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Sauberes Meer des Lebens

Als wir in Spanien dieses Jahr unseren Urlaub gemacht haben, haben wir uns vor allen Dingen auf das saubere Meer gefreut, denn das Meer an unseren frühren Urlaubsstätten in Italien war dreckig. Eines Tages sagten mir zwei Lehrerinnen aus Holland, dass es ihnen nicht gefällt, dass das Meer so unruhig ist. Darauf habe ich ihnen gesagt: „Sie können aber froh sein, dass das Meer sauber ist, denn wo anders ist das Meer dreckig!“ Da sagten sie: „Ja, das muss man wertschätzen.“
Als ich über diese Begegnung nachgedacht habe, kam mir ein Gedanke: Das Meer ist unser Leben. Entweder ist es still und dreckig, oder es ist sauber und beweglich. Mir ist lieber ein sauberes und bewegendes Leben, als stilles, heimliches und dreckiges.

 

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Auf den Verstand kann man sich nicht so gut verlassen!

Dass man sich nicht auf eigenen Verstand verlassen kann, sondern nur auf Gottes Gnade vertrauen muss, habe ich jetzt auf unserer Reise nach Spanien ganz deutlich erfahren. Als wir nach unserem Flug in Barcelona gelandet sind und unser Gepäck hollen mussten, meinte meine Frau, dass es zu weit zu laufen sei und ich soll den Koffer selbst hollen. Da hat mich schon mein Verstand im Stich gelassen, denn ich habe nicht daran gedacht, dass es für meine Frau die erste Flugreise war und sie kannte den ganzen Abauf noch nicht. Als ich dann Koffer holen wollte, habe ich nicht daran gedacht, dass ich aus der Koffer-Halle nicht mehr zurück zu meiner Frau kann. Als es mir wieder auffliel, war es schon zu spät. Ich habe dann überall versucht zu fragen, wie ich meine Frau verständigen kann, aber keiner konnte mir helfen, selbst die Polizei nicht. Sie sagten alle einfach, dass es keinen Weg zurück gibt. Dann habe ich gebetet, dass Gott meiner Frau sagt, dass sie zu mir kommen soll. Nun, als ich bei weiteren Info-Station versuchte, um Hilfe zu bieten, kam der bärtige Mann von der Koffer-Halle und sagte mir, dass sie meine Frau und meine Kinder gefunden haben. Ich folgte ihm und fand meine Familie bei der Polzeistelle wieder. Meine Frau sagte mir dann, dass sie irgendwann auf den Gedanken kam, dass ich aus der Koffer-Halle nicht mehr zurück kommen könnte und fragte beim Flughafenpersonal nach, ob es wirklich so ist. Als sie ihr das bestätigt haben, kam sie zu der Koffer-Halle und suchte mich dort. Wie gesagt, dieses Erlebnis hat mir wieder gezeigt, dass Gott höher ist als alles Verstand. Unser Verstand kann uns oft im Stich lassen und manchmal sehen wir keinen Ausweg mehr. Aber Gottes Gnade ist so groß, dass Er uns jede Zeit helfen kann und den Richtigen Weg zeigt. Als ich mich in so einer komischen Situation befand, wollte der Feind mir natürlich alle Ruhe rauben und mich mit allen möglichen Sorgen vollpumpen: „Und wenn deine Frau nicht kommt? Und wenn sie kommt, dann könntet ihr euch verpassen, solange du hier suchst! Du kannst doch nicht zurück zu deiner Familie!“ Ja, es war ein Kampf des Glaubens, aber tief in mir wusste ich, dass Gott allmächtig ist und alles, was unmöglich zu sein scheint, ganz sicher machen kann.