ist, noch die Steuern zahlen, um die Ukraine aus der Krise zu steuern. Die Behinderten haben keine Vorteile mehr und werden auch zur Kasse gebeten. So ist mein Schwiegervater froh, dass er aktuell in Deutschland ist, sonst würde er dort sterben, weil er sich die Medikamente nicht leisten könnte.
Das klingt gar nicht nach Demokratie. Denn echte Demokratie ist zum Gespräch bereit und sucht gemeinsam nach Lösungen. Stattdessen liest, sieht und hört man nur antirussische Propaganda, wobei der russische President Putin sehr oft öffentlich gesagt hat, dass er zu Gesprächen bereit ist, nur keiner will mit ihm reden. Dieser russischer „Bösewicht“, der sagt, dass es keine höhere Macht ist, als die Macht des Herrn Jesus Christus, wird als Diktator beschimpft und die Nato, die ohne Gespräch mit Russland zu suchen, einfach überall ihre Waffenarsenale hinstellt, soll demokratisch vorgehen? Wo ist hier Demokratie? Hat man die Bürger gefragt, ob es ok wäre? Nein, mich auf jeden Fall hat keiner gefragt, ob meine Steuergelder in die Hände der ukrainischen Faschisten gelangen dürfen, die das Volk sowieso nicht sehen wird und die Wirtschaft wird dadurch nicht gerettet, sondern mehr ausgeraubt. In Ukraine sterben jetzt viele Menschen von Hungersnot, weil die Regierung die Wasser-/Gas- und Heizkosten stark erhöht hat. Und das soll ein demokratisches Land sein, wie Frau Merkel es behauptet?

Warum schreibe ich das? Ja, ich bin wütend auf die Politiker, weil sie die Menschen für Dreck halten und nur Öl und Gas im Kopf haben, aber das ist nicht der Grund dieses Beitrags. Mich stört, dass der Tod seine Hände überall ausbreitet und noch von unseren Regierungen durch unsere Steuergelder finanziert wird, und das Christentum sitzt in seinen Kirchen und kuschelt sich ängstlich aneinander, ohne das Leben in der Welt zu verbreiten. Warum soll der Tod in den Nachrichten verherrlicht und nicht Jesus Christus? Warum sollen Menschen sterben, nur weil die Politiker nicht in der Lage sind miteinander zu reden, aber die Unwahrheiten zu verbreiten?

Wir müssen als Kinder Gottes aufwachen und uns wirklich eins machen und in die Welt raus gehen. Solange wir unsere Kirchenbänke jeden Sonntag wärmen und sonst jeder für sich lebt, wird der Tod die Übermacht haben. Gott hat uns, Seinen Kindern die Vollmacht gegeben, Könige und Priester zu sein. Sind wir es? Selbst, wenn die Kanzlerin behauptet, Christin zu sein, ihre Taten zeugen vom Gegenteil. Denn für die Faschisten in Ukraine will sie das Geld geben, aber z.B. für verfolgte Christen in Ägypten (mit einem von ihnen hab ich Facebook-Konktakt) nicht, obwohl sie es nötiger hätten.

Wir stehen vor einem Ende, das ist mehr als sichtbar, aber wir sollten nicht tatenlos zuschauen, wie alles zugrunde geht, ohne etwas dagegen zu tun. Wir müssen das Leben verkündigen und praktisch teilen. Das ist unser Auftrag! Ich hoffe, dass es jedem Christen noch bewusster wird.

6 comments
Der Tod ist kein Demokrat | Christliche Blogger Community - a couple of years ago

[…] By Viktor […]

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Daniela - a couple of years ago

Ja, vieles ist absolut richtig. Ob Frau Merkel ihre Informationen von den Amerikanern bekommt oder nicht möchte ich mal dahingestellt sein lassen. Es ist nicht alles in schwarz oder weiß zu sehen. Ich unterscheide nicht zwischen Russen und Amerikanern wenn es um Böses geht. Zum einen möchte ich hier aber doch mal folgendes sagen. Die Ukraine war ein eigenständiges Land, das aber von korrupten Politikern geführt wurde. Unabhängig von dem Umstand wer da Recht oder Unrecht hat, möchte ich doch mal sagen, dass es doch wirklich Fakt ist, dass als das Volk aufstand. Putin (und ich sehe ihn in vieler Hinsicht nicht als den Bösen) einfach einmarschierte und sich Land holte, das einem anderen Land gehörte- nämlich der Ukraine! Das wäre so wie wenn jetzt Deutschland sagen würde hey Stettin war die Hauptstadt Vorpommerns also holen wir uns das mal zurück. So etwas geht nunmal nicht, das ist Bruch des Völkerrechts! Was inzwischen jedoch daraus geworden ist und das es in der Tat nur um Gas und Öl geht ist schrecklich und schlimm. Ja da wird dem Mammon gefolgt. Das haben wir aber auch schon früher feststellen müssen als es um eingreifen der USA in Kuwait ging während bei dem Krieg der im ehemaligen Jugoslawien stattfand keinen interessiert hat wieviele Menschen dort starben. Unsere Antwort auf all das kann wirklich nur das Gebet und das Aufstehen (raus vom warmen Platz auf den Kirchenbänkn sein), raus gehen und das Evangelium in Wort und Tat (dafür haben wir die Gaben des Heiligen Geistes bekommen) zu bringen und zu leben. Sich der Armen, der Fremdlinge und der Witwen und Waisen und der Kranken annehmen. Raus aus der Bequemlichkeit. Liebe auch zu unseren Feinden zu haben (und wenn wir sie nicht haben um diese zu bitten) Ohne Liebe geht all das nicht. Wir sollten sehr aufpassen nicht auf die Umstände zu schauen sondern auf die Wahrheit ungeachtet unserer Nationalität. Lasst uns auf jesus schauen und täglich in Gemeinschaft mit ihm sein und zu tun wozu er uns berufen hat. Nehmen wir (wie du sagst) den Missionsbefehl ernst und leben danach. Sei gesegnet

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    Viktor - a couple of years ago

    Liebe Daniela,
    dass, der Putin in Krym einmarschiert hätte, um ihn mit Gewalt zu erobern ist die Lüge, die westliche Medien verbreiten. Ich habe mich mit einem Mann unterhalten, der in Krym wohnt und er hat mir gesagt, dass dieser „Einmarsch“ Putins einen großen Massaka verhindert hat, denn die Nazis hätten dort sonst einen Krieg eingezettelt, wie sie es in Donjetzk und Lugansk machen. Die Einwohner Kryms haben sich auf Putins „Eroberung“ der Krym sehr gefreut. Wer sich nicht gefreut hat, ist Nato, die die ganze russische Flotte, die in Krym stationiert ist, nicht einkassieren konnte.
    Und „das Volk“, dass sich in Kiew auf dem Maidan versammelte, wurde dafür von Amis bezahlt. Das ganze Theater wurde von Amerika gesponsert. Und ihre Schützen (wie mir die Zeugen berichteten) haben die Menschen dort von den Dächern abgeschoßen und haben dann den Regierungstruppen (Berkut) in die Schuhe geschoben. Hätten die Amis den Nazis an die Macht nicht geholfen und Russland nicht von allen Seiten mit ihren Waffenstationen bedrängt, hätte Putin an die Krym auch gar nicht gedacht.

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Daniela - a couple of years ago

Und warum sagt Putin dann selbst, dass die Krym für Russland als Heilig betrachtet wird so für Israel der Tempel?
Ich nehme die Nato und die Amerikaner nicht in Schutz, Und dass sich die EU niemals für eine finanzielle Unterstützung der Ukraine solange Nazis in der Regierung sitzen ist mir auch klar, auch dass es da um wirtschaftliche Interessen geht und nicht um Menschen. Fakt ist, dass auf der Krym viele „ehemals“ russische Bürger wohnen. Man hätte vielleicht bevor die Ukraine sich entschied ein eigener Staat zu sein entscheiden sollen was mit der Krim passiert oder ob sie lieber zu Russland oder zur Ukraine gehören will. Du sagst es wären Amerikaner gewesen die auf die Menschen geschossen haben hatten die US Uniform an? Waren deine Zeugen Augenzeugen oder folgen diese Zeugen der Propaganda die es auf beiden Seiten gibt? Du weisst doch selbst wie sehr unsere Meinungen manipuliert werden sollen. Ich bin sicher nicht für das was Amerika und die Nato zur Zeit macht. Man hätte sich anstatt „böser Putin“ zu schreien an einen Tisch setzen sollen um zu reden. Fakt ist aber, dass gerade in den kommunistischen Ländern immer die regierenden interessanter Weise einen goldenen Klo haben ob das in Rumänien oder sonstwo war. Gerade die Olegarchen waren steinreich auf kosten der armen Bevölkerung. Dies ist sicher auch im Westen nicht viel anders. Aber zu sagen, es wäre alles ok gewesen ist einfach unwahr. Ein Diktator ist niemals im Recht. Auch wenn ich wie gesagt die ganze „ich will die weltmacht politik“ der USA sehr schlimm und verwerflich finde. Da ist keiner der Gute.

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Christiane Müller - a couple of years ago

Unsere Aufgabe als Christen ist es, für die Regierenden zu beten. Da auch in unserem Land Demokratie durch „freie Wahlen“ ua eher vorgetäuscht ist, weil die wirklich wichtigen Entscheidungen ohne das Volk getroffen werden, kann nur durch das standhafte Beten Veränderung geschehen. Gott ist groß, ER sieht in die Herzen der Menschen und kann sie von Grund auf ändern. Die schwer verfolgten Christen in Nord-Korea beten für Kim Jong-Un, ihren Verfolger. Seit ich davon weiß, tue ich das auch (ich bete für unsere, sowie viele andere Regierungen). Die christlichen Flüchtlinge in Syrien und im Irak beten für ihre Peiniger und Verfolger. Wir haben Verantwortung, da reicht es nicht sein Kreuzchen an der vermeintlich richtigen Stelle zu machen. Wir haben keine christliche Regierung! Gerade deshalb ist es unsere/meine Pflicht für diese Menschen zu beten, tue ich es nicht, versündige ich mich am Land, aber vor allem an den nicht geretteten Seelen gerade der Menschen in Regierungspositionen, die ihrem Volk, den Christen…schreckliche Dinge antun. Mir brennt das auf der Seele, das Gebet kann Berge versetzen. Jesus Christus tut auch heute noch Wunder. Er hat damals Saulus zu Paulus gemacht. Er kennt das Herz zB von Kim Jong-Un und kann ihn in die Nachfolge rufen. ER macht aus Verfolgern Nachfolger! Ich weiß, vielleicht schweife ich ab, aber warum soll Gebet nicht auch Angela Merkel verändern. Leute, betet für Eure Regierung!

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Christiane Müller - a couple of years ago

Lieber Viktor, ich freue mich, dass dein Schwiegervater hier ist. Ich hoffe und bete dafür, dass es auch so bleibt! Entschuldige, das wollte ich noch gesagt haben. Gott segne dich!

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